Weitere Monsanto-Mais-Sorte schädigt bei Ratten Herz und Nieren
Die Gen-Mais-Sorte NK603 ist in Deutschland als Lebens und Futtermittel zugelassen. Französiche Wissenschaftler konnten jetzt Schädigungen bei Ratten feststellen, die diesen Mais gefressen hatten.Greenpeace berichtet am 15.06.2007, dass die französischen Expertengruppe CRIIGEN (Committee for Independent Research and Information on Genetic Engineering) bei Ratten Schädigungen an Herz und Nieren feststellen konnte, die mit der Mais-Sorte NK603 der Firma Monsanto gefüttert worden war. Der Mais NK603 ist gentechnisch so verändert, dass er gegen das Spritzmittel Roundup der Firma Monsanto resistent ist. Die selbe Expertengruppe hatte im Frühjahr eine Studie vorgestellt, in der sie Vergiftungssymptome und Nierenschäden bei Ratten feststellte, die mit der Gen-Maissorte MON 863 gefüttert worden waren - eine ebenfalls für den Verzehr zugelassenen Sorte der Firma Monsanto.
"Wer diesen Gen-Mais zulässt, macht Verbraucher zu Versuchskaninchen", sagt Christoph Then, Gentechnikexperte von Greenpeace. "Der von uns vorgestellte Report zeigt, dass die Risikoprüfung von Gen-Saaten in der EU nicht funktioniert. Die zum Teil manipulierten Angaben der Industrie werden nicht wirklich überprüft. Es findet keine unabhängige Risikoforschung statt."
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Greenpeace fordert einen Stopp der Zulassung und des Anbaus von Gen-Pflanzen in der EU, eine vollständige Neuorganisation der Europäischen Zulassungstelle EFSA (European Food Safety Authority) und wesentlich höhere Anforderungen an die Risikoabschätzung von Gen-Saaten.
Und wieder mal mussten Ratten für die Versuche herhalten. Ob Hugh Grant (der Präsident von Monsanto, nicht der Schauspieler) und seine Leute ihren Mais wohl selber essen. Vielleicht sollten die Wissenschaftler mal ... lassen wir das.