Am 03.05.2011 stand das Thema Schulentwicklungsplanung auf der Tagesordnung des Dorstener Schulausschusses.
Beschlossen wurde, dass in Dorsten ein alle Schulstufen umfassender Schulentwicklungsplan aufgestellt werden soll, bei dem insbesondere die Maßgaben und die Ziele der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems beachtet werden.
Ohne Gegenstimmen mit einer (nicht mit dem Inhalt begründeten) Enthaltung hat der Schulausschuss der Vorlage zugestimmt.
Vorgesehen ist neben einer umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit in Schulplenumsveranstaltungen und Elternbefragungen auch ein Arbeitskreis zur fachlichen Beratung, in dem auch Gruppierungen vertreten sind, die sich um die Belange von Menschen mit Behinderungen kümmern. Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen, sowie die Lebenshilfe werden dabei ausdrücklich erwähnt.
Innerhalb von 10 Jahren nach Inkrafttreten der UN-Konvention (also bis 2019) soll schrittweise eine Inklusionsquote von mindestens 80% erreicht werden. Hier hätte man sich sicher eine noch ambitionierter Zielvorstellung wünschen können.
Wichtig scheint mir aber, dass parallel zur Schulentwicklungsplanung schon weitere Schritte zum Ausbau des gemeinsamen Lernens unternommen werden sollen und dass geltend gemachte Bedarfe nach Möglichkeit erfüllt werden sollen, so wie es ja auch im Erlass zu §37 AOSF vorgesehen ist.
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Kommunen und Regionen können sich bis zum 15. Juni 2011 um eine Beratung zur inklusiven Bildung durch den Expertenkreis "Inklusive Bildung" der Deutschen UNESCO-Kommission bewerben. Mit dem Angebot will der Expertenkreis das Leitbild der inklusiven Bildung in Deutschland stärken. Die Peter Ustinov Stiftung unterstützt das Projekt.
Ich habe übrigens dem Dorstener Bürgermeister vorgeschlagen, dass sich die Stadt dort bewirbt.
... der vergangenen Woche aufmerksam geworden.
Zwischen CDU, SPD und Grünen wurde am vergangenen Montag ein gemeinsamer Antrag zur Inklusion in der nächsten Ratssitzung und ein gemeinsames Vorgehen im Schulausschuss vereinbart. Die genaue Formulierung des Antrages soll kurzfirstig erfolgen.
Die Zeitung ist korrekt informiert, ich war bei dem Gespräch auch dabei. Ich habe allerdings keine Ahnung, wer aus der Runde schon die Presse informiert hat.
Vereinbart ist eine Erklärung des Rates, dass Inklusion ein zentrales Anliegen der Stadt ist. Bis zum Schuljahr 2019/20 wird eine inklusionsquote von mindestens 80% angestrebt, schon für 2014/15 sollen es 45% sein. Ausserdem soll es einen kommunalen Arbeitskreis (Plenum) Inklusion geben.

Heute fand spontan eine Mahnwache in Dorsten statt, initiiert von den Grünen. Ich bin nicht auf dem Bild, weil ich das Foto gemacht habe.
Pressemitteilung der Dorstener Grünen
Anlässlich der Ereignisse in Japan fanden am Montag, 14.03. um 18:00 Uhr
bundesweit in über 150 Städten Mahnwachen für den Atomausstieg statt.
Auch in Dorsten fanden sich am Platz der Deutschen Einheit spontan
Bürgerinnen und Bürger ein, um für den Ausstieg aus der Atomkraft zu
demonstrieren und gleichzeitig ihr Mitgefühl für die Betroffenen in
Japan zum Ausdruck zu bringen, darunter auch Mitglieder der Dorstener
Grünen.
Aus der Dorstener Bevölkerung wurde die Kundgebung mit viel Beifall
unterstützt.
Die Dorstener Grünen planen in den nächsten Wochen weitere Aktionen und
Stände zum Atomausstieg
Ich ärgere mich gerade, dass in der Dorstener Zeitung unsere Erklärung vom Mittwoch bis heute mit keinem Wort erwähnt wird.
Es ärgert mich deshalb, weil die FDP sich in der selben Zeitung in der vergangene Woche gleich zweimal hintereinander mit unhaltbaren Statements (Nur eine Möglichkeit, keine Pflicht) zur Inklusion positionieren durfte. Eltern, die zu diesem Thema etwas zu sagen haben, bekommen diese Chance nicht.
Ok, in Deutschland gibt es Pressefreiheit. Niemand darf der Presse vorschreiben, wie oder was sie berichten soll und was nicht. Zensur ist verboten. Das ist auch gut so, keine Frage.
Aber ausgewogen ist was anderes.
Ich glaube ja, Zeitungen sind ein Auslaufmodell. Vom vielbeschworenen Qualitätsjournalismus merkt man gerade im lokalen Bereich sowieso nicht viel. Meine Hauptinformationsquelle für Themen, die mich wirklich interessieren, ist inzwischen auch eher der Feedreader, insbes. verschiedene Blogs, und nicht zuletzt auch Twitter und Facebook.
Es wird Zeit, dass Social Media auch in einer Kleinstadt wie Dorsten eine kritische Masse erreicht. Was das angeht, bin ich allerdings noch skeptisch und so werde ich zähneknirschend weiter morgens die Lokalzeitung aus dem Briefkasten fischen und mich ärgern, wie unausgewogen sie heute wieder berichtet oder eben nicht berichtet.
Update 21.02.
Immerhin die WAZ hat heute ausführlich berichtet
Presseinformation von Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen Dorsten vom 16.02.2011
Nachdem der Vorsitzende der Dorstener FDP, Thomas Boos, auf dem Parteitag am vergangenen Samstag verlauten ließ, die "Integrierung Behinderter" sei "kein Pflicht, sondern nur eine Möglichkeit" (Papier-Version Dorstener Zeitung vom. 14.02.2011), konnte man am folgenden Tag schon etwas versöhnlichere Töne vernehmen, nachdem ihm offenbar vorgeworfen wurde, er gehe auf Distanz zu Bürgermeister Lütkenhorst.
"Wir sind natürlich der Meinung, dass jede Familie ein Recht auf Inklusion hat" sagte Thomas Boos der Dorstener Zeitung (Papier-Version vom. 15.02.2011). Er äußerte aber die Sorge, dass das Förderschulsystem zerschlagen werden könnte oder dass Eltern verpflichtet würden, ihre Kinder in inklusive Schulen zu schicken.
Schon bedrohlich, dieses Menschenrecht auf Inklusion.
Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen Dorsten hat zu der von Thomas Boos ins Gespräch gebrachten Frage, ob Inklusion nur eine Möglichkeit sei, gestern die folgende Presseinformation veröffentlicht.
Das klare Bekenntnis von Bürgermeister Lütkenhorst zum Ziel eines inklusiven Schulsystems haben Eltern behinderter Kinder bei der städtischen Veranstaltung am 10.02. aufmerksam zur Kenntnis genommen.
"Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses Ziel jetzt zerredet und die Rechte unserer Kinder wieder relativiert werden." sagt Michael Baumeister von der Elterninitiative Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen. "Aus der UN-Konvention ergibt sich eindeutig das Recht behinderter Kinder auf diskriminierungsfreien Zugang zur inklusiven Schule und angemessene Vorkehrungen. Die Vertragsstaaten sind verpflichtet, Kindern mit Behinderungen den Zugang zu einem inklusiven, hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen zu ermöglichen. Das ist mehr als nur eine Möglichkeit. Inklusion ist ein Menschenrecht."
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Presseerklärung Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen Dorsten
Am kommenden Montag, 13.12.2010 steht mit einem Bericht des
Sonderpädagogischen Kompetenzzentrums Dorsten zu seiner Arbeit das Thema
Inklusion erneut auf der Tagesordnung des Dorstener Schulausschusses.
Schon bei der letzten Schulausschussitzung wurde das Thema behandelt.
"Bisher war unser Eindruck, dass die Verwaltung gern das Thema ohne
Beteiligung der kritschen Öffentlichkeit und betroffener Eltern bearbeiten
möchte" sagt Michael Baumeister von der Dorstener Elterninitiative
"Gemeinsam leben, Gemeinsam lernen".
Inzwischen ist allerdings in den Ausschuss-Vorlagen davon die Rede, dass
Elternvertreter zum Arbeitskreis des Kompetenzzentrums hinzu gebeten werden
sollen.
Wichtig finden die Mitglieder der Elterninitiative, dass sie als Eltern von
Kindern mit Behinderungen an der Planung und Entwicklung der Inklusion in
Dorsten beteiligt werden. "Es würde nicht ausreichen, Elternbeteiligung nur
auf die verfasste Elternvertretung der Schulen zu begrenzen. Die
UN-Behindertenrechtskonvention sieht die aktive Einbeziehung der Betroffenen
und der sie vertretenden Organisationen bei der Ausarbeitung und Umsetzung
von Konzepten vor" sagt Michael Baumeister.
Eine geeignete Form der Einbeziehung und Beteiligung kann nach Ansicht der
Eltern ein runder Tisch für Inklusion sein, wie er bei der vergangenen
Schulausschussitzung von dem Vertreter von Bündnis 90/ Die Grünen gefordert
wurde.
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Verwaltung räumt Rechenfehler in Ausschussvorlage ein
In der Vorlage zur vergangenen Schulausschussitzung am 28.09.2010 stellte die Verwaltung fest, die Quote für die integrative Beschulung läge in Dorsten in der Primarstufe bei 40%. Würde man berücksichtigen, dass an der Astrid-Lindgren-Schule nur 56 Kinder des Primarbereichs aus Dorsten kommen, betrage die Quote sogar rund 67 %.
Im Protokoll der Schulausschussitzung räumt die Verwaltung nun einen Rechenfehler ein:
Bei der Quotenberechnung (...) hat sich leider ein Fehler eingeschlichen, indem die Anzahl der an Regelschulen beschulten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf versehentlich nicht durch die Gesamtzahl der Kinder mit sonderpädagogischem Förder- bedarf, sondern durch die Zahl der Förderschüler geteilt wurde. Bei korrekter Berechnung reduziert sich die Quote der im Primarbereich an Regelschulen beschulten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf von 40 % auf 28,8 % bzw. bei Berücksichtigung ausschließlich der Dorstener Kinder an der Astrid-Lindgren-Schule von 67 % auf 40,2 %.
Ein wenig verwundert es schon, dass in Dorsten eine solch beeindruckende Zahl so unbemerkt und unhinterfragt in die Schulausschussvorlage gelangen konnte. Irgendwie bestätigt das meinen Eindruck, dass in der Verwaltung hinsichtlich der Inklusion doch eine deutliche Selbstüberschätzung vorherrscht.
Vor einiger Zeit habe ich mal der Lebenshilfe Dorsten vorgeschlagen, den tollen Film »Me Too - Wer will schon normal sein?« nach Dorsten zu holen.
Jetzt ist es so weit, der Film wird am 26.10.2010 um 18:00 Uhr im Central Kino Center zu sehen sein. Einritt: 6,00 Euro – ermäßigt 5,00 Euro.
In der Hauptrolle ist der Spanier Pablo Pineda zu sehen, der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluß erreicht hat.
„ME TOO – wer will schon normal sein?“ erzählt berührend und humorvoll die Geschichte von Daniel (Pablo Pineda), der das Down-Syndrom hat und sich in seine nicht behinderte Kollegin Laura (Lola Dueñas) verliebt. Mit Schwung und Charme zeigt der spanische Film die Annäherungen zweier Menschen, die üblicherweise in völlig unterschiedlichen Welten leben.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung ist offizieller Partner von ME TOO. (Quelle: Lebenshilfe)
Wie alle Kindern vom gemeinamen Lernen profitieren können
Unsere Elterninitiative hat für den 12.07.2010 den Professor für Lernbehindertenpädagogik und Integrationspädagogik an der Universität Hamburg, Hans Wocken zu einem Vortrag eingeladen.
Nachdem am vergangenen Donnerstag die Veranstaltung mit Dr. Eichholz mit etwa 100 Teilnehmern ziemlich gut besucht war, hoffe ich natürlich auf ähnlich großes Interesse. Hans Wocken habe ich schon mehrfach bei Vorträgen gehört. Er ist ein ausgezeichneter Redner, und hat auch inhaltlich viel zu sagen. Schon deshalb lohnt es sich zu kommen.
Die Veranstaltung findet im Jüdischen Museum in Dorsten statt und beginnt um 19:00. Der Eintritt ist frei
Inhalte:
- Wie können Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zusammen in einer Klasse lernen?
- Werden nicht einige Kinder überfordert und andere kommen zu kurz?
- Ist die Sonderschule für manche Kinder der bessere Weg?
- Wie kann eine inklusive Schule allen Kindern die für sie optimalen Lernbedingungen bieten?
- Welche Bedingungen braucht die inklusive Schule?
- Wie können Schulen sich zu inklusiven Schulen entwickeln?
Der Westen berichtet heute über unsere Veranstaltung am 09.06.2010. Ich gehe mal davon aus, das kommt auch in der gedruckten WAZ.
Sie sind ziemlich genau an der Vorlage geblieben
Presseerklärung der Dorstener Elterninitiative
Auch wenn ich inzwischen nicht nur in diesem Blog Texte veröffentliche, versuche ich wenigstens die Texte, an denen ich maßgeblich beteiligt bin, auch hier einzustellen:
Auf dem Weg zur Inklusiven Schule
Presseinformation 25.05.2010
Elterninitiative lädt zu einem Vortrag über die Rechte von Kindern mit Behinderung ein.
Seit dem 26.03.2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland geltendes Recht. Vor allem die Schulen stellt die UN-Konvention vor große Herausforderungen, denn sie fordert für alle Kinder mit Behinderung den diskriminierungsfreien Zugang zu einem hochwertigen, inklusiven Bildungssystem.
In NRW besuchen 85% aller Kinder mit Behinderungen besondere Förderschulen. In Zukunft sollen behinderte Kinder im Normalfall gemeinsam mit anderen Kindern in der Regelschule lernen, so wie in den meisten anderen Ländern in Europa auch. Damit das funktioniert, verlangt die UN-Konvention wirksame, individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen für alle Kinder.
In Dorsten befasst sich zur Zeit eine Arbeitsgruppe des Schulausschusses damit, einen neuen Schulentwicklungsplan für die Grundschulen zu erstellen. Danach will man sich in einem weiteren Schritt den Förderschulen widmen. Die Dorstener Elterninitiative Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen fordert dagegen, dass die UN-Konvention bei den Planungen selbstverständlich berücksichtigt werden muß.
Die soll nach dem Willen der Verwaltung allerdings zur Zeit keine Rolle spielen.
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Unsere Elterninitiatve hat jetzt eine Homepage.
In Zukunft findet ihr Informationen zu Inklusion in Dorsten und anderswo unter
http://www.inklusion-dorsten.de
»Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen« - Dorsten, Elterninitiative für inklusive Schulbildung
Am vergangenen Donnerstag hat sich unsere Elterninitiative zum ersten Mal getroffen. Hier eine Presseinformation, die ich heute an die lokale Presse geschickt habe.
Presseinformation
Elterninitiative fordert Ausbau des Gemeinsamen Unterrichts
Beim ersten Treffen der neu gegründeten Elterninitiative für
inklusive Schulbildung in Dorsten trafen sich am vergangenen
Donnerstag Eltern, Pädagogen und interessierte Unterstützer, um
Informationen und Erfahrungen über den Gemeinsamen Unterricht
auszutauschen.
Die Anwesenden waren sich einig, dass es in Dorsten bei Umfang und
Ausgestaltung des Gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne
Behinderung noch erhebliche Defizite gibt. Sowohl in der
Grundschule als auch in der Sekundarstufe reichen die Plätze nicht
aus. Jedes Jahr werden viele Kinder gegen den Willen ihrer Eltern
nicht in Regelschulen aufgenommen, sondern in Förderschulen
ausgegrenzt. Eltern, deren Kinder bereits in integrativen
Kindergärten und Grundschulen aufgenommen sind, können nie sicher
sein, dass die Integration auch in Zukunft weitergeführt wird.
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Nach unserer Pressemitteilung hat uns letzten Dienstag ein Journalist der WAZ Dorsten besucht. Heute kann man das Ergebniss des Gespräches bereits online lesen, ich gehe mal davon aus, morgen erscheint es auch in der gedruckten WAZ
„Förderschule” klingt eigentlich ganz freundlich. Dass Kinder mit Förderbedarf dorthin sortiert werden, nennen Antje und Michael Baumeister allerdings Ausgrenzung. Unter gleich benachteiligten Kindern aufzuwachsen, behindere die Integration in die Gesellschaft, urteilen sie. „Im Grunde dürfte es dieses ausgrenzende Schulsystem gar nicht geben.” Die Holsterhausener Familie will darum einen Elternkreis in Dorsten gründen, der sich für gemeinsames Lernen aller Kinder einsetzt.
Nach der Presseinformation von vorgestern berichtet die Dorstener Zeitung heute über unsere Elterninitiative.
DORSTEN Eine Gruppe von Eltern, deren Kinder aufgrund von Behinderung oder aus anderen Gründen sonderpädagogische Förderung benötigen, will sich in Dorsten verstärkt mit den Themen Inklusion und gemeinsamer Unterricht befassen.
Elterninitiative setzt sich für inklusive Schulbildung in Dorsten ein
Anders als in den meisten Ländern Europas werden Kinder
mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf in Deutschland überwiegend in
speziellen Förderschulen unterrichtet, oft gegen den Willen ihrer
Eltern.
Viele Eltern verstehen die Zuweisung zur Förderschule als Ausgrenzung.
Kinder, die von anderen Kinder getrennt unter "ihresgleichen"
aufwachsen, werden in ihrer Integration in die Gesellschaft behindert.
Keine noch so gute Förderung kann das gemeinsame Lernen mit anderen
Kindern ersetzen. Vom gemeinsamen Lernen profitieren zudem auch die
Kinder, die keinen besonderen Förderbedarf haben.
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Am Donnerstag, 17.09.2009 um 19:30 Uhr möchten wir uns mit anderen Eltern treffen, um Inklusion in Dorsten voranzutreiben. Die Dorstener Grünen stellen uns netterweise ihren Besprechungsraum im Grünen Büro zur Verfügung.
Hier die Einladung.
Guten Tag,
wir sind Eltern eines 8-jährigen Sohnes mit Down-Syndrom, der zur
Zeit den Gemeinsamen Unterricht der Antonius-Schule besucht.
In den vergangenen Monaten haben wir mit vielen anderen Eltern aus
Dorsten gesprochen, deren Kinder behindert sind oder aus anderen
Gründen sonderpädagogische Förderung brauchen.
Der größte Teil dieser Eltern möchte, dass ihre Kinder die
notwendige Förderung nicht in Förderschulen, sondern im Gemeinsamen
Unterricht mit anderen Kindern erhalten.
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Inklusive Schulbildung in Dorsten
Der Rücklauf auf unsere Anfrage an Dorstener Parteien ist schleppend, lediglich die Linke hat geantwortet, vom CDU-Bürgermeister habe ich immerhin eine Eingangsbestätigung und die Zusage bekommen, Mitte des Monats zu antworten.
bei SPD, FDP, und Grünen habe ich deshalb eben nochmal nachgefragt.
Betr.: Inklusive Schulbildung in Dorsten
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 24.06.2009 haben meine Frau und ich Ihnen und einigen anderen
Parteien in Dorsten per Mail verschiedene schulpolitische Fragen
gestellt. Bis heute haben wir leider weder eine Eingangsbestätigung
noch eine Antwort erhalten.
Ich erlaube mir deshalb, heute noch einmal an unsere Mail zu erinnern,
verbunden mit der Frage ob bzw. wann wir mit einer Antwort rechnen
können.
Auch wenn Sie nicht beabsichtigen, unserer Fragen zu beantworten, wäre es
nett, wenn Sie uns dies kurz mitteilen würden.
Mit freundlichem Gruß
Michael Baumeister
Update 12.08.2009
Vor meinem Urlaub war ich am 22.07. bei Susanne und Günther Fraund von den Dorstener Grünen zum Gespräch eingeladen und hatte die Möglichkeit, sehr ausführlich mit ihnen meine Fragen zu erörtern.
Bürgermeister Lütgenhorst von der CDU hat mich ebenfalls zu einem Gespräch eingeladen, gemeinsam mit dem Schuldezernenten Gerd Baumeister (nicht verwandt). Der Termin steht aber noch aus.
Von der FDP habe ich eine Mail bekomen, dass ich natürlich noch Antwort erhalten werde. Aber die Antwort kam noch nicht.
Von der SPD habe ich noch gar nichts gehört und habe eben noch mal über das Kontaktformular auf der Homepage nachgefragt. Vielleicht hat mich ja der sozialdemokratische Spamfilter geschluckt. Würde mich nicht wundern.
Ich plane, noch mal eine Zusammenfassung zu schreiben, wenn ich von allen Parteien Antworten bekommen habe oder sicher bin, sie nicht mehr zu bekommen.
Update 2
Gerade habe ich eine Antwort von Hans-Willi Niemeyer von der SPD auf meine Nachfrage erhalten. Meine Mails seien dort nicht eingegangen. Ich habe sie nochmals verschickt.
Montessori-Schule in Dorsten als Gesamtschule geplant
Die einzige Gesamtschule in Dorsten musste zum vergangenen Schuljahr 76 Kinder abweisen, hinzu kommt dass die Gesamtschule in Schermbeck, ebenfalls im Dorstener Einzugsbereich, 84 Kindern eine Absage erteilen musste.
Für die CDU in Dorsten kein Grund, sich den Forderungen nach einer weiteren Gesamtschule zu öffnen. Im vorläufigen Kommunalwahlprogamm der CDU heißt es:
Für den Erhalt und die Fortentwicklung des gegliederten, begabungsgerechten Schulsystems in Dorsten. Nur dieses bietet allen Kindern und Jugendlichen die besten Chancen. Die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule lehnt die CDU ab. http://www.cdudorsten.de/schule_und_bildung.php Hervorhebung von mir.
Auf mich wirkt das sehr ideologisch. Es geht nicht darum, die Schulen zu unterstützen, die die beste Förderung für unsere Kinder leisten können, sondern es geht vor alle darum, dass das bestehende dreigliedrige Schulsystem nicht in Frage gestellt wird und das bestehende Schulen nicht geschlossen werden, völlig egal wie sinnvoll ihr Erhalt auch ist.
Schon im vergangen Jahr lehnte die Dorstener Junge Union eine weitere Gesamtschule als rot-rot-grüne Einheitsschule ab.
Auch für die FDP ist klar, das es mit ihr keine neue Gesamtschule geben wird.
Seit kurzem plant die Dorstener Montessori-Schule die Erweiterung in der Sekundarstufe. Dagegen hat keine der Dorstener Parteien etwas, auch der CDU-Bürgermeister sieht die Planung durchaus positiv.
Neulich kam in einem Blogkommentar schon mal die Frage auf, ob die Dorstener Montessori-Schule denn auch eine Gesamtschule werde. Durch einen Leserbrief in der Dorstener Zeitung bin ich heute nochmal darauf aufmerksam geworden und habe bei der Schule nachgefragt.
Von der Schulleitung wurde mir eben bestätigt, dass eine integrative Gesamtschule geplant ist. Die Genehmigung kommt von der Bezirksregierung, die Stadt ist dafür nicht zuständig.
Als Privatschule ist eine Gesamtschule in Dorsten bei den Mehrheitsparteien durchaus akzeptiert, als öffentliche Schule wird sie abgelehnt.
Ich habe nichts gegen die Montessori-Schule, im Gegenteil.
Ich fände es allerdings fatal, wenn Eltern, die in Dorsten qualitativ hochwertigen gemeinsamen Unterricht in der Sekundarstufe für ihre Kinder wollen, diesen über die wenigen integrativen Plätze in Wulfen hinaus nur an einer Privatschule bekommen könnten, mit deren Besuch Kosten verbunden sind.
Das ist ausdrücklich keine Kritik am Montessori-Konzept. Die können ja nichts dafür, wenn die öffentlichen Träger in der Schulpolitik versagen.
Ich sehe die Neugründung einer weiteren öffentlichen Gesamtschule in Dorsten als dringend geboten an.
Ich bin sicher, dass das Recht auf inklusive Schulbildung innerhalb des derzeitigen Schulsystems dort am besten realisiert werden kann. Hauptschulen halte ich für ungeeignet dafür und bei den anderen Schulen fehlt in der Regel die Bereitschaft. Eine echte Alternative sehe ich zur Zeit nicht. Gemeinsamer Unterricht an einem Gymnasium wäre vielleicht noch eine Option.
Ich warte übrigens noch auf die Antworten der Parteien auf meine Fragen vom 24.06.. Die Linkspartei hat inzwischen geantwortet. Von Bürgermeister Lütkenhost habe ich eine Eingangsbestätigung und den Hinweis erhalten, er werde Mitte Juli antworten. Von SPD, FDP und Grünen habe ich noch nichts gehört.
Vorhin haben wir eine Anfrage zum Thema Inklusive Schule in Dorsten an einige lokale Parteien gestellt, die hier bei der Kommunalwahl antreten. Angeschrieben haben wir die CDU, die SPD, die FDP, die Grünen und die Linke.
Ich bin gespannt auf die Antworten. Da ich auf meine Absicht hingewiesen habe, die Antworten zu veröffentlichen, werde ich natürlich alles hier einstellen. Und falls keine Antworten kommen, ist das ja irgendwie auch eine Antwort.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir sind Eltern eines 7-jährigen Sohnes mit Down-Syndrom, der seit
Sommer 2008 den gemeinsamen Unterricht der St.Antonius-Grundschule
besucht.
Wir möchten Ihnen einige schulpolitische Fragen stellen, mit der Bitte,
sie kurzfristig, möglichst per Mail zu beantworten. Wir stellen diese
Fragen verschiedenen Parteien, die in Dorsten an der Kommunalwahl 2009
teilnehmen. Ihre Antworten sollen uns und weiteren Eltern, die für
ihre Kinder den gemeinsamen Unterricht wünschen, Leitlinie für die
Kommunalwahl 2009 sein. Wir gehen deshalb von Ihrem Einverständnis zur
Veröffentlichung ihrer Antworten aus.
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Am vergangenen Montag fand in Dorsten im Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße einen Veranstaltung von SPD und Grünen zum Thema Eine faire Chance für alle Kinder - welche Schulen brauchen wir? statt.
Redner waren die Landtagsabgeordnete Marlies Stotz und der Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen Dr. Hans-Udo Schneider.
Frau Stotz stellte dar, dass es seit der Einführung der Gesamtschule keine wirkliche Schulreform mehr gegeben habe. Gleichzeitig könne man aber eine schleichende Verschlechterung der Schule in NRW feststellen, die sich besonders auf die Hauptschule auswirke.
Die meisten Eltern wollten Ihrer Ansicht nach nicht die Hauptschule für ihre Kinder, sonderen würden eine Schule bevorzugen, an der alle Abschlüsse möglich sind. Dies zeige auch die Tatsache, dass in NRW 15000 Abweisungen pro Jahr bei Anmeldungen zur Gesamtschule erfolgen müssen, während nur noch 14% der Eltern die Hauptschule wählten - 1970 waren es 54%, 2007 noch 20%.
Die SPD fordert ein gerechtes beitragsfreies Bildungssystem bis zum Ende des ersten Studiums (Abschaffung der Studiengebühr), alle Schulen sollen Ganztagsschulen werden, keine Abschulung, kein Sitzenbleiben, jedes Kind soll mitgenommen werden. Das Pinzip der schultypspezifischen Lehrerausbildung wird abgelehnt.
Eine Differenzierung soll frühestens ab Klasse 7 erfolgen.
Herr Dr. Schneider möchte keinen Schulkampf, aber er möchte die Debatte um die Schule auch in Dorsten führen.
Zur Zeit werde zu sehr damit gearbeitet, Eltern Angst zu machen, aber "Wer Ängste schürt, hat etwas zu verbergen".
Sein Ziel sei es, Strukturen für die beste Bildung zu schaffen. Dabei bezeichnete er das dreigliedrige Schulsystem als Relikt aus dem letzten Jahrhundert, betonte aber zugleich immer wieder, er wolle den Eltern nichts aufdrängen und auch keine Schulform "platt machen".
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Auf dem Agendamarkt in Dorsten habe ich ein paar Fotos gemacht.

Weitere Fotos finden sich in
meinem Album bei Sevenload.
Als Slideshow kann man sich die Bilder hier ansehen.
Update
Die Dorstener Zeitung berichtet hier und hat auch eine Fotostrecke online gestelt
Dorstener SPD und Grüne fragen in einer gemeinsamen Veranstaltung Eltern.
SPD und Grüne Dorsten laden gemeinsam am 25.05.2009 Eltern zu einem Gespräch zur Schulpolitik ein. Als Expertin ist die Landtagsabgeordnete Marlies Stotz eingeladen.
Ich hatte heute beim Agendamarkt kurz gelegenheit, mit dem gemeinsamen Bürgemeisterkandidaten von SPD und Grünen, Dr. Hans-Udo Schneider über seinen Positionen zur Schulpolitik zu sprechen. Was er sagte, klang für mich recht vielversprechend. Besonders wichtig ist mir, dass er die Position teilt, Kinder mit Förderbedarf sollten in Regelschulen gefördert werden und dass für ihn der Elternwille bei der Entscheidung über den Förderort maßgeblich ist.
Um den beiden Parteien noch mal konkreter auf den Zahn fühlen zu können, ist die Veranstaltung vielleicht eine ganz gute Gelegenheit.
Noch ein Hinweis mit lokalem Bezug:
Am kommenden Samstag findet in Dorsten auf dem Platz zwischen dem Alten Rathaus und der St. Agatha-Kirche der Agendamarkt statt, veranstaltet vom Agendaverein Dorsten e.V. und der Aktionsgemeinschaft Lokale Agenda in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung der Stadt Dorsten.
Auf dem Markt werden fair gehandelte Produkte vorgestellt und zum Probieren angeboten. Es besteht die Möglichkeit zum Kaffeeklatsch, zu Gesprächen, Informationen und vielem mehr.
Ich bin Mitgliede im Agendaverein und werde wohl da sein und sehen, wo ich mit anfassen kann. Leider kann sich die eine-Welt-Gruppe St. Antonius dieses Mal aus Recourcengründen nicht mit einem eigenen Angebot beteiligen, ich werde mich aber bemühen, die Gruppe zumindest würdig zu repräsentiern.
Eben berichtet der Westen, dass Hatice Akyüns Blog bei Westropolis für den Grimme-Online-Award 2009 nominiert wurde. Zurecht, wie ich finde.
Sie ist Türkin, Deutsche, Muslima, Journalistin und Westropolis-Bloggerin der ersten Stunde. Mit ihrem Blog "Neulich in der Parallelwelt" ist Hatice Akyün jetzt für den Grimme-Online-Award 2009 nominiert
Hatice Akyüns Blog lese ich schon eine ganze Weile. Es ist eine amüsante und doch zum Nachdenken anregende Betrachtung unserer Gesellschaft, in der verschiedene Kulturen nebeneinander her leben und kaum etwas voneinander wissen. Es macht einfach Spaß zu lesen.
Der Westen bringt anläßlich der Nominierung ein lesenswertes Interview mit ihr.
Übrigens liest Hatice Akyün am 27.05. in der Stadtbibliothek Dorsten aus ihrem Buch "Ali zum Dessert".
Die Medien haben bereits mehrfach darüber berichtet, dass in Dorsten drei Sonderschulen gemeinsam ein sog. Kompetenzzentum bilden werden, die Korczakschule, die von Ketteler-Schule und die Astrid-Lindgren-Schule. Einige Anmerkungen dazu sind also wohl überfällig.
Kompetenzzentren sind eine Erfindung der CDU-Landesregierung um die sonderpädagogische Förderung auf kommunaler Ebene zu koordineren:
Sie sollen die Systeme Förderschule und Gemeinsamer Unterricht in einem örtlichen oder regionalen Netzwerk von Schulen zu einem Gesamtsystem sonderpädagogischer Förderung zusammenführen. Konkret heißt das: eine Förderschule, die zum Kompetenzzentrum ausgebaut wird, soll ein breites Spektrum sonderpädagogischer Förderung – zum Beispiel den gesamten Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen (Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache) abdecken und Schülerinnen und Schüler sowohl innerhalb des Kompetenzzentrums als auch in den mit ihm in einem festen Netzwerk verbundenen allgemeinen Schulen fördern. Quelle. Schulministerium NW
Heute berichtet die Dorstener Zeitung und auch die WAZ, dass die drei dorstener Schulen jetzt die Genehmigung erhalten haben, als Kompetenzzentrum tätig zu werden.
Von "Optimierung der Bildungslandschaft" ist da die Rede und sieben (!) neue Lehrerstellen wurden unbefristet bewilligt.
Nicht, dass ich nicht für eine Optimierung der Bildungslandschaft wäre, aber hier wird ja wohl der sprichwörtliche Bock zum Gärtner gemacht.
Ausgerechnet drei Sonderschulen sollen für die Koordination und Beratung der Beteiligten im Bereich der sonderpädagogischer Förderung zuständig sein, sowohl im Förderschulbereich als auch für den gemeinsamen Unterricht. Das ist so, als würde man RWE und Vattenfall die Koordination von Maßnahmen zum Atomausstieg überlassen.
Warum holt man nicht mindestens eine Schule mit Erfahrung im Gemeinsamen Unterricht ins Boot? Sonderschulen sind eben nicht die einzigen, die wissen, wie man Kinder mit Förderbedarf optimal fördert.
Wenn wir in diesem Bereich wirklich weiter kommen wollen, müssen wir neue Wege gehen.
Aber dazu sind die politisch verantwortlichen in Dorsten wohl nicht bereit. Selbst die Grünen sind ja scheinbar begeistert vom Kompetenzzentrum, lobte doch der Schulexperte der Dorstener Grünen, Günter Fraund im Februar ausdrücklich den Antrag.
Es wird Zeit, auch in Dorsten eine stärkere Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Inklusive Schulbildung erreicht man nicht, wenn man sie denen überläßt, deren eigentliches Interesse es ist, die herrschenden Zustände zu erhalten.
S.auch TAZ v. 20.02.2007: Schüler werden ausgesondert und die Ausführungen im Rahmen der Fachtagung der GEW vom 02.06.2007
Übrgens
kann man auch den WAZ-Artikel kommentieren.
Davon sollte schon deshalb Gebrauch gemacht werden, um nicht den Kommentartrollen des Portals Der Westen allein das Feld zu überlassen.
... lese ich heute in der Dorstener Zeitung. Sie denken an das Schulgebäude an der Pliesterbecker Straße.
Dass die Dorstener Eltern die Gesamtschule wollen, liegt für Susanne Fraund (Fraktionsvorsitzende der Dorstener Grünen, W.) auf der Hand: "Mehr als 60 Kinder hat die Gesamtschule Wulfen abgelehnt, weitere 50 Kinder aus Dorsten hat die Gesamtschule Schermbeck nicht angenommen." Hinzu würden jene kommen, die aufgrund des Turbos-Abis den Druck der ersten Jahre auf den Gymnasien nicht aushielten. Zudem würde eine Gesamtschule in Dorsten Kosten sparen helfen, weil Schülertransporte wegfielen.
Ich begrüße diesen Vorschlag aufs Schärfste.
Für unsere Kinder wäre das ideal, schon wegen der Wohnortnähe.
Aber auch unabhängig von den eigenen Kindern bin ich immer schon ein Befürworter der Gesamtschule, war ich doch selbst auf einer.
Selbstverständlich muß einen solche Schule dann auch integrativ arbeiten.
Fraglich ist, ob die Grünen sich mit dieser Forderung durchsetzen. Mitglieder der Junge Union, denen Gesamtschulen ja schon immer höchst suspekt waren, warnen jedenfalls wie immer reflexhaft vor der rot-rot-grünen Einheitsschule.
Ich lese gerade, dass die Stadt Dorsten in Zukunft vermeiden will, dass erneut integrative Klassen mit 29 SchülerInnen starten. Anders als in der Klasse, in die auch unser Sohn geht, soll die Klassenstärke in Zukunft auf 24 SchülerInnen begrenzt werden.
Die dreizügige Schule dürfe dann nur noch 84 SchülerInnen aufnehmen (2 mal 30 und 1 mal 24 in der I-Klasse).
Ich frage mich immer noch, warum man nicht einfach eine vierte Klasse bilden konnte. Das war ursprünglich geplant, aber mit 89 SchülerInnen fehlen genau zwei. Nichts ist wohl unflexibeler, als die deutsche Verwaltung.
Und das ist für mich symptomatisch für unser Bildungssystem. Es werden vielbeachtete Bildungsgipfel veranstaltet, kaum ein Politiker wird müde, die Bedeutung der Bildung zu betonen, aber man ist nicht in der Lage, mal fünf gerade sein zu lassen, wenn es - wie in diesem Fall - in einer konkreten Situation sinnvoll wäre. Nicht nur die Kinder mit Behinderungen hätten von kleineren Klassen profitiert.
Ich war heute im Beirat der Lebenshilfe Dorsten eingeladen um etwas über Web 2.0, Blogs und das Elternnetz ungehindert zu erzählen.
Meine Slides finden sich unter http://www.mbauweb.de/lebenshilfe15102008/
Heute ist Mitgliederversammlung der Lokalen Agenda 21 in Dorsten. Ich habe vor fast einem Jahr hier mal einen Beitrag zur Kommunikation in der Lokalen Eine-Welt-Arbeit geschrieben. Die Zeit läuft aber manchmal anders. Heute steht das Thema noch mal auf der Tagesordnung.
Da in meinem Blog Einträge aus dem Archiv nicht kommentiert werden können, mache ich hier mal einen neuen Beitrag auf, falls doch noch jemand einen Kommentar abgeben will.
Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten.
Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben. ....
Ja, Noah ist ein glückliches Kind und das kann man heute auch einem Artikel der Dorstener Zeitung entnehmen, der im Rahmen einer Serie über die Frühförderung der Lebenshilfe in Dorsten entstanden ist.
Vor 30 Jahren wurde die Dorstener Frühförderstelle gegründet und aus diesem Anlass stellt die Dorstener Zeitung zur Zeit in einer losen Reihe Kinder vor, die dort betreut werden. Vor ein paar Tagen hat uns eine Redakteurin der Dorstener Zeitung besucht und sich wirklich interessiert mit uns unterhalten.
Leider konnte ich den Artikel nicht in der Online-Ausgabe der Dorstenener Zeitung finden.
Wen es trotzdem interessiert, der kann hier eine eingescannte Fassung und hier das zugehörige Foto finden.
Im katholischen Kindergarten St. Ida in Holsterhausen spielt der Glaube eine große Rolle...
Netter Bericht der WAZ über den Kindergarten, den unsere Kinder besuchen.
Wow, eben habe ich festgestellt, dass mein Blog bei Google auf Platz zwei und drei landet, wenn man nach Integration in Dorsten sucht. Direkt nach der CDU.

Upate
Oh, bei
schulische Integration Dorsten und
gemeinsamer Unterricht Dorsten lande ich sogar auf Platz eins.
Update 01.12.2007
Heute lande ich sogar auf Platz 1 vor der CDU. Liegt vermutlich daran, dass Google jetzt diesen Artikel auch im Index hat.
Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit
Dieser Text wurde an Interessierte der Lokalen Agenda 21 in Dorsten verschickt. Um eine Möglichkeit zur Diskussion zu schaffen, veröffentliche ich ihn auch an dieser Stelle.
Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten.
Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben.
Eine große Zahl interessierter Personen erreichen wir nicht, z.B.:
- Personen, die zu den festen Gruppenterminen einfach keine Zeit haben oder Familienväter/mütter deren Partner keine Zeit hat ...
- Menschen, die nicht gern regelmäßig zu ein und demselben Treffen gehen
- Leute, die sich nur für einen Ausschnitt des Themenspektrums interessieren oder nur an bestimmten Projekten mitarbeiten würden
- Menschen, die nicht hier leben, sich aber mit der Stadt, Gemeinde, Gruppe ... verbunden fühlen
- Menschen, die von den Aktivitäten nicht rechtzeitig erfahren haben
Eine-Welt-Arbeit im Internet?
Jeder 2. Deutsche nutzt heute das Internet. Selbst bei der Personengruppe über 60 Jahren sind es noch über 30 Prozent, die regelmäßig Internetdienste nutzen.
Wer heute 20 ist, für den ist das Internet Normalität, nicht "Neues Medium".
Das Internet bietet gegenüber der klassischen Arbeitsform den Vorteil, dass Aktivitäten asynchron ablaufen, dass also jeder zu einem selbst gewählten Zeitpunkt mitarbeiten kann.
Blog?
Seit einigen Jahren entsteht im Internet einen neue Generation von Inhalten, die oft unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst werden. Zentrales Merkmal dieser Formate ist, dass die Nutzer sehr einfach die Möglichkeit haben, selbst Inhalte zu erstellen, zu kommentieren oder zu ergänzen.
Blogs sind sicher die verbreitetste Spielform des Web 2.0. Die Blogsuchmaschine Technorati verzeichnet zur Zeit weltweit 107,5 Millionen Blogs zu allen nur denkbaren Themen.
Blogs (Kurzform von Weblog, ein Logbuch im Web) sind Internetseiten, die regelmäßig um neue Beiträge ergänzt werden. Normalerweise steht der aktuellste Beitrag oben. In der Regel können Leser Kommentare zu den Einträgen hinterlassen. Zumeist gibt es einen festen Link für jeden Eintrag (Permalink), so dass verschiedene Blogbetreiber (Blogger) ihre Einträge einfach gegenseitig verlinken können.
Außerdem bieten die meisten Blogs eine einfache Textversion ohne Design im sog. RSS-Format an. Menschen, die viele Blogs verfolgen, können diese so in einen speziellen Programm (sog. Feedreader) lesen, in denen neue Blogeinträge in einer übersichtliche Form angezeigt werden.
Es ist ganz einfach!
Bloggen, das verfassen von Blogeinträgen, erfordern keine besonderen Computerkenntnisse. Wer ein normales Textverarbeitungsprogramm bedienen kann, ist auch in der Lage, einen Blogeintrag zu verfassen.
Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit
Was Inhalt eines solchen Blogs sein kann, ist aus meiner Sicht recht offen.
Ich stelle mir ein gemeinsames Blog von Mitgliedern der Eine-Welt-Gruppen und auch anderer Gruppen aus dem Themenspektrum der lokalen Agenda vor. Selbstverständlich können auch Blogger mitmachen, die keiner Gruppe angehören, etwa weil sie zu dem o.g. Personenkreis zählen.
Ein lokaler Bezug auf Dorsten (evt. auch Kreis Recklinghausen / Vest) ist aus meiner Sicht sinnvoll, aber nicht zwingend.
Ein Blog bietet den Aktiven im fairen Handel die Möglichkeit, in Dialog mit Menschen zu treten, die Fragen haben, mitmachen, kaufen oder sich informieren wollen. Aber es kann auch zur Kommunikation untereinander genutzt werden, ist Archiv und Portal für Öffentlichkeitsarbeit.
Ein Einstieg könnten z.B. Produktbeschreibungen von fair gehandelten Produkten sein, so wie ich sie in meinen Blog für das "Produkt des Monats" der Eine-Welt-Gruppe St. Antonius geschrieben habe.
Gut geeignet sind aus meiner Sicht auch Beschreibungen von Partnerschaften und Projekten in der Eine-Welt-Arbeit.
Zusätzlich könnten "Gastartikel" z.B. von Menschen in Partnerprojekten oder Links auf interessante Veröffentlichungen "gebloggt" werden, ebenso wie Veranstaltungshinweise, und Berichte über gelungenen (oder mißlungene) Veranstaltungen, Nachrichten, Meldungen und Meinungen über politische Zusammenhänge und Ereignisse ...
Ein großer Vorteil besteht darin, dass alle Einträge permanent bestehen bleiben, also auch noch nach längerer Zeit gelesen werden können. Weil jeder Eintrag eine feste Webadresse hat, kann im Rahmen von Pressearbeit sehr einfach darauf verwiesen werden.
Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Internetseiten ist, dass LeserInnen auf den Seiten Kommentare hinterlassen können und so ein unmittelbarer Kontakt und Dialog entstehen kann.
Voraussetzungen für die Umsetzung
Ein Blog ist mit geringem Aufwand einzurichten. Für die meisten Blogprogramme wird PHP-Unterstützung und eine MySQL Datenbank benötigt (notfalls geht es auch ohne Datenbank) - eine Ausstattung, die heute eigentlich jeder Webspace-Provider für wenig Geld anbietet. Die technische Umsetzung könnte ich übernehmen.
Es sollten sich mindestens zwei Personen finden, die regelmäßig die Kommentare kontrollieren und evtl Werbung sowie rechtlich bedenkliche Kommentare löschen. Ich wäre bereit, eine dieser Personen zu sein.
Weiterhin brauchen wir natürlich Blogger. Es wäre schön, wenn sich Personen fänden, die bereit sind regelmäßig (oder auch nur gelegentlich) Beiträge zu verfassen.
Wer mitmachen möchte, kann eine Schreibberechtigung erhalten.
Ich denke, mit zwei oder drei Bloggern könnten wir beginnen.
Das Ganze lebt aber davon, dass so viele Interessierte, wie möglich regelmäßig die Blogseite aufrufen und sich mit Kommentaren beteiligen.
Kommentare darf jeder hinterlassen, sie erfordern keine besonderen Berechtigungen.
Einladung
Diesen Text veröffentliche ich auch in meinem persönlichen Blog unter http://www.mbauweb.de/blog/story/00236
Ich lade dazu ein, meine Idee dort zu kommentieren und zu diskutieren. Schreiben Sie mir Ihre Meinung oder beteiligen Sie Sich an einer Diskussion.
Klicken Sie dazu auf den Link "Kommentare" oder rufen Sie die Seite http://www.mbauweb.de/blog/comments/00236#startcomments auf.
Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen haben, wäre es gut, wenn Sie nach einiger Zeit noch einmal auf die Seite zurückkommen. Vielleicht bezieht sich ein anderer Kommentar ja auf Ihren Beitrag.
Der Eine-Welt-Kreis St. Antonius war gemeinsam mit vielen anderen Gruppen am Dorstener Agendamarkt beteiligt.
"Afrikanissimo - entdecke die Vielfalt!" so lautet das Motto der Fairen Woche 2007 und unter diesem Motto stand auch der diesjährige Dorstener Agendamarkt in der Innenstadt an der St. Agatha-Kirche.
Dorstener Eine-Welt-Gruppen stellten fair-gehandelte Produkte vor, ließen Besucher probieren und warben mit Ständen und Aktionen für den fairen Handel. Die Trommlergruppe der Gesamtschule Wulfen sowie die Gruppe "one on one" sorgten für ein ansprechendes musikalisches Rahmenprogramm.

Unsere Eine-Welt-Gruppe St. Antonius stellte an ihrem Stand vor allem die Produkte vor, die im aktuellen Jahr bereits Produkt des Monats waren.
Weitere teilnehmende Gruppen waren die Eine-Welt-Gruppe St. Agatha / St. Nikolaus, die Eine-Welt-Gruppe der Martin-Luther-Kirche, die Regenbogenwerkstatt, die Kinderhilfe Osorno, die Verbraucher-Zentrale Dorsten, der Dorstener Agenda e.V. und die Umweltabteilung der Stadt Dorsten.
Nach einigen Regenschauern während des Aufbaus spielte auch das Wetter noch recht gut mit.
Die ausgezeichneten musikalischen Darbietungen regte viele Marktbesucher an, stehen zu bleiben und zuzuhören. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung in freundlicher Atmosphäre mit vielen Gesprächen.
Bei Sevenload habe ich ein Album mit weiteren Fotos angelegt. Eine Diashow kann man sich dort auch ansehen.
Am 10.08. besuchten Mitglieder des Eine-Weltkreises St. Antonius in Dorsten die GEPA in Wuppertal.
Der Betriebsausflug der Mitarbeiter im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St.Antonius-Gemeinde begann mit einer großen Suche. Im Klartext: wir haben uns total verfahren.
Verspätet wurden wir bei der GEPA in Wuppertal sehr nett empfangen und mit fair gehandelten Produkten bewirtet. Eine Mitarbeiterin erklärte uns, wie die GEPA organisiert ist und stand für Fragen zur Verfügung.
Die GEPA wurde als "Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH" vor 35 Jahren gegründet. Das Stammkapital wurde von den Kirchen zur Verfügung gestellt.
Die GEPA arbeitet z.Zt mit 168 Handelspartnern in Entwicklungsländern zusammen. Die Tendenz ist steigend.
Hauptprodukte sind Kaffee, Süßigkeiten, Tee, Honig und Wein. Lebensmittel machen einen Anteil von 84% des Umsatzes aus.
Einen guten Überblick gibt der Wikipedia-Artikel zur GEPA und natürlich die GEPA-Homepage, deshalb beschränke ich mich hier mal ein wenig mit den Ausführungen.
Nach der Einführung war noch Gelegenheit, den neuen GEPA-Film "Entdecke die Welt!"
Das Portrait der GEPA - The Fair Trade Company zu schauen und natürlich einzukaufen.
Mit dem Einräumen der mitgebrachten Waren und einer abschließenden Pizza im Laden endete ein schöner Ausflug.
Also: Der Laden ist zur Zeit besonders gut bestückt. Ein Besuch und Einkauf lohnt sich auf jeden Fall.
Öffnungszeiten:
Samstag, 18.30 Uhr (nach dem Gottesdienst)
Sonntag, 11.30 bis 12.30 Uhr
Wegbeschreibung
Dem Fruchtgummi-Sortiment von El Puente wird im Juli im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Produkt des Monats Juli 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist das Fruchtgummi von El Puente
El Puente produziert 10 verschiedene Sorten Fruchtgummi. Sie werden in Deutschland aus Zutaten hergestellt, die zu 51 % aus fairem Handel stammen. Alle Fruchtgummi-Sorten mit Ausnahme der Colaflaschen und der "rot-schwarz" - Sterne sind bio-zertifiziert
Bio Zucker der Manduvira-Kooperative
Für das Fruchtgummi wird Bio-Zucker der Manduvira-Kooperative in der
Region
Arroyos y
Esteros (deutsch:
Bäche und Sümpfe) in
Paraguay verwendet.
Die Kooperative wurde 1975 gegründet. Sie umfasst ca 1050 Mitglieder.
Seit 1996 hat die Kooperative auf Bio-Anbau umgestellt.
Bei der Verarbeitung des Zuckers sind die Zuckerrohrbäuerinnen und
-bauern auf einen externen Verarbeitungsbetrieb angewiesen. Sie geben das
Zuckerrohr an die Mühle Censi y Pirotta, ein kleines
Familienunternehmen mit 105 Angestellten.
Seit 2006 vermarkten die
Mitglieder der Kooperative etwa 60% ihres Bio-Zuckers selbst und
werden damit vom Verarbeiter unabhängig. Mit Hilfe des fairen Handels werden
so Zuckerrohr-Bauern zu Zuckerrohr-Produzenten.
Preisgestaltung
Der EL PUENTE Einkaufspreis für Bio-Zucker der Kooperative Manduvirá
aus Paraguay beträgt 0,65 US$ pro Kilo.
Der Weltmarktpreis für Zucker beträgt derzeit ca. 0,26 US$ pro Kilo.
Der allgemeine Fairtrade-Preis von Transfair beläuft sich auf 0,52 US$
pro Kilo.
Der von EL PUENTE an die Kooperative gezahlte Preis
liegt also 25 % über dem Transfair-Preis. (El Puente
Produktinformation)
Verwendung des Fair-Handels-Anteils
50% des Fair-Handels-Anteils werden an die Zuckerrohrbauern direkt
ausgezahlt und bieten ihnen die Möglichkeit, das Geld in ihre Farmen
zu investieren. Die restlichen 50% werden für die soziale und
wirtschaftliche Entwicklung der Kooperative verwendet.
So entstand beispielsweise ein Versammlungsgebäude mit angeschlossener
Gesundheitsstation. Die Kooperative ist durch die zusätzlichen Mittel
aus dem Fairen Handel in der Lage, die Gehälter eines Arztes und
eines Zahnarztes zu zahlen.
Weitere Informationen
Gemeinsamer Unterricht in der Sekundarstufe - man kann nicht früh genug anfangen, weiter zu denken
Unser Sohn hat das Down-Syndrom. Er wird ab Sommer 2008 in eine Grundschule gehen, die seit Jahren Erfahrung mit dem gemeinsamen Unterricht hat und außerdem nur 5 Minuten Fußweg von uns entfernt liegt. So weit, so gut.
Gemeinsamer Unterricht in der Grundschule ist in NRW verbreitet. Das größere Problem ist scheinbar die Integration in der Sekundarstufe.
Artikel 24 der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen (Arbeitsübersetzung Lebenshilfe) sieht ausdrücklich die Integration im Grundschul- und Sekundarschulbreich vor.
Faktisch sieht es jedoch so aus, dass nur wenige Schulen der Sekundarstufe gemeinsamen Unterricht anbieten. In unserem Umfeld gibt es - soweit wir das wissen - nur eine Schule und die ist recht weit weg von uns (10,7 km).
Ich kann mir nicht vorstellen, das eine Schule ausreicht, um langfristig den Bedarf zu decken. Gemeinsamer Unterricht muss auch im Sekundarstufenbereich flächendeckend angeboten werden.
Hier muss sich etwas ändern und dafür müssen wir vermutlich etwas tun:
- Druck auf Politiker ausüben, den Artikel 24 der UN-Konvention schnell in geltendes Recht umsetzen
- Schulen überzeugen, ebenfalls gemeinsamen Unterricht anzubieten
- Andere Menschen davon überzeugen, dass Kinder mit Behinderungen nicht am Besten in der Sonderschule aufgehoben sind
- Andere Eltern mobilisieren
Wir möchten in der nächsten Zeit beginnen, uns diesem Thema zu widmen - mit einer lokalen Orientierung in Dorsten und Umgebung. Wir wollen erreichen, dass sich die Situation in den nächsten 4 Jahren deutlich ändert.
Die Organisation Gemeinsam Leben - Gemeinsam lernen e.V. ist dabei sicher ein kompetenter Partner. Einen spannenden thematischer Einstieg bildet auch der Kongress "Eine Schule für alle" vom 16. - 18.11.2007 in Köln.
Wir würden uns freuen, Kontakt zu weiteren Eltern zu bekommen, denen das Thema ebenso wichtig ist, wie uns. Schön (aber nicht Bedingung) wäre es, wenn diese Eltern aus unserer Region kämen.
Gemeinsam können wir etwas erreichen. Kontakt ist über die Kommentarfunktion oder über die im Impressum angegebene Adresse möglich.
Am 03.06.2006 feierte die Dorstener St. Antoniusgemeinde ihr Pfarrfest.
Am Sonntag, 03.06.2006 feierte die Dorstener St. Antoniusgemeinde ihr Pfarrfest. Der Eine-Welt-Kreis war natürlich auch mit einem Stand vertreten. Ein thematischer Schwerpunkt war Filz. Zum einen gab es eine schöne Kollektion von Filz-Produkten aus Nepal , zum Anderen konnten Kinder (und auch Erwachsene) am Stand selber Filzgegenstände herstellen - fairfilzen eben.
Daneben gab es an unserem Stand eine Auswahl fair gehandelter Produkte. Besonders herausgestellt wurden die Produkte, die seit Jahresbeginn Produkt des Monats waren.
Es war ein gelungenes Fest, ein gutes Miteinander in einer lebendigen Gemeinde. Auch wenn es manchmal anders aussah, lies das Wetter uns den ganzen Tag über nicht in Stich.
Weitere Fotos unter http://de.sevenload.com/alben/XPLb1rs
Dem Basmati-Reis der GEPA wird im Mai im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt
Produkt des Monats Mai 2007 im Eine-Welt-Laden der
Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist der indische
Basmati-Reis der
GEPA.
Die GEPA bietet seit 1999 in Deutschland Basmati-Reis der Navdanya-Stiftung aus Dehra Dun in Indien an. Die Stiftung wurde 1991 von der Trägerin des alternativen Nobelpreises Dr. Vandana Shiva gegründet.
Die Navadanya-Stiftung setzt sich gegen genetische Veränderung und die Patentierung von Saatgut, für Biodiversität und für die Rechte von Bauern in Indien ein. Sie unterstützt indische Bauern beim Anbau und der Vermarktung von Basmati-Reis.
"Ohne Gentechnik"
Der GEPA Basmati-Reis trägt das Label "Ohne Gentechnik", das von der GEPA gemeinsam mit dem
BUND entwickelt wurde. Im Jahr 2001 wurde die GEPA von der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises wegen der Verwendung dieses Labels verklagt. Die Begründung war, die Kennzeichnung sei irreführend, denn es gäbe keine Gentechnik-Reisprodukte in den Geschäften. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz entschied 2003 zugunsten der GEPA. Es betonte, dass der von der GEPA vertriebene Basmati-Reis aus Indien sich durch eine Besonderheit auszeichne, die in der Angabe "Ohne Gentechnik" zum Ausdruck komme. Die GEPA lasse nicht nur ausschließlich "herkömmliche" Reissorten anbauen, sondern habe auch vorsorgende Maßnahmen gegen die "Verunreinigung" des Basmati-Reises mit gentechnisch-veränderten Organismen beim Anbau, bei der Lagerung und dem Transport ergriffen. (Quelle:
Welt und Handel 2-2003 (PDF))
Dass genveränderter Reis Ende letzten Jahres in die Regale deutscher Supermärkte gelangen konnte, zeigt erneut, wie wichtig solche vorsorgenden Maßnahmen im Allgemeinen sind.
Einsatz gegen die Patentierung von Saatgut
Navdanya fordert ein Verbot der Patentierung lebender Organismen.
Patente auf Saatgut bedeuten für einige große Konzernen erhebliche Gewinne. 1997 stellte die amerikanische Firma Rice Tec einen Patentantrag für eine "neu erfundene" Reissorte mit der Bezeichnung Basmati. In der Folge wurden Rice Tec 20 Eigentums- und Vermarktungsrechte auf Basmati-Sorten und -Kreuzungen zugesprochen. Dass Basmati-Reis seit Generationen in Indien angebaut wird, spielte bei diesem Patent keine Rolle. Für indische Bauern hatte dies zur Folge, dass sie ihren eigenen Basmiti-Reis nicht mehr unter dieser Bezeichnung vermarkten konnten.
Vandana Shiva bezeichnet ein solches Vorgehen als Bio-Piraterie. Von der Welthandelsorganisation und der Europäischen Union fordert sie Regelungen, die das nicht zulassen.
Die landesweiten Proteste in Indien gegen die Patentierung von Basmati-Reis wurden überwiegend von Navdanya organisiert. Schließlich wurde nach Intervention der indischen Regierung beim amerikanische Patentamt das Patent der Firma Rice Tec aufgehoben.
Lebendige Demokratie
Navdanya knüpft an die indische Tradition der Dorfräte an, die alle Fragen des Gemeinwesens geregelt haben. Dazu gehört, dass in der Gemeinde selbst entschieden wird, welches Saatgut bis zur nächsten Aussaat aufgehoben wird, und nicht das Saatgutunternehmen das Sagen hat. Inzwischen sind einige dieser Firmen dazu übergegangen, teils Saatgut zu verkaufen, das nur einmal keimt und nicht zur erneuten Aussaat geeignet ist. Dies widerspricht der Praxis und dem Selbstbestimmungsrecht der Bäuerinnen und Bauern.
Für die Bewahrung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft spielen die Frauen für Navdanya eine zentrale Rolle. Denn wie in vielen asiatischen Ländern bewahren die Frauen auch in Indien üblicherweise die Samenkörner auf, die im nächsten Jahr ausgesät werden.
Weitere Informationen
Dorstener Verein hat ein Gebäude gemietet
Was Schönes:
Wie die Dorstener Zeitung berichtet, hat der Montessori-Verein jetzt das Gebäude der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule gemietet.
Ab 01. August soll die Montessori-Schule starten.
Die Diskussion um das deutsche Schulsystem habe zu einem günstigen Zeitpunkt für alternative Ideen geführt. "Was uns an der Pädagogik Montessoris bis heute fasziniert, ist der unbedingte Respekt vor jedem einzelnen Kind als unverwechselbarem Individuum mit einem eigenen inneren Bauplan". Bei aller Euphorie bleibe viel zu tun, aber die Voraussetzungen seien gut: Ein langfristiger Mietvertrag für eine Schule mit guter Ausstattung.
"Vier Klassenräume auf einer Ebene, logistische Voraussetzungen für die geplante Übermittagbetreuung und ein Angebot an Sonderräumen sind ausreichend vorhanden: Atelier, Musikraum, Bewegungszentrum, Werkstatt, Lehrerzimmer und Büro", zählte Gödde (der Sprecher des Montessori-Vereins. W) die räumliche Struktur auf. Der Renovierungsbedarf halte sich in Grenzen und die Gestaltung des Schulhofes könne in Projektarbeit erfolgen und müsse ebenso wachsen wie der eigene Schulgarten. Wachsen wird auch die Schulgemeinschaft, denn der Start ist mit maximal 26 Schülern vorgesehen. Jeden Sommer kommen neue Klassen hinzu.
Der Standort der Schule wäre auch für unsere Kinder ganz gut erreichbar.
Städte wollen den Widerstand gegen die Streckenstilllegungen noch verstärken
Wie die Dorstener Zeitung berichtet, wurde auf der gestrigen Verwaltungsrat-Sitzung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) die Entscheidung über die Stillegung zweier Bahnstrecken von und nach Dorsten auf unbestimmte Zeit vertagt.
"Ob und in welchem Umfang dann weitere Leistungskürzungen im Regionalverkehr (RE- und RB-Linien) notwendig werden, hängt von diesen Verhandlungen und Gesprächen ab", heißt es in der VRR-Presseerklärung. Und vor allem deren Schluss-Satz verheißt nichts Gutes: "Alle Verhandlungsbemühungen werden vor dem Hintergrund geführt, das derzeitige Defizit - ausgelöst durch die Kürzungen der Regionalisierungsmittel - weiter zu reduzieren."
Die Städte wollen den Widerstand gegen die Stilllegung in der Zwischenzeit verstärken
"Wir werden auf jeden Fall versuchen mit allen Bürgermeistern den Widerstand gegen die Streckenstilllegungen noch zu verstärken", kündigte Dorstens Verkehrsplaner Dietmar Koch an, dass die Stadt nicht tatenlos abwarten will wie der VRR eines Tages entscheidet: "Das nördliche Ruhrgebiet darf nicht vom Bahnnetz abgehängt werden."
Die Stillegung dieser Bahnstrecken wäre in einer Zeit, wo die Verhinderung des Klimawandels höchste Priorität haben sollte, ein Desaster für die Umwelt. Ausserdem wäre sie eine Katastrophe für Pendler, die aus finanzeller Notwendigkeit auf die Bahn angewiesen sind. Solche Entscheidungen dürfen nicht den wirtschaftlichen Erwägungen des VRR überlassen werden.
Dem Darjeeling Bio Tee der Gepa wird im April im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Produkt des Monats April 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist der Darjeeling Bio Tee der Gepa.
Die Gepa bezieht den Biotee hauptsächlich aus dem indischen Teegarten Samabeong. Dieser Teegarten liegt im Darjeeling-Distict, nahe der Grenze zu Tibet auf 1485 bis 2000 Metern Höhe.
Samabeong wird von der Organisation Tea Promotors India (TPI) betrieben, einer sozial engagierten Teehandelsfirma mit Sitz in Kolkatta.
Um die alten Kolonialstrukturen im Teehandel zu beenden, führte TPI bereits 1990 das Konzept eines gemeinsamen Gremiums ein, durch das die Teearbeiterinnen und -arbeiter an den Entscheidungsprozessen des Teegartes beteiligt wurden - heute ein unverzichtbarer Bestandteil des weltweiten fairen Teehandels.
Der Mehrpreis aus dem fairen Handel wird z.B. für die Finanzierung eines Gemeinschaftszentrums, den Bau von Schulen, für Bildungsarbeit für Frauen, und zur Förderung weiterer Kleinbauern-Kooperativen verwendet.
Ökologie hat auf Samabeong eine große Bedeutung. So erhielten z.B. in den vergangenen Jahren 200 Teearbeiter-Familien Solarstromanlagen für ihre Häuser.
Samabeong ist einer der ersten zertifizierten Bioteegärten in Darjeeling. Der Teegarten wird von Naturland beraten und kontrolliert.
Der Biotee wird im Teegarten selbst weiterverarbeitet und in Kolkatta für die gepa in handgeschöpfte Kartonagen verpackt.
Weitere Informationen über die Organisation Tea Promotors India TPI bei der Gepa unter http://www.gepa3.de/download/AS_Ind_819_TPI.pdf
Mit Samabeong befasst sich auch der Gepa-Film Teatime for all - Eine gepa-Teereise nach Darjeeling und eine Gepa-TV-Folge. Die Sendung im WMV-Format gibt es zum Download bei bwFamily.tv in normaler Auflösung (5,7MB) oder in hoher Auflösung (58MB).
Im Dezember 2006 erfüllte der Radiosender WDR2 im Rahmen der Aktion WDR2-Winterwünsche einer Höhrerin den Wunsch, einmal den eigenen Darjeeling-Tee zu pflücken und zwar da wo er wächst.
Unter dem Titel "In Sichtweite des Mount Everest" wurde in 4 Sendungen von der Reise zum Teegarten Samabeong berichtet. Die Sendungen sind online abrufbar unter http://www.wdr.de/radio/wdr2/sonderdetail/351986.phtml.
Auf der Homepage der Siegelorganisation Transfair finden sich ebenfalls Informationen zur Teeplantage Samabeong.
Eine Warenkunde über Tee bietet die Gepa unter http://www.gepa3.de/shop/wareninfo.php?showIDwareninfo=2.
Übrigens ist dieser Tee inzwischen mein absoluter Lieblingstee.
UN-Sonderberichterstatter legt Bericht vor
Wie die Frankfurter Rundschau heute berichtet, legte Vernor Muñoz, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, seinen Bericht über das deutsche Bildungssystem vor.
Darin stellt er die Ausgrenzung und die Abschottung behinderter Kinder von den Regelschulen fest.
Es sei die Ausnahme, dass Behinderte mit Nicht-Behinderten gemeinsam unterrichtet würden. Zwar wolle der Staat die Integration, doch de facto herrsche eine Politik der Absonderung. Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen den von Muñoz kritisierten Trend. So ist die Zahl der Förderschüler in den vergangenen Jahren gestiegen. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Kinder mit Behinderungen, die in "normalen" Schulen unterrichtet werden bei unter vier Prozent.
Diese Beobachtung kann ich nur bestätigen. Zwar ist die Möglichkeit der Integration im Grumndschulbereich häufig noch gegeben, spätestens wenn es um den Wechsel auf weiterführende Schulen geht, ist es ein großer Glücksfall, wenn wohnortnah eine Möglichkeit zum gemeinsamen Unterricht vorhanden ist.
Für unseren Sohn Noah gibt es die Möglichkeit der Integration in einer nahe gelegenen Grundschule. Von der 5. Klasse an gibt es hier in Dorsten kam Möglichkeiten.
Allerdings eröffnet in absehbarer Zeit in Dorsten eine Montessori-Schule
Vielleicht ergeben sich da neue Möglichkeiten.
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr will mit Kürzungen auf verminderte Zuschüsse reagieren
"Der Individualverkehr wird zunehmen, was völlig der aktuellen Klima-Diskussion widerspricht. Und Dorsten wird im Bahnnetz sowohl vom Münsterland wie vom Ruhrgebiet abgenabelt!"
... so zitiert die Dorstener Zeitung die Kritik im Umwelt- und Planungsausschuss am so gennannten "8-%-Szenario" des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).
Zwei Schienenstrecken (Dorsten-Coesfeld und Dorsten-Dortmund) sollen danach stillgelegt, zwei weitere (Borken-Dorsten-Essen und Dorsten-Oberhausen) reduziert werden.
Der Ausschuss lehnte die Stilllegungen entschieden ab und beauftragte die Verwaltung, gemeinsam mit den anderen betroffenen Kommunen und Kreisen scharf gegen das Kürzungs-Szenario zu protestieren.
Meine Strecke wird wohl weiter erhalten bleiben. Trotzdem ist es erschreckend, wie abhängig der umweltbewusste Bürger von wirtschaftlichen Entscheidungen an anderer Stelle ist. Würde meine Strecke gestrichen, so bliebe mir wohl nur die tägliche Autofahrt von Dorsten nach Essen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine privat organisierte Fahrgemeinschaft eine echte Alternative wäre. Wenn ich den Zug verpasse, kann ich den nächsten nehmen. Wenn meine Mitfahrgelegenheit weg ist, sieht das schon anders aus.
Interessante Randbemerkung: Der Kreis Recklinghausen und damit auch die Stadt Dorsten sind vor einiger Zeit aus dem Pendlernetz NRW ausgestiegen.
Dem Honig Cremosa der Gepa wird im März im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Produkt des Monats März 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist der Cremosa-Honig der Gepa.
Cremosa kommt von Imkern unterschiedlicher Länder - aus Chile, Mexiko, Nicaragua und Guatemala.
Die gepa bezieht ihn zu fairen Bedingungen von Kleinbauern, die sich zu Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zusammengeschlossen haben.
Weil Honig nicht an der Börse gehandelt wird, gibt es keinen festen Weltmarktpreis.
Die Preisgestaltung mit den Fair-Handelspartnern soll die Produktionskosten der kleinbäuerlichen Produzenten decken. Dazu zählen angemessene Arbeitslöhne, die zur Sicherung der Lebensgrundlage der Imker und ihrer Familien beitragen und die den Produzentenorganisationen Spielraum für die Verwirklichung gemeinschaftlicher sozialer und ökonomischer Ziele geben.
Weitere Informationen
Der Lembecker Bauer Hubert Loick will im Industriepark Dorsten-Marl eine 100 Megawatt Biogasanlage errichten.
Ist doch mal was Positives, was die WAZ Dorsten heute berichtet:
Landwirt Hubert Loick steigt mit seinen Biogasanlagen selbst zum Stromerzeuger auf. In fünf Jahren will er 100 Megawatt produzieren - genug für 60 000 Haushalte.(...) Wichtig ist Loick, dass seine Anlagen Technik und Tradition (seine Familie ist seit 450 Jahren in Lembeck zu Hause) verbinden. Der Anbau der Rohstoffe hält strikt Fruchtfolgen ("Getreide, Mais, Sonnenblume") ein, um die Böden nicht auszulaugen. Seine Anlagen erfüllen Industriestandard und stinken nicht dank ausgeklügelter Filter.
Angesichts des Klimawandels sind solche Maßnahmen so wichtig, wie das Energiesparen.
Ich hatte zwar schon davon gehört, aber es ist schön, das dann noch mal zu lesen. Leider bleiben die WAZ-Artikel nicht unter dem angegebenen URL verfügbar.
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Dem Merida Orangensaft der Gepa wird im Februar im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt
Seit Januar 2007 gibt es im Dorstener Eine-Welt-Laden Shalom das "Produkt des Monats". Damit soll jeweils ein Produkt besonders hervor gehoben und bekannt gemacht werden. Im Februar ist es der Merida-Orangensaft der gepa.
Das Konzentrat dieses Oragensaftes kommt aus drei brasilianischen Kooperativen:
CAELNOR in der Region Ria Real, APACO, einer Initiative die sich für den Anbau ökologischer Produkte einsetzt und COAGROSOL im Bundesstaat Sao Paulo.
Mit COAGROSOL, der jüngsten der Kooperativen befasst sich auch die aktuelle Ausgabe von Gepa-TV, online zu finden unter unter http://bwfamily.tv.
Die Sendung kann dort mit hoher Auflösung (52 MB) oder mit geringer Auflösung(5,5 MB) herunter geladen werden
Auch die Augustausgabe 2006 (PDF) von Gepa Aktuell befasst sich mit COAGROSOL