Starbucks einigt sich mit Äthiopien
Kaffee-Konzern erkennt Markenrecht Äthiopiens an Kaffeesorten anWie Oxfam Deutschland heute berichtet, haben sich der Kaffee-Konzern Starbucks und die äthiopische Regierung darauf geeinigt, einen Lizenz-, Vertriebs- und Marketingvertrag abzuschließen, der das Markenrecht Äthiopiens an den Namen seiner erstklassigen Kaffeesorten "Sidamo", "Harar" und "Yirgacheffe" anerkennt.
"Der Abschluss eines solchen Vertrags ist ein wichtiger Erfolg für Äthiopiens Bestrebungen, seine Handelsmarken zur Linderung der Armut einzusetzen - insbesondere im Hinblick auf Verhandlungen mit anderen Kaffee-Unternehmen", so Paul Bendix, Geschäftsführer von Oxfam Deutschland. "Dies könnte dazu beitragen, das Leben der 15 Millionen Äthiopier, deren Existenz vom Kaffee abhängt, entscheidend zu verbessern. Wesentlich für diesen Erfolg waren auch die über 93.000 Unterstützer/innen weltweit, die sich an Oxfams Kampagne gegen Starbucks beteiligt haben."
Oxfam hatte 2006 ein Kampagne gestartet, um Starbucks zur Verhandlung mit Athiopien über die Anerkennung der Rechte auf die Kaffeenamen zu bewegen.