Video »Gentech Landwirtschaft«
Greenpeace erklärt in einem kurzen Video die Probleme der landwirtschaftlichen Nutzung der Gentechnik.
Nett gemacht, gut verständlich, weiter sagen! (via Twitter)
Kommentare
2. Walhus schrieb am 28.03.2009:
#Ich will jetzt gar nicht gegen den zuckerfreien Vormittag reden, aber ich kann solche Einwände von Eltern irgendwie auch verstehen (ohne konkreten Personen zu kennen, mit denen Sie zur Zeit zu tun haben).
Ich war ja auch schon immer einer, der sich nicht gern was sagen läßt.
Für mich hört sich das eher so an, als ginge es gar nicht um die Sache, sondern um die Frage, wer die Entscheidung für das eigene Kind trifft. Und da geht der Trend in unserem Land ja leider immer mehr in Richtung Fremdbestimmung, man denke nur an die verbindliche Schulempfehlungen, Sonderschulzuweisung gegen den Elternwillen u.v.m.
Ich kann schon verstehen, dass Eltern da zunehmend sensibel werden.
Natürlich ist gesunde Ernährung eine wichtige Sache, aber ich finde es verständlich, dass Menschen sich nicht von dritten vorschreiben lassen wollen, was sie oder ihre Kinder essen sollen. Ernährung ist nun mal eine sehr persönliche Angelegenheit.
Und eine Wertung, welche Eingriffe in die Privatsphäre mehr und welche weniger problematisch sind, läßt sich niemand gern gefallen, hat sie doch immer auch etwas von "Stell dich nicht so an".
Von Sascha Lobo habe ich kürzlich in einem etwas anderen Zusammenhang gelesen: Es ist etwas anderes, sich in der Toilette einzusperren, als in der Toilette eingesperrt zu werden. http://tinyurl.com/cumfmd
Irgendwie passt das auch hier.
Es ist etwas anderes, selbst zu erkennen, dass die eigenen Ernährungsgewohnheiten nicht so gut für mich oder mein Kind sind, als dies von anderen gesagt zu bekommen. Wer jemals mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte, wird das verstehen.
Ich bin sicher, Sie werden nur dann Erfolg mit dem Ernährungsprojekt haben, wenn ECHTE Freiwilligkeit der Eltern bestehen bleibt.
Und mal ehrlich: was ist gewonnen, wenn Eltern sich unfreiwllig auf die Sache einlassen und dann am Kindergartentor schon mit der süßen Extraportion Milch auf ihre Sprößlinge warten?
Viele Grüße
3. MK schrieb am 28.03.2009:
#Es geht in diesem, wie in vielen anderen Fällen, ganz einfach um Regeln des Zusammenlebens, die es überall dort geben muss, wo Menschen zusammen kommen, um Zeit, Raum und Nähe zu teilen. Solange diese Regeln nicht zum SCHADEN eines Einzelnen führen, ist das für mich zunächst einmal ok. Ich hätte es vor Jahren begrüßt, wenn der Kiga meiner Kinder da ein Bewußtsein geschärft hätte. Kinder lernen durch Nachhaltigkeit. Und jede Kita sollte sich ein Profil schaffen, sodass Eltern eine ECHTE "Wahlfreiheit" haben. Für mich gehört ganz klar ein zuckerfreier Vormittag zu meinem Profil (und inzwischen auch zum größten Teil des Teams)dazu. Die Gründe hierfür zu erläutern kann ich mir -glaube ich- sparen. Es ist das gute Recht der Eltern, dann auch einen anderen Kiga zu wählen. Das verstehe ich unter ECHTER Angebotsvielfalt und ECHTER Wahlfreiheit. Ich will jedenfalls nicht in einem AngebotsEINERLEI verschwinden, sondern Profil zeigen. Erst dann haben alle Beteiligten Wahlfreiheit. Ein wirkliches Interesse der Eltern am Thema "Ernährung" scheint aber nicht zu bestehen, denn sonst hätte ein angebotener Elternabend zu diesem Thema in Zusammenhang mit den neuen Regelungen nicht mangels Beteiligung ausfallen müssen. Und dass sich die Leute plötzlich nach über sieben Monaten der Umsetzung auf die Verletzung ihrer Privatsphäre berufen, finde ich ein wenig merkwürdig. Bis vor drei Wochen war Null Reaktion!!!, was auch sehr verwunderlich war. Daher kann ich nur andere Beweggründe vermuten und bin diesbezüglich durch viele Eltern auch schon darin bestätigt worden. Es gibt zum Glück nicht nur die Schreier am Tor, sondern auch sehr viele!!! Fürsprecher. Leider oder Gott sei Dank sprechen sie eine andere Sprache.
Aber ich glaube, dass dieser Blog der falsche Ort ist, darüber zu schreiben oder zu "reden".
HG MK
1. M.K. schrieb am 28.03.2009:
#Danke für den Hinweis auf dieses Video. Erst in dieser Woche hat mich ein Bekannter auf dieses weltweite Monsanto Experiement hingewiesen. Es ging in diesem Zusammenhang um die Schwierigkeiten, die es zZ gibt, einen zuckerfreien Vormittag in unserer Kita umzusetzen. Einige Leute fühlen sich dadurch in ihrer Privatsphäre verletzt, weil die Kinder bestimmte Lebensmittel wie Fruchtzwerge, Milchschnitten, Fanta etc nicht mehr mitbringen sollen. Als ich einem Bekannten davon berichtete, meinte er dazu:
"Sie (die Leute) sollten ihre Energie lieber dazu verwenden Monsanto zu verklagen, damit aufzuhören uns einem weltweiten gentechnischen Experiment auszusetzen...
Ich hoffe sie (die Leute) benutzen keinerlei Kredit- oder Kundenkarte, kein Mobiltelefon und Emailverkehr und bewegen sich nicht auf öffentlichen Plätzen, von denen viele einer Videoüberwachung unterliegen.
Wenn doch, sollten sie sich ernsthaft Gedanken über den Schutz ihrer Privatsphäre machen."
Manchmal wünschte ich mir, auch so gut kontern zu können, denn bei dem, was mir zur Zeit an Gegenwind zum Thema "Gesunde Ernährung in der Kita" um den Kopf gehauen wird, bleibt mir nur noch der Mund offen stehen. Das macht mich einfach sprachlos!!!