Asus Eee PC
Mal wieder ein neues SpielzeugSeit gestern nenne ich ein Asus Eee-Notebook mein Eigen.
Naja, eigentlich ist es schon etwas mehr, als nur ein Spielzeug, aber wer sagt denn, dass man mit einem Werkzeug nicht auch spielen darf. Für mich persönlich bedeutet Spielen allerdings nicht unbedingt, dass ich irgendwelche Computerspiele aufrufe, sondern eher, dass ich versuche, dem Gerät verschärft auf den Grund zu gehen und alles so anzupassen, wie es mir gefällt.
Da dieses kleine Notebook bereits eine große Fangemeinde im Internet hat, gibt es da bereits recht viele Hilfestellungen.
Hinter diesem Gerät bin ich schon etwas länger her, aber als es in Deutschland anfang des Jahres auf dem Markt kam, war es binnen Stunden vergriffen. Kein Wunder. Ein Notebook dieser Ausmaße und Ausstattung hätte in den vergangenen Jahren noch im Preissegment jenseits der 1000 Euro gelegen. Asus bietet es jetzt für 300 Euro.
Gestern habe ich das Notebook sogar im PC-Laden um die Ecke kaufen können.
Mit unter einem Kilo Gewicht und Ausmaßen, die etwa einem Paperback-Buch entsprechen, ist es ein optimaler Begleiter. Normale Notebooks waren mir schon immer zu groß und zu schwer.
Wermutstropfen ist der kleine Monitor. Ich sehe recht gut, aber wer Probleme mit den Augen hat, sollte sich den Kauf dieses Gerätes überlegen. Asus hat allerdings angekündigt, im Laufe dieses Jahres ein Nachfolgemodell mit einem größeren Monitor auf den Markt zu bringen.
Mein erster Eindruck ist sehr gut. Mit der Tastatur komme ich -trotz meiner Riesenfinger - erstaunlich gut zurecht.
Auf dem Eee läuft ein angepasstes Linux auf Debian-Basis. Der Desktop ist einfach und funktional. Alle Komponenten funktionieren einwandfrei. Das Notebook scheint mir auch für Computeranfänger gut geeignet, also für die Zielgruppe, für die es von Asus wohl gedacht war. (Soweit ich weiß, haben die nicht damit gerechnet, dass sich all die Geeks und Linuxfans auf dieses Gerät stürzen würden, aber deshalb war es wohl so schnell vergriffen).
Zu mehr als zu einem oberflächlichen Test bin ich allerdings bisher nicht gekommen.
Nächste Woche fahre ich zur re:publica nach Berlin. Da der Eee PC auch in der Bloggerszene auf ein gewisses Interesse stößt (Deutschlands Leitblogger Robert Basic hat auch eins), kann es gut sein, dass es dort zumindest informelle Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch gibt.