Blog Gemeinsam lernen in Holzminden
Gastbeitrag von Ulrike Beudgen
Es war einmal ...
eine kleine Kreisstadt mit Namen Holzminden. Die landschaftlich schöne Lage und gute und freundliche Bürger haben ihr einen guten Ruf eingetragen. Sogar ein Minister aus dem fernen Hannover wohnte (und wohnt auch noch) in ihr. Es war alles schön ruhig und gemütlich, die Stadtverwaltung und die Kreisverwaltung sorgten sich um die Belange ihrer Mitmenschen. Eines Tages erschien in der regionalen Zeitung ein Artikel, der sich um die baulichen Mängel der Förderschule "An der Weser" drehte. ...
So gemütlich könnte es noch weiter gehen, aber Holzminden liegt nicht im Märchenland. Einen Tag, bevor der Artikel im Täglichen Anzeiger Holzminden erschien, hatte ich ein Termin mit einem Redakteur der Zeitung. Ich wollte eine Selbsthilfegruppe zum Thema Integration in der Schule gründen. Obwohl ich schon länger an der Gründung arbeite, aber bisher nichts konkretes unternommen habe, hatte ich dennoch bereits ein Plakat auf meinem Computer und auch schon pro forma über Veröffentlichung im Web nachgedacht. Die Gründung lief vorerst unter dem Namen "Eltern für ein regionales Integrationskonzept". Ich erklärte dem Reporter, was ich erreichen wollte. Ich suchte Eltern für die Durchsetzung eines "regionalen Integrationskonzept". Er meinte, es gäbe hier schon so etwas, was ich allerdings nach meinen Kenntnissen verneinen mußte. Wir wollten beide nach Informationen suchen, ob es wirklich schon im Landkreis ein ähnliches Konzept gibt oder gegeben hatte. Nach meinen Recherchen war das nicht der Fall.
Nun gab es am 23. April 2008 diesen Artikel, in dem ein kleiner Absatz mit folgendem Wortlaut stand: "Schüler, die ab 2009 eingeschult werden und der besonderen Förderung im Bereich Lernen bedürfen, sollen in die Grundschulen in den einzelnen Orten integriert werden. Das Konzept der sonderpädagogischen Grundversorgung wird zurzeit erarbeitet." Damit, so meinte der Redakteur nach einem Anruf, wäre die Sache doch wohl erledigt.
Es folgten noch mehrere Telefongespräche, aber bis heute kein Artikel. Da ich nach Möglichkeiten suchte, wie ich die Gründung der Selbsthilfegruppe veröffentlichen kann, bin ich in einer der vielen EDV-Zeitungen auf einen Artikel aufmerksam geworden, in dem das bloggen beschrieben wurde. Seitdem habe ich den Blog "Gemeinsam lernen in Holzminden". Inhalt des Blogs sind Informationen über Schule, Integrationsklassen, regionale Integrationskonzepte, Bildung, Veranstaltungen usw. Eine kleinere Homepage hatte ich schon. Sie ist ganz einfach unter dem selben Namen zu finden.
Ach übrigens: ich hätte am 25. September 2008 einen Termin mit dem obigen Journalisten gehabt. Der Termin wurde auf Montag, den 29. September 2008, vormittags um 11.00 Uhr verschoben. Nach dem Gespräch sagte er mir zu, dass er den Artikel noch in der selben Woche schreiben wollte, zumal ich auch schon (ja?) einen Termin für ein erstes Treffen von Gemeinsam lernen in Holzminden habe. Ich hoffe, der Artikel kommt vor dem 4. November heraus ...
Sollten noch Fragen offen geblieben sein, kann man (oder frau?) sich ruhig an mich wenden. Meine Adressen sind in meinem Blog und in meiner Homepage angegeben. Bis bald. Kommentare sind auch erlaubt.