07.07.2009

BUND-KandidatInnencheck

1.495 DirektkandidatInnen unter der Lupe

Wie stehen die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der Parteien im Bundestag zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken, zur Gentechnik und zu ökologischen Brennpunkten in ihrem Wahlkreis? Wo können Sie Umweltschutz wählen?

Unter http://www.bund.net/kandidatencheck kann man es erfahren.

Weiter lesen ...

10.04.2008

Millionen für Millionäre

AbL, BUND und Oxfam fordern eine gerechte Verteilung der EU-Agrargelder

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Oxfam Deutschland fordern in einer gemeinsamen Erklärung vom 08.04.2008 von Minsiter Seehofer, für eine gerechtere Verteilung der EU-Agrarsubventionen zu sorgen. Derzeit werden Subverntionen vor allem nach der bewirtschafteten Fläche verteilt, was dazu führt, das besonders die Unternehmen profitieren, die über große Flächen verfügen, während aufwendige Arbeitsleitungen eine untergeordnete Rolle spielen.

Stattdessen solle in die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie in die ökologische und artgerechte Landwirtschaft und Tierhaltung investiert werden. Die deutschen Agrarminister diskutieren auf einem Treffen vom 9. bis 11. April 2008 in Grimma (Sachsen) die Bestrebungen der EU-Kommission, die Agrarsubventionen bei Spitzenempfängern zu kürzen.

"Viele der Großempfänger steigern schlicht ihre Gewinne mit den Zuwendungen, statt gesellschaftliche Leistungen zu erbringen", sagt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam Deutschland. Aktuellen Zahlen zufolge erhalten die Emsland-Stärke GmbH mehr als 14 Millionen Euro, der Fleischkonzern Vion 6,4 Millionen Euro und der Getreidekonzern Cargill 4,9 Millionen Euro jährlich. Die Müller Milch AG wird mit 2,6 Millionen Euro und der Tabakkonzern Philip Morris mit 540.447 Euro von der EU gefördert. Auch Gloria von Thurn und Taxis kann sich jedes Jahr über 400.000 Euro aus Brüssel freuen.

27.03.2008

Vertriebsgenehmigung »regelrecht erschlichen«

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, den Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 des Unternehmens Monsanto zu verbieten.

Nachdem wie berichtet die Zulassung für die Maissorte MON810 von Monsanto im Mai vergangenen Jahres durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) entzogen wurde, liegt sie seit Dezember wieder vor. Monsanto hat nach Ansicht des Bundesamtes die Auflagen erfüllt.

In einer Pressemitteilung erklärt der BUND dazu:

Die Genehmigung, in Deutschland weiterhin Mon 810-Saatgut verkaufen zu dürfen, habe Monsanto Ende 2007 nur unter der Bedingung erhalten, dass es einen geeigneten Monitoringplan vorlege, der die Umweltauswirkungen des Gentech-Maises erfasse. Der vorgelegte Plan erfüllt jedoch laut einer vom BUND in Auftrag gegebenen Rechtsexpertise nicht die erforderlichen Kriterien. Die Aussaat von MON 810 sei deshalb rechtswidrig.
(...)
Zum von Monsanto beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eingereichten Monitoringplan sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger: "Offensichtlich hat sich Monsanto die neuerliche Vertriebsgenehmigung für MON 810 regelrecht erschlichen. Nicht nur dass diejenigen, die Monitoring-Daten liefern sollen, von Monsanto gar nicht kontaktiert worden sind. Sie sind auch nicht in der Lage, die erforderlichen Daten zu liefern, die eine klare Aussage über die Umwelteffekte von MON 810 zulassen." Es sei ein Skandal, dass das Bundesamt die Angaben von Monsanto nicht auf ihre Stichhaltigkeit überprüft habe. Ein weiterer Skandal sei, dass Bundesagrarminister Horst Seehofer zu diesem Vorgang schweige. Weiger forderte Seehofer auf, die bevorstehende Aussaat des MON 810-Maises zu stoppen.

06.12.2007

Deutschland schaltet das Licht an - aber richtig

Licht an für unser Klima Nachdem Greenpeace, BUND, WWF und die Bildzeitung zur Aktion Licht aus aufgerufen haben, ist eine Gruppe von Organisationen, darunter Nabu, die Grüne Liga Campact, die Taz, Wir Klimaretter, jetzt.de, Attac, die BUND-Jugend, NaJu und Robin Wood der Ansicht

Es ist schön, Zeichen zu setzen. Aber um das Klima wirklich noch zu retten, müssen wir mehr tun: Unseren Ausstoß an Treibhausgasen dauerhaft senken und politischen Druck machen. Sie können dabei mithelfen. Jetzt!

25.11.2007

Licht aus für unser Klima

Bundesweite Klima-Aktion am 8. Dezember

Deutschland schaltet das Licht aus

Die Klimaschutz-Kooperation "Rettet unsere Erde" von BILD, BUND, Greenpeace und WWF ruft gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8. Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: "Licht aus! Für unser Klima.". Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.

Dass ich mal auf eine Aktion hinwesen würde, an der Bild beteiligt ist ...

30.05.2007

Besser kein Abschluss beim G8-Gipfel als ein schlechter

BUND, Attac und Germanwatch fordern anspruchsvolle Vereinbarung zum Klimaschutz

Germanwatch, Attac Deutschland und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben heute in Berlin ihre klimapolitischen Forderungen an die G8 vorgestellt.

Die drei Organisationen forderten eine anspruchsvolle Verabredung der G8-Staaten für einen wirksamen globalen Klimaschutz. Dazu gehörten die Anerkennung des so genannten Zwei-Grad-Zieles sowie eine Vereinbarung zur Reduktion der CO2-Emissionen der G8-Staaten um 30 Prozent bis zum Jahr 2020 und um 80 Prozent bis 2050 für die Industriestaaten. Notwendig sei zudem eine Absichtserklärung, in der sich die acht Staaten auf ein Aktionsprogramm verpflichten, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Für einen "klimapolitischen Verhandlungsbasar" sei es definitiv zu spät. Besser sei kein Klimaabschlussdokument als ein unzureichendes.
(...)
Trotz der positiven deutschen Rolle im internationalen Kontext gefährdet die Bundesregierung ihre Glaubwürdigkeit durch ihre Energie- und Klimapolitik im eigenen Land. Sven Giegold vom Attac-Koordinierungskreis warf der Bundeskanzlerin Scheinheiligkeit vor. Die von Merkel favorisierten "freien Weltmärkte" seien Teil des Klimaproblems und nicht der Lösung. Auch die deutsche Rolle als Klimavorreiter sei scheinheilig. "Wer 28 neue Kohlekraftwerke im Land plant, ist ein Klimaheuchler und nicht -vorreiter", sagte Sven Giegold. Zentraler Grund hierfür sei die Verflechtung zwischen der Verschmutzerindustrien und den Politik. Dies gelte insbesondere für die vier großen Energiekonzerne E.On, Vattenfall, EnBW und RWE. Sven Giegold: "Klimapolitik braucht eine Trennung zwischen Wirtschaft und Staat. Die Energiekonzerne müssen zerschlagen und entflochten werden."

24.04.2007

Neue Klima-Allianz

Kirchen, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen haben sich zu einer Allianz zusammengeschlossen.

über 40 Organi­sationen darunter die evangelische und katholische Kirche, Entwicklungsorganisationen, Umwelt­verbände und weitere Organi­sationen haben sich heute zu einer Klima-Allianz zusammengeschlossen, darunter der Evangelische Entwick­lungsdienst, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe, Misereor, der BUND, die DUH, Greenpeace, NABU der WWF sowie Germanwatch, WEED und attac. Weitere Unternehmen, Gewerkschaften und Organisationen sind dazu eingeladen, sich dem Bündnis anzuschließen.

Auf der Homepage der Klima-Allianz heißt es:

Insgesamt über 40 Organi­sationen veröffentlichten am 24. April 2007 einen gemeinsamen Aufruf für eine ent­schlossenere Klimapolitik.
Erstmalig in Deutschland tritt damit ein breites Bündnis an, um gemeinsam den Klimawandel zu stoppen.
(...)
Die Bundesregierung muss nach Auffassung der Klima-Allianz zusätzliche Finanz­mittel zur Armutsbekämpfung und für Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungs­ländern aufbringen. Der Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttosozialeinkommen müsse bis 2015 auf 0,7 Prozent erhöht werden. Dies sollte durch die Einführung einer Flugticketabgabe unterstützt werden. Die CO2-Zertifikate beim Emissions­handel sollten umgehend versteigert werden, nicht erst nach 2012, wie derzeit von der Bundesregierung vorgesehen. Ihrer internationalen Verantwortung müsse die Bundesregierung auch beim bevorstehenden G8-Gipfel und bei den Klimaver­handlungen gerecht werden.

26.03.2007

Genfreier Garten

Bantam-Mais: Gärtnern gegen Gentechnik

Der BUND weist auf die Bantam-Aktions hin, die von vielen Naturschutz-Organisationen und Gentechnik-Gegnern getragen wird:

"Bantam!" - das ist die neue Devise der Gentechnik-Kritiker, um die Gentechnik-Industrie in ihre Schranken zu weisen. Denn wer diese Maissorte pflanzt, muss über den Anbau von Gentechnikmais in seiner Nachbarschaft genau informiert und vor gentechnisch veränderten Pollen geschützt werden.

Bantam ist ein samenfester Zuckermais, d.h. aus der Ernte kann wieder neues Saatgut gewonnen werden. Jede/r kann ihn selbst im eigenen Garten anbauen. Bestelladressen findet man unter http://www.bantam-mais.de/wo-gibt-es-saatgut.html

Gute Idee finde ich. Mal sehen, vielleicht pflanzen wir uns auch ein paar Maispflanzen in den Garten.

01.03.2007

Reaktionen auf das Gentechnikpapier

Das gestern beschlossene Eckpunktepapier zur Gentechnik wird weitgehend als unzureichend kritisiert.

Gestern berichtete ich über das Eckpunktepapier zur Gentechnik

Zum nachlesen hier weitere Reaktionen auf das Eckpunktepapier:


Tags

Alle Tags

Impressum

RSS

Creative Commons License

Blogroll

Archiv

555 Einträge