01.07.2007

Fruchtgummi von El Puente - Produkt des Monats Juli 2007 im Eine-Welt-Laden

Dem Fruchtgummi-Sortiment von El Puente wird im Juli im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Fruchtgummi von El PuenteJonas Fruchtgummi von El Puente Produkt des Monats Juli 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist das Fruchtgummi von El Puente

El Puente produziert 10 verschiedene Sorten Fruchtgummi. Sie werden in Deutschland aus Zutaten hergestellt, die zu 51 % aus fairem Handel stammen. Alle Fruchtgummi-Sorten mit Ausnahme der Colaflaschen und der "rot-schwarz" - Sterne sind bio-zertifiziert

Bio Zucker der Manduvira-Kooperative

Für das Fruchtgummi wird Bio-Zucker der Manduvira-Kooperative in der Region Arroyos y Esteros (deutsch: Bäche und Sümpfe) in Paraguay verwendet. Die Kooperative wurde 1975 gegründet. Sie umfasst ca 1050 Mitglieder. Seit 1996 hat die Kooperative auf Bio-Anbau umgestellt.

Bei der Verarbeitung des Zuckers sind die Zuckerrohrbäuerinnen und -bauern auf einen externen Verarbeitungsbetrieb angewiesen. Sie geben das Zuckerrohr an die Mühle Censi y Pirotta, ein kleines Familienunternehmen mit 105 Angestellten.

Seit 2006 vermarkten die Mitglieder der Kooperative etwa 60% ihres Bio-Zuckers selbst und werden damit vom Verarbeiter unabhängig. Mit Hilfe des fairen Handels werden so Zuckerrohr-Bauern zu Zuckerrohr-Produzenten.

Preisgestaltung

Der EL PUENTE Einkaufspreis für Bio-Zucker der Kooperative Manduvirá aus Paraguay beträgt 0,65 US$ pro Kilo.
Der Weltmarktpreis für Zucker beträgt derzeit ca. 0,26 US$ pro Kilo. Der allgemeine Fairtrade-Preis von Transfair beläuft sich auf 0,52 US$ pro Kilo.
Der von EL PUENTE an die Kooperative gezahlte Preis liegt also 25 % über dem Transfair-Preis. (El Puente Produktinformation)

Verwendung des Fair-Handels-Anteils

50% des Fair-Handels-Anteils werden an die Zuckerrohrbauern direkt ausgezahlt und bieten ihnen die Möglichkeit, das Geld in ihre Farmen zu investieren. Die restlichen 50% werden für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Kooperative verwendet. So entstand beispielsweise ein Versammlungsgebäude mit angeschlossener Gesundheitsstation. Die Kooperative ist durch die zusätzlichen Mittel aus dem Fairen Handel in der Lage, die Gehälter eines Arztes und eines Zahnarztes zu zahlen.

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