1.495 DirektkandidatInnen unter der Lupe
Wie stehen die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der Parteien im Bundestag zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken, zur Gentechnik und zu ökologischen Brennpunkten in ihrem Wahlkreis? Wo können Sie Umweltschutz wählen?
Unter http://www.bund.net/kandidatencheck kann man es erfahren.
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Die Bilanz für Biosprit ist mies, wie gleich drei aktuelle Studien zeigen
Ein Bericht im Stern zeigt erneut auf, was von Biosprit zu halten ist:
Durch den Biotreibstoff landen mehr Treibhausgase in der Atmosphäre. Und die Nahrungsmittelpreise steigen.
Die Produktion von Biosprit könnte den Klimawandel in vielen Fällen drastisch beschleunigen. Denn in der Endbilanz entstehen durch Produktion und Nutzung des Kraftstoffs aus Mais, Raps oder Palmöl mehr Treibhausgase als durch das Fördern und Verbrennen fossiler Brennstoffe.
Papierhersteller zeigt positive Reaktion auf Greenpeace-Protest
Gestern berichtete ich über den Greenpeace-Protest gegen Zerstörung von Urwäldern in Lappland
Nach Angaben von Greenpeace hat es heute eine Reaktion darauf gegeben.
Der Papierhersteller (Stora Enso) hat sich vorerst gegen weiteren Einschlag in den finnisch-lappländischen Urwaldgebieten ausgesprochen. Er empfiehlt dem staatlichen finnischen Forstamt, zunächst eine ausführliche ökologische Untersuchung durchzuführen. Damit reagiert der Konzern positiv auf den Greenpeace-Protest vom Donnerstag.
Greenpeace sieht darin einen Schritt in die richtige Richtung. Vom Zellstoff- und Papierhersteller Botnia/M-real fordert Greenpeace, dass er dem Beispiel Stora Ensos folgt.
Vierzig Greenpeace-Aktivisten aus verschiedenen europäischen Ländern haben am Donnerstag in der nordfinnischen Stadt Kemi vor den Haupteingängen von Stora Enso und Botnia protestiert.
Greenpeace protestierte mit dieser Aktion gegen die Zerstörung der Urwälder Lapplands.
Den weltgrößte Papierhersteller Stora Enso und die Firma Botnia, einen der größten Zellstoffhersteller Europas, sehen sie als Motor für den Raubbau am Urwald.
Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass sie beim Lesen eines Hochglanz-Magazins, beim Verschicken eines Briefes oder beim Kauf eines Druckers in Tausenden Jahren gewachsenen Urwald in Ihren Händen halten, sagt Oliver Salge, Waldexperte von Greenpeace. Stora Enso und M-real sollen endlich aufhören, Urwälder zu zerstören.