Bienensterben Folge von Gentechnik
NABU und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) sehen einen Zusammenhang zwischen dem Bienensterben in den USA und dem verbreiteten Anbau von genveänderten Bt-PflanzenIn einer Presseinformation des NABU und des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) wird ein Zusammenhang zwischen dem verbreiteten Anbau von genveränderten, insektenresistenten Bt-Pflanzen und dem Bienensterben in den USA hergestellt.
In den USA sind im vergangenen Jahr über 60 Prozent der Bienenvölker gestorben. Als ein möglicher Faktor des dortigen Bienensterbens wird der weit verbreitete Anbau von insektenresistenten Bt-Pflanzen genannt. Honigbienen sind in Europa als Bestäuber unverzichtbar für ein intaktes Ökosystem. Der Anbau von Gen-Mais schädigt die Bienen und hat damit negative Folgen für die Entwicklung von Flora und Fauna. Das Verschwinden der Honigbiene droht durch das Bt-Toxin oder durch "Imkersterben". Verbraucher wollen keine Gentechnik im Honig und werden keinen kontaminierten Honig kaufen. Das ruiniert die wirtschaftliche Existenz der Imker.
Auch wenn bisher über den Grund für das Bienensterben noch Rätselraten herrscht, gehört diese Theorie wohl zu den naheliegendsten.