15.04.2008

»Endstation Ladentheke« - Neuer Oxfam-Bericht

Die krumme Tour der Supermärkte

"Marktkonzentration führt zu Arbeitsrechtsverletzungen in Entwicklungsländern", das ist das Fazit des gestern vorgstellten neuen Berichtes von Oxfam

Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro sind mit verantwortlich dafür, dass Tausende von Arbeiter/innen in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen und unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Die genannten fünf größten deutschen Supermarktketten bedienen 70 Prozent des Marktes und nutzen diese Macht schamlos aus. Am Beispiel des Bananen- und Ananasmarktes belegt die neue Oxfam-Studie "Endstation Ladentheke" die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Arbeiter/innen in Costa Rica und Ecuador. Oxfam Deutschland fordert die Supermarktkonzerne auf, ihre Einkaufspolitik drastisch zu ändern. Ferner ruft Oxfam das Bundeskartellamt zur umfassenden Prüfung der Einkaufsmacht der Supermarktketten auf.

Kommentare

1. Otto Normalverbraucher schrieb am 15.12.2008:

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Also ich glaube zwar grundsätzlich nicht, wie manch anderer, unbedingt an die absolute Bösartigkeit der Geschäfte in größeren Konzernen, aber zur Prüfung darf man allemal aufrufen. Viele Zustände wären mit Sicherheit zu ändern, wenn ihnen einfach mal wirkliche Aufmerksamkeit zuteil käme. Man kann es ja nicht immer dem Kunden überlassen sich so umfassend zu informieren, dass man dann genau weiß, welche Produkte man eigentlich boykottieren sollte. Zumal man sich das auch gar nciht unbedingt immer leisten kann. Von daher würde es sicherlich nicht schaden, wenn solche EInkaufsstrategien auch mal genauer geprüft würden.

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