05.06.2007

Vom Winde verweht

Englische Studie: Gen-Pflanzen lassen sich in der freien Natur weniger kontrollieren als angenommen

Telepolis berichtet am 02.06.2007 über eine Studie, nach der die Kontamination von konventionellem Mais durch gentechnisch veränderte Sorten deutlich unterschätzt wird.

Während die "Koexistenzfähigkeit" von gentechnisch verändertem und konventionellem Mais bei Versuchen in Groß Lüsewitz, Wendhausen, Mariensee, Braunschweig und Forchheim bis 2009 getestet werden soll (vgl. Rückschlag für Genmais-Anbau in Deutschland), haben Wissenschaftler der englischen Universität Exeter bereits herausgefunden, dass das Mischpotential, das sogenannte "Auskreuzungsrisiko", in Versuchsfeldern meist deutlich unterschätzt wird.

Der im Entwurf für das neue Gentechnikgesetz vorgesehen Mindestabstand von 150 Metern zu konventionellen Anbauflächen ist danach deutlich zu gering.


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