Auf dem Agendamarkt in Dorsten habe ich ein paar Fotos gemacht.

Weitere Fotos finden sich in
meinem Album bei Sevenload.
Als Slideshow kann man sich die Bilder hier ansehen.
Update
Die Dorstener Zeitung berichtet hier und hat auch eine Fotostrecke online gestelt
Noch ein Hinweis mit lokalem Bezug:
Am kommenden Samstag findet in Dorsten auf dem Platz zwischen dem Alten Rathaus und der St. Agatha-Kirche der Agendamarkt statt, veranstaltet vom Agendaverein Dorsten e.V. und der Aktionsgemeinschaft Lokale Agenda in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung der Stadt Dorsten.
Auf dem Markt werden fair gehandelte Produkte vorgestellt und zum Probieren angeboten. Es besteht die Möglichkeit zum Kaffeeklatsch, zu Gesprächen, Informationen und vielem mehr.
Ich bin Mitgliede im Agendaverein und werde wohl da sein und sehen, wo ich mit anfassen kann. Leider kann sich die eine-Welt-Gruppe St. Antonius dieses Mal aus Recourcengründen nicht mit einem eigenen Angebot beteiligen, ich werde mich aber bemühen, die Gruppe zumindest würdig zu repräsentiern.
Unternehmen hat scheinbar auf Kritik reagiert
am 20.01.2008 berichtete ich hier über einen geplatzten Deal zwischen Lidl und einer gemeinnützigen Kooperative in Paraguay, die Tierspielzeuge aus Loofah (das sind diese Schwammmkürbisse auch bekannt als Luffa) mit Bio-Siegel produziert. Meine Quelle war ein Artikel der Aktuellen Rundschau, einer deutschsprachigen Zeitung in Paraguay.
Heute erhielt ich eine Mail vom Chefredakteur der Aktuellen Rundschau, Herrn Thomas Freiherr von Schilling, mit einer Presseinformation mit dem Titel "LIDL rettet still und leise ein soziales Entwicklungsprojekt in Südamerika" (auch hier veröffentlicht, auf der Homepage der Aktuellen Rundschau konnte ich sie nicht finden!)
LIDL reagiert auf unsere Pressemeldung und zeigt soziale Verantwortung
Die für die LIDL-Geschäftsleitung völlig unbekannte Loofah S.A. stand plötzlich im Mittelpunkt des Interesses. Der Geschäftsführer der LIDL-Stiftung, Herr Kortum, nahm sich persönlich der Angelegenheit an und versicherte seinerzeit Frau Brigitte Fuzellier, Geschäftsführerin der Loofah S.A., dass die LIDL-Geschäftsleitung ein derartiges Geschäftsgebaren nicht duldet und für alle getroffenen Zusagen einstehen wird. Eine Aussage, die in den darauf folgenden Monaten um einiges übertroffen werden sollte!
Auf Rückfrage bei der Geschäftsführerin der Loofah-Kooperative, Frau Fuzellier erfuhr die Aktuelle Rundschau, dass jede der seinerzeit getroffenen Zusagen von LIDL eingehalten wurde.
Mehr noch, LIDL erhöhte das ursprüngliche Auftragsvolumen der BIO-Loofahprodukte und erteilte bereits den ersten Folgeauftrag für eine Werbeaktion im November 2008.
So erzählte uns Frau Fuzellier, dass sie im Juni diesen Jahres nach Deutschland reiste, um beim Lebensmittelkonzern LIDL ihr Entwicklungsprojekt zur ländlichen Armutsbekämpfung persönlich zu präsentieren. Sie muss mit überzeugenden Agumenten aufgewartet haben, denn Herr Kortum offerierte ihr eine weitere gute Zusammenarbeit mit LIDL, auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus. So soll die BIO-Produktlinie Loofah in den Bereichen: Wellness, Tierspielzeug und Küchenbereich erweitert werden.
Ich freue mich über die positive Entwicklung, die sicher auch als Erfolg der kritischen Berichterstattung zu werten ist, zeigt es doch mal wieder, dass Öffentlichkeit und mögliche Imagesschäden Konzerne zum Einlenken bringt können.
Aber ich würde nicht sagen, dass jetzt alles gut ist. Ein Konzern wie Lidl ist kein Wohlfahrtsunternehmen. Nach wie vor kritisieren NGOs und Gewerkschaften immer wieder den Umgang mit Mitarbeitern (wir erinnern uns noch gut an den Bespitzelungsskandal) und das Dumping-Gebaren im Lebensmittelbereich.
Ich neige zu der Ansicht, dass die Teilnahme von Lidl am Fairen Handel diesem eher schadet als nutzt. Ich sehe zwar auch den Vorteil, dass hier ein riesiges Handelsvolumen für den Fairen Handel entsteht, aber es besteht auch die Gefahr einer Abhängigkeit, wenn Lidl einen so erheblichen Anteil hält. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass Transfair den Verlust dieses Lizenznehmers so einfach wegstecken könnte.
Was meint Ihr?
Heute ist Mitgliederversammlung der Lokalen Agenda 21 in Dorsten. Ich habe vor fast einem Jahr hier mal einen Beitrag zur Kommunikation in der Lokalen Eine-Welt-Arbeit geschrieben. Die Zeit läuft aber manchmal anders. Heute steht das Thema noch mal auf der Tagesordnung.
Da in meinem Blog Einträge aus dem Archiv nicht kommentiert werden können, mache ich hier mal einen neuen Beitrag auf, falls doch noch jemand einen Kommentar abgeben will.
Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten.
Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben. ....
Das habe ich schon vor längerer Zeit bei Heise gefunden, und jetzt bin ich wieder darauf gestoßen
Das Auktionshaus eBay reagiert auf die erhöhte Nachfrage für fair gehandelte Güter und plant, dafür einen eigenen Marktplatz zu schaffen. Fairer Handel soll vor allem die Lebensbedingungen von Handwerkern und Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern, indem den Produzenten faire Preise gezahlt werden, die im Allgemeinen mehr oder weniger deutlich über den Weltmarktpreisen der Produkte liegen.
Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das finden soll. Ist das mehr, als ein partizipieren am Markterfolg des fairen Handels?
Die krumme Tour der Supermärkte
"Marktkonzentration führt zu Arbeitsrechtsverletzungen in Entwicklungsländern", das ist das Fazit des gestern vorgstellten neuen Berichtes von Oxfam
Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro sind mit verantwortlich dafür, dass Tausende von Arbeiter/innen in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen und unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Die genannten fünf größten deutschen Supermarktketten bedienen 70 Prozent des Marktes und nutzen diese Macht schamlos aus. Am Beispiel des Bananen- und Ananasmarktes belegt die neue Oxfam-Studie "Endstation Ladentheke" die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Arbeiter/innen in Costa Rica und Ecuador. Oxfam Deutschland fordert die Supermarktkonzerne auf, ihre Einkaufspolitik drastisch zu ändern. Ferner ruft Oxfam das Bundeskartellamt zur umfassenden Prüfung der Einkaufsmacht der Supermarktketten auf.
Der Standard brachte letze Woche eine Reportage über Baumwollanbau und fairen Handel
Baumwolle ist ein hartes Geschäft. In Senegal versuchen sich Landwirte mit der sensiblen Pflanze ein besseres Leben aufzubauen. Ihr Rezept ist fairer Handel - Reportage
Ein Deal mit Lidl bringt ein nationales Entwicklungsprojekt in Paraquay an die Existenzgrenze
Ende Dezember berichtet die Aktuelle Rundschau, eine deutschsprachige Zeitung aus Paraquay, über ein geplatztes Geschäft zwischen dem gemeinnützigen Unternehmen Loofah-Art in Paraquay, und dem Konzern Lidl. Es geht um einen Auftrag für 240.000 Tierspielzeuge mit Bio-Siegel und um ein Auftragsvolumen von 194.400 Euro. Offenbar hat sich die Geschäftsführerin des Unternehmens mit einem mündlichen Auftrag zunächst zufrieden gegeben, die schriftliche Auftragserteilung rückte dann schnell aufgrund anderer Verhandlungen in den Hintergrund - ein großes Geschäft für das kleine Unternehmen mit 144 Mitarbeitern. Die Produktion lief an.
Wenige Monate später will man bei Lidl von diesem Auftrag aber nichts mehr wissen.
Nachdem Herr Michael C. (von Lidl, W.) nicht erreichbar war, führt Frau Fuzellier (Geschäftsführerin Loofah, W.) mit dem Einkaufsleiter der LIDL-Importabteilung Herrn B. ein Telefongespräch, in dem er ihr erklärt, dass LIDL dieselben Loofah-Produkte in China viel billiger bekommt. Daraufhin erwidert Frau Fuzellier: „Unsere Loofah-Produkte sind ja ganz anders, wir haben ein anderes Design, mit Bio-Zertifikat." Herr B. antwortet: „Nein, es sind genau dieselben, und solche Zertifikate kauft man einfach." Als Frau Fuzellier die für sie brennende Frage stellt, was nun mit den 240.000 Tierspielzeugen wird, antwortet Herr B.: „Machen Sie mir einen besseren Preis, und alles weitere klären Sie bitte über unseren Importeur."
Nach diesem Gespräch ist keiner der Ansprechpartner mehr für Frau Fuzellier erreichbar.
Eine solche Situation bringt das kleine Unternehmen an die Grenze seiner Existenz.
Vielleicht war ja alles ein Missverständniss. Vielleicht gehört Lidl ja zu den Guten und die Geschäftsführerin der gemeinnützigen Loofah-Art AG hat sich einfach geirrt. Bedauerlich, aber so läuft das Geschäft. Vermutlich wird man das bei Lidl so sehen. Glauben mag ich es nicht.
"Lidl unterstützt den fairen Handel mit Entwicklungsländern", so lautet die Schlagzeile auf der Internetseite http://www.lidl-fairglobe.de/. Das Beispiel macht deutlich, wohin es führt, wenn sich Großkonzerne wie Lidl auf den Markt des fairen Handels begeben. Für solche Konzerne zählt der Profit. Für soziale Verantwortung ist da wohl kein Platz.
Was ist denn eigentlich von der oben zitierten Aussage zu halten, man könne Bio-Zertifikate einfach so kaufen? Ist das vorstellbar? Nein! Nicht Lidl ...!
Da könnte man ja auf die Idee kommen, dass auch die TransFair-Siegel für die FairGlobe-Produkte ... Nein! Bestimmt nicht!
Noch ein Lesetip, passend zum Thema Lidl: Die TAZ vom 28.12.2007 "Fairer Handel bei Lidl - das geht nicht"
Update 15.08.2008
Zur Fortsetzung s.
http://www.mbauweb.de/blog/story/00408
Ein Bündnis aus gewerkschaftlichen und kirchlichen Gruppen sowie Entwicklungsorganisationen ruft am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, zu Aktionen gegen die Menschenrechtsverletzungen der Discounter auf.
WEED weist auf eine
gemeinsame Aktion mit ver.di, Oxfam und
dem INKOTA Netzwerk e.V. hin.
Discounter und Billig-Ketten überziehen in Europa immer mehr Länder
mit einem dichten Filialnetz und zerstören traditionelle
Einzelhandelsstrukturen und Arbeitsplätze. Die Arbeitsbedingungen der
Be-schäftigten verschlechtern sich zunehmend. Prekäre Niedriglohn- und
Minijobs verdrängen Normalarbeitsverhältnisse. "Arm trotz Arbeit"
wird in Europa zur Normalität. Insbesondere Frauen, Migranten und
Menschen in strukturschwachen Gebieten, die überwiegend unter prekären
Bedingungen bei Lidl, Aldi, Schlecker, KiK, Norma, Netto und anderen
Billig-Ketten arbeiten, sind betroffen. Extremer Leistungs-druck und
Überwachung sind an der Tagesordnung. Grundrechte von Beschäftigten
werden unterdrückt und die Wahl von Arbeitnehmervertreter/innen
verhindert.
Der ruinöse Wettbewerb im Handel in allen Ländern Europas hat
weitreichende Folgen für Beschäftigte, Kunden und die gesamte
Gesellschaft.
(...)
Grundrechte von Beschäftigten werden jedoch nicht nur im europäischen
Handel mißachtet, sondern auch bei den Zulieferern der Discounter,
insbesondere in den Entwicklungsländern. Mit der Konzentrati-on im
Einzelhandel steigt die Verhandlungsmacht der Discounter. So können
diese ihren Zulieferern die Produktions-, Preis- und Lieferbedingungen
diktieren. Durch die rigorose Preispolitik der Discounter geraten
Löhne und Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern in den
Entwicklungsländern immer mehr unter Druck.
Da ist es schon grotesk, dass Lidl gleichzeitig Produkte aus fairen
Handel
anbietet
und einen nicht unerheblichen Marktanteil in diesem Bereich hält.
Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit
Dieser Text wurde an Interessierte der Lokalen Agenda 21 in Dorsten verschickt. Um eine Möglichkeit zur Diskussion zu schaffen, veröffentliche ich ihn auch an dieser Stelle.
Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten.
Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben.
Eine große Zahl interessierter Personen erreichen wir nicht, z.B.:
- Personen, die zu den festen Gruppenterminen einfach keine Zeit haben oder Familienväter/mütter deren Partner keine Zeit hat ...
- Menschen, die nicht gern regelmäßig zu ein und demselben Treffen gehen
- Leute, die sich nur für einen Ausschnitt des Themenspektrums interessieren oder nur an bestimmten Projekten mitarbeiten würden
- Menschen, die nicht hier leben, sich aber mit der Stadt, Gemeinde, Gruppe ... verbunden fühlen
- Menschen, die von den Aktivitäten nicht rechtzeitig erfahren haben
Eine-Welt-Arbeit im Internet?
Jeder 2. Deutsche nutzt heute das Internet. Selbst bei der Personengruppe über 60 Jahren sind es noch über 30 Prozent, die regelmäßig Internetdienste nutzen.
Wer heute 20 ist, für den ist das Internet Normalität, nicht "Neues Medium".
Das Internet bietet gegenüber der klassischen Arbeitsform den Vorteil, dass Aktivitäten asynchron ablaufen, dass also jeder zu einem selbst gewählten Zeitpunkt mitarbeiten kann.
Blog?
Seit einigen Jahren entsteht im Internet einen neue Generation von Inhalten, die oft unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst werden. Zentrales Merkmal dieser Formate ist, dass die Nutzer sehr einfach die Möglichkeit haben, selbst Inhalte zu erstellen, zu kommentieren oder zu ergänzen.
Blogs sind sicher die verbreitetste Spielform des Web 2.0. Die Blogsuchmaschine Technorati verzeichnet zur Zeit weltweit 107,5 Millionen Blogs zu allen nur denkbaren Themen.
Blogs (Kurzform von Weblog, ein Logbuch im Web) sind Internetseiten, die regelmäßig um neue Beiträge ergänzt werden. Normalerweise steht der aktuellste Beitrag oben. In der Regel können Leser Kommentare zu den Einträgen hinterlassen. Zumeist gibt es einen festen Link für jeden Eintrag (Permalink), so dass verschiedene Blogbetreiber (Blogger) ihre Einträge einfach gegenseitig verlinken können.
Außerdem bieten die meisten Blogs eine einfache Textversion ohne Design im sog. RSS-Format an. Menschen, die viele Blogs verfolgen, können diese so in einen speziellen Programm (sog. Feedreader) lesen, in denen neue Blogeinträge in einer übersichtliche Form angezeigt werden.
Es ist ganz einfach!
Bloggen, das verfassen von Blogeinträgen, erfordern keine besonderen Computerkenntnisse. Wer ein normales Textverarbeitungsprogramm bedienen kann, ist auch in der Lage, einen Blogeintrag zu verfassen.
Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit
Was Inhalt eines solchen Blogs sein kann, ist aus meiner Sicht recht offen.
Ich stelle mir ein gemeinsames Blog von Mitgliedern der Eine-Welt-Gruppen und auch anderer Gruppen aus dem Themenspektrum der lokalen Agenda vor. Selbstverständlich können auch Blogger mitmachen, die keiner Gruppe angehören, etwa weil sie zu dem o.g. Personenkreis zählen.
Ein lokaler Bezug auf Dorsten (evt. auch Kreis Recklinghausen / Vest) ist aus meiner Sicht sinnvoll, aber nicht zwingend.
Ein Blog bietet den Aktiven im fairen Handel die Möglichkeit, in Dialog mit Menschen zu treten, die Fragen haben, mitmachen, kaufen oder sich informieren wollen. Aber es kann auch zur Kommunikation untereinander genutzt werden, ist Archiv und Portal für Öffentlichkeitsarbeit.
Ein Einstieg könnten z.B. Produktbeschreibungen von fair gehandelten Produkten sein, so wie ich sie in meinen Blog für das "Produkt des Monats" der Eine-Welt-Gruppe St. Antonius geschrieben habe.
Gut geeignet sind aus meiner Sicht auch Beschreibungen von Partnerschaften und Projekten in der Eine-Welt-Arbeit.
Zusätzlich könnten "Gastartikel" z.B. von Menschen in Partnerprojekten oder Links auf interessante Veröffentlichungen "gebloggt" werden, ebenso wie Veranstaltungshinweise, und Berichte über gelungenen (oder mißlungene) Veranstaltungen, Nachrichten, Meldungen und Meinungen über politische Zusammenhänge und Ereignisse ...
Ein großer Vorteil besteht darin, dass alle Einträge permanent bestehen bleiben, also auch noch nach längerer Zeit gelesen werden können. Weil jeder Eintrag eine feste Webadresse hat, kann im Rahmen von Pressearbeit sehr einfach darauf verwiesen werden.
Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Internetseiten ist, dass LeserInnen auf den Seiten Kommentare hinterlassen können und so ein unmittelbarer Kontakt und Dialog entstehen kann.
Voraussetzungen für die Umsetzung
Ein Blog ist mit geringem Aufwand einzurichten. Für die meisten Blogprogramme wird PHP-Unterstützung und eine MySQL Datenbank benötigt (notfalls geht es auch ohne Datenbank) - eine Ausstattung, die heute eigentlich jeder Webspace-Provider für wenig Geld anbietet. Die technische Umsetzung könnte ich übernehmen.
Es sollten sich mindestens zwei Personen finden, die regelmäßig die Kommentare kontrollieren und evtl Werbung sowie rechtlich bedenkliche Kommentare löschen. Ich wäre bereit, eine dieser Personen zu sein.
Weiterhin brauchen wir natürlich Blogger. Es wäre schön, wenn sich Personen fänden, die bereit sind regelmäßig (oder auch nur gelegentlich) Beiträge zu verfassen.
Wer mitmachen möchte, kann eine Schreibberechtigung erhalten.
Ich denke, mit zwei oder drei Bloggern könnten wir beginnen.
Das Ganze lebt aber davon, dass so viele Interessierte, wie möglich regelmäßig die Blogseite aufrufen und sich mit Kommentaren beteiligen.
Kommentare darf jeder hinterlassen, sie erfordern keine besonderen Berechtigungen.
Einladung
Diesen Text veröffentliche ich auch in meinem persönlichen Blog unter http://www.mbauweb.de/blog/story/00236
Ich lade dazu ein, meine Idee dort zu kommentieren und zu diskutieren. Schreiben Sie mir Ihre Meinung oder beteiligen Sie Sich an einer Diskussion.
Klicken Sie dazu auf den Link "Kommentare" oder rufen Sie die Seite http://www.mbauweb.de/blog/comments/00236#startcomments auf.
Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen haben, wäre es gut, wenn Sie nach einiger Zeit noch einmal auf die Seite zurückkommen. Vielleicht bezieht sich ein anderer Kommentar ja auf Ihren Beitrag.
Kaffee Organico, Wein aus Chile und Südafrika und El-Ceibo-Kakao sind die Produkte, denen in den Monaten August, September und Oktober 2007 im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
So ist das mit der Aufschieberitis: für August und September habe ich die Berichte über das Produkt des Monats bis jetzt nicht veröffentlicht und der Oktober ist auch schon weit fortgeschritten.
Deshalb hier für alle drei Monate zusammen eine kurze Zusammenfassung und ein paar Verweise.
August 2007 - Kaffee Organico
Produkt des Monats August 2007 im Eine-Welt-Laden der
Dorstener St-Antonius-Gemeinde
ist der
Cafe Organico der
GEPA.
Café Organico ist ein naturmilder, sehr bekömmlicher Kaffee. Er enthält ausschliesslich
hochwertige Hochland-Arabica-Bohnen, die nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus angebaut werden. Der Faire Handel sichert und verbessert die Lebensbedingungen der indianischen Kleinbauern-Genossenschaften in den südamerikanischen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca, die den ökologischen Kaffeeanbau traditionell betreiben. (Packung)
Er wird von den mexikanischen Handelspartnern der Gepa UCIRI (PDF) und CIRSA produziert. Die Bio-Zertifizierung erfolgt durch Naturland.
Die hohe Quailität dieses Kaffees wurde deutlich, als dieser im Mai
2006 bei einem Test der Zeitschrift Ökotest mit "Gut" abschnitt, während viele andere Kaffeesorten, darunter auch Markenprodukte mit befriedigend bis mangelhaft bewertet wurden.
Kaffee Organico gibt es auch als Misereor-Kaffee Organico, eine Kooperation zwischen Misereor und der Gepa.
Weitere Informationen
Die Gepa bietet auf ihrer Homepage eine Warenkunde über Kaffee an.
Bei TransFair gibt es ebenfalls ausführliche Produktinformationen zum Thema Kaffee.
Auch das Fair-Handels-Portal Oeko-fair.de bietet ausführliche Informationen über Kaffee.
September 2007 - Wein
Produkt des Monats September 2007 sind die Weine der der GEPA.
Im Laden haben wir Weine der chilenischen Kooperative Los Robles (Gran Roble) und des südafrikanischen Weingutes Ruitersvlei.
Folgende Weine führen wir:
Gran Roble, Cabernet Sauvignon Rotwein Jahrgang 2004+2005. Tocken, fruchtig, mild, mit ausgewogenem Charakter.
Gran Roble, Sauvignon Blanc
Weißwein,
Jahrgang 2004+2005. Trocken, mit frischem Geschmack, paßt zu Fisch- und Fleischgerichten sowie zu milden Käsesorten.
Ruitersvleit Cinsaut Cabernet Sauvignon
Rotwein
Jahrgang 2004+2005. Trockener, fruchtiger Rotwein, vollmundig, mit Anklängen an reife Waldbeeren.
Ruitersvleit Chenin Blanc
Weißwein
Jahrgang 2004+2005. Halbtrocken, fruchtiges Aroma, paßt zu Fisch - und Fleischgerichten.
Weitere Informationen
Leider sind die Links zu den Gepa-Handelspartnerinformationen im Moment kaputt.
Auf der Seite der Verbraucher Initiative e.V gibt es eine Produktübersicht über fair gehandelten Wein, die auch die Kooperativen Los Robles und Ruitersvlei behandelt.
Auch Oeko-Fair.de hat eine umfangreiche Produktübersicht über Wein aus Fairem Handel
Oktober 2007 - Kakao

Produkt des Monats Oktober 2007 ist der
El Ceibo Bio Kakao der GEPA.
Das feine Kakaopulver aus Bolivien, das besonders zum Backen geeignet ist, kommt von der bolivianischen El-Ceibo-Initiative. Die El-Ceibo-Genossenschaft ist eine der ältesten Handelspartner der Gepa und liefert ökologisch erzeugte Kakaobohnen und Kakaobutter. Der Kakao ist vom Anbauverband Naturland zertifiziert. El Ceibo sichert heute die Existenz von mehr als 5.600 Menschen.
Die Gepa bietet eine Warenkunde über Kakao und Schokolade
Eine Darstellung der El-Ceibo Genossenschaft findet sich hier
Im Zusammenhang mit Kakao sind auch die Produktinformationen über Schokolade der Verbraucher-Initiative e.V. von Interesse. Auch hier finden sich Detailinformationen über den instabilen Markt für Kakao, den fairen Kakao-Handel und die Initiative El-Ceibo.
Fair-Handelsorganisationen kritisieren 4C-Initiative. Keine Preiszusagen an die Bauern.
Substainable Coffee - Nachhaltiger Kaffee, so lautet der Titel der Webseite, mit der der Common Code for the Coffee Community (4C), ein gemeinsamer Verhaltenskodex für die Kaffee-Wirtschaft, vorgestellt wird. Der 4C-Kodex wurde federführend durch die deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erarbeitet, gemeinsam mit Kaffeehändlern, Röstern, Produzentenvertretern, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, z.B. Kraft, Nestlé, Tchibo und Sara Lee, Oxfam und der Rainforest Alliance.
Ziel ist es (...) durch einen rechtlich nicht verbindlichen Verhaltenskodex die Produktionsbedingungen und die Qualität des Kaffees zu verbessern. Dafür sollen die Menschenrechte sowie geltende Umweltgesetze in der Produktion geachtet werden (Wikipedia)
Gestern berichtete die TAZ:
Mehr als 130 US-Cents kostet im Tagesschnitt derzeit ein Pfund der Kaffeesorte Arabica an den Rohstoffmärkten - der Preis klettert seit Monaten. "Wir wissen, dass es Preisschwankungen gibt", sagt Ramirez (ein Kaffepflücker aus Guatemala W.). "Aber von den Gewinnspannen sind wir Pflücker hier auf der Finca ausgenommen."
Das soll sich ändern: "Bei den Produzenten soll künftig mehr ankommen", sagt Carsten Schmitz-Hoffmann. Er ist Agrarexperte der deutschen Entwicklungsorganisation GTZ und koordiniert die neue Kaffee-Initiative "4C" - Common Code for the Coffee Community.
(...) Das Ziel: mehr Transparenz. Oft versande schlichtweg "enorm viel Geld" in der Lieferkette, sagt Schmitz-Hoffmann. Abläufe könnten optimiert werden, das reiche von Wassersparen über den gezielteren Einsatz von Pestiziden oder den besseren Transport des Kaffees. Der Weg der Kaffeekirschen und Bohnen wird künftig stärker überprüft (...)
Wenn Produzenten zu wenig Geld zum Leben haben, bleibt schon gar keins für die Pflege der Kaffeepflanzen. Das bekamen die Konzerne zu spüren. 2001 fielen die Preise in den Keller: Vietnam hatte damit begonnen, Kaffee zu produzieren, das Angebot auf dem Weltmarkt stieg. Viele Bauern, vor allem in Lateinamerika, gaben den Anbau auf. Während Pflücker wie Ramirez nicht wussten, wie sie weiterleben sollten, beklagten Kaffeeunternehmen den Qualitätsverlust. "Aus dieser Situation heraus entstand die 4-C-Inititative", sagt Schmitz-Hoffmann.
Für die fair Handelsorganisationen GEPA, dwp und EL PUENTE sowie den ökologischen Anbauverband Naturland ist die 4C-Initiative die falsche Antwort auf die Probleme der Kaffeebauern. In einer Erklärung heisst es:
Standards auf niedrigem Niveau dienen als Marketinginstrument der Kaffeewirtschaft. Die Kaffee-Industrie geht mit 4C keinerlei Verpflichtungen gegenüber den ca. 25 Millionen Kaffeeproduzenten weltweit ein. Es besteht nach Auffassung der Fair Handelsorganisationen und des Naturland-Verbandes die Gefahr der Irreführung der Verbraucher, denn für den Endverbraucher sind die Unterschiede zwischen 4C-Kaffee und fair gehandeltem Öko-Kaffee nur schwer nachzuvollziehen.
Darüber hinaus kann 4C gekennzeichneter Kaffee herkömmlichen Kaffee enthalten.
Entscheidender Kritikpunkt sind fehlende Preiszusagen an die Bauern
Angesichts der aktuellen Weltmarktsituation ist das Hauptproblem für die Bauern, dass sie für ihr Produkt keinen kalkulierbaren Preis erhalten und zum anderen der gezahlte Preis oft zu niedrig ist, um davon menschenwürdig leben zu können. Ob den Bauern in Zukunft mehr für 4C-Kaffee bezahlt wird, bleibt offen. Nur der Faire Handel bietet einen festen Mindestpreis und garantiert damit den Produzenten einen von den extremen Schwankungen des Weltmarktes unabhängigen Preis.
Daneben kritisieren die Organisationen unzureichende Umweltstandards, fehlende unangekündigte Kontrollen durch unabhängige Inspektoren und die unzureichende Berücksichtigung sozialer Standards beim 4C-Kodex.
Der Eine-Welt-Kreis St. Antonius war gemeinsam mit vielen anderen Gruppen am Dorstener Agendamarkt beteiligt.
"Afrikanissimo - entdecke die Vielfalt!" so lautet das Motto der Fairen Woche 2007 und unter diesem Motto stand auch der diesjährige Dorstener Agendamarkt in der Innenstadt an der St. Agatha-Kirche.
Dorstener Eine-Welt-Gruppen stellten fair-gehandelte Produkte vor, ließen Besucher probieren und warben mit Ständen und Aktionen für den fairen Handel. Die Trommlergruppe der Gesamtschule Wulfen sowie die Gruppe "one on one" sorgten für ein ansprechendes musikalisches Rahmenprogramm.

Unsere Eine-Welt-Gruppe St. Antonius stellte an ihrem Stand vor allem die Produkte vor, die im aktuellen Jahr bereits Produkt des Monats waren.
Weitere teilnehmende Gruppen waren die Eine-Welt-Gruppe St. Agatha / St. Nikolaus, die Eine-Welt-Gruppe der Martin-Luther-Kirche, die Regenbogenwerkstatt, die Kinderhilfe Osorno, die Verbraucher-Zentrale Dorsten, der Dorstener Agenda e.V. und die Umweltabteilung der Stadt Dorsten.
Nach einigen Regenschauern während des Aufbaus spielte auch das Wetter noch recht gut mit.
Die ausgezeichneten musikalischen Darbietungen regte viele Marktbesucher an, stehen zu bleiben und zuzuhören. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung in freundlicher Atmosphäre mit vielen Gesprächen.
Bei Sevenload habe ich ein Album mit weiteren Fotos angelegt. Eine Diashow kann man sich dort auch ansehen.
Am 10.08. besuchten Mitglieder des Eine-Weltkreises St. Antonius in Dorsten die GEPA in Wuppertal.
Der Betriebsausflug der Mitarbeiter im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St.Antonius-Gemeinde begann mit einer großen Suche. Im Klartext: wir haben uns total verfahren.
Verspätet wurden wir bei der GEPA in Wuppertal sehr nett empfangen und mit fair gehandelten Produkten bewirtet. Eine Mitarbeiterin erklärte uns, wie die GEPA organisiert ist und stand für Fragen zur Verfügung.
Die GEPA wurde als "Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH" vor 35 Jahren gegründet. Das Stammkapital wurde von den Kirchen zur Verfügung gestellt.
Die GEPA arbeitet z.Zt mit 168 Handelspartnern in Entwicklungsländern zusammen. Die Tendenz ist steigend.
Hauptprodukte sind Kaffee, Süßigkeiten, Tee, Honig und Wein. Lebensmittel machen einen Anteil von 84% des Umsatzes aus.
Einen guten Überblick gibt der Wikipedia-Artikel zur GEPA und natürlich die GEPA-Homepage, deshalb beschränke ich mich hier mal ein wenig mit den Ausführungen.
Nach der Einführung war noch Gelegenheit, den neuen GEPA-Film "Entdecke die Welt!"
Das Portrait der GEPA - The Fair Trade Company zu schauen und natürlich einzukaufen.
Mit dem Einräumen der mitgebrachten Waren und einer abschließenden Pizza im Laden endete ein schöner Ausflug.
Also: Der Laden ist zur Zeit besonders gut bestückt. Ein Besuch und Einkauf lohnt sich auf jeden Fall.
Öffnungszeiten:
Samstag, 18.30 Uhr (nach dem Gottesdienst)
Sonntag, 11.30 bis 12.30 Uhr
Wegbeschreibung
Dem Fruchtgummi-Sortiment von El Puente wird im Juli im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Produkt des Monats Juli 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist das Fruchtgummi von El Puente
El Puente produziert 10 verschiedene Sorten Fruchtgummi. Sie werden in Deutschland aus Zutaten hergestellt, die zu 51 % aus fairem Handel stammen. Alle Fruchtgummi-Sorten mit Ausnahme der Colaflaschen und der "rot-schwarz" - Sterne sind bio-zertifiziert
Bio Zucker der Manduvira-Kooperative
Für das Fruchtgummi wird Bio-Zucker der Manduvira-Kooperative in der
Region
Arroyos y
Esteros (deutsch:
Bäche und Sümpfe) in
Paraguay verwendet.
Die Kooperative wurde 1975 gegründet. Sie umfasst ca 1050 Mitglieder.
Seit 1996 hat die Kooperative auf Bio-Anbau umgestellt.
Bei der Verarbeitung des Zuckers sind die Zuckerrohrbäuerinnen und
-bauern auf einen externen Verarbeitungsbetrieb angewiesen. Sie geben das
Zuckerrohr an die Mühle Censi y Pirotta, ein kleines
Familienunternehmen mit 105 Angestellten.
Seit 2006 vermarkten die
Mitglieder der Kooperative etwa 60% ihres Bio-Zuckers selbst und
werden damit vom Verarbeiter unabhängig. Mit Hilfe des fairen Handels werden
so Zuckerrohr-Bauern zu Zuckerrohr-Produzenten.
Preisgestaltung
Der EL PUENTE Einkaufspreis für Bio-Zucker der Kooperative Manduvirá
aus Paraguay beträgt 0,65 US$ pro Kilo.
Der Weltmarktpreis für Zucker beträgt derzeit ca. 0,26 US$ pro Kilo.
Der allgemeine Fairtrade-Preis von Transfair beläuft sich auf 0,52 US$
pro Kilo.
Der von EL PUENTE an die Kooperative gezahlte Preis
liegt also 25 % über dem Transfair-Preis. (El Puente
Produktinformation)
Verwendung des Fair-Handels-Anteils
50% des Fair-Handels-Anteils werden an die Zuckerrohrbauern direkt
ausgezahlt und bieten ihnen die Möglichkeit, das Geld in ihre Farmen
zu investieren. Die restlichen 50% werden für die soziale und
wirtschaftliche Entwicklung der Kooperative verwendet.
So entstand beispielsweise ein Versammlungsgebäude mit angeschlossener
Gesundheitsstation. Die Kooperative ist durch die zusätzlichen Mittel
aus dem Fairen Handel in der Lage, die Gehälter eines Arztes und
eines Zahnarztes zu zahlen.
Weitere Informationen
Dem Basmati-Reis der GEPA wird im Mai im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt
Produkt des Monats Mai 2007 im Eine-Welt-Laden der
Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist der indische
Basmati-Reis der
GEPA.
Die GEPA bietet seit 1999 in Deutschland Basmati-Reis der Navdanya-Stiftung aus Dehra Dun in Indien an. Die Stiftung wurde 1991 von der Trägerin des alternativen Nobelpreises Dr. Vandana Shiva gegründet.
Die Navadanya-Stiftung setzt sich gegen genetische Veränderung und die Patentierung von Saatgut, für Biodiversität und für die Rechte von Bauern in Indien ein. Sie unterstützt indische Bauern beim Anbau und der Vermarktung von Basmati-Reis.
"Ohne Gentechnik"
Der GEPA Basmati-Reis trägt das Label "Ohne Gentechnik", das von der GEPA gemeinsam mit dem
BUND entwickelt wurde. Im Jahr 2001 wurde die GEPA von der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises wegen der Verwendung dieses Labels verklagt. Die Begründung war, die Kennzeichnung sei irreführend, denn es gäbe keine Gentechnik-Reisprodukte in den Geschäften. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz entschied 2003 zugunsten der GEPA. Es betonte, dass der von der GEPA vertriebene Basmati-Reis aus Indien sich durch eine Besonderheit auszeichne, die in der Angabe "Ohne Gentechnik" zum Ausdruck komme. Die GEPA lasse nicht nur ausschließlich "herkömmliche" Reissorten anbauen, sondern habe auch vorsorgende Maßnahmen gegen die "Verunreinigung" des Basmati-Reises mit gentechnisch-veränderten Organismen beim Anbau, bei der Lagerung und dem Transport ergriffen. (Quelle:
Welt und Handel 2-2003 (PDF))
Dass genveränderter Reis Ende letzten Jahres in die Regale deutscher Supermärkte gelangen konnte, zeigt erneut, wie wichtig solche vorsorgenden Maßnahmen im Allgemeinen sind.
Einsatz gegen die Patentierung von Saatgut
Navdanya fordert ein Verbot der Patentierung lebender Organismen.
Patente auf Saatgut bedeuten für einige große Konzernen erhebliche Gewinne. 1997 stellte die amerikanische Firma Rice Tec einen Patentantrag für eine "neu erfundene" Reissorte mit der Bezeichnung Basmati. In der Folge wurden Rice Tec 20 Eigentums- und Vermarktungsrechte auf Basmati-Sorten und -Kreuzungen zugesprochen. Dass Basmati-Reis seit Generationen in Indien angebaut wird, spielte bei diesem Patent keine Rolle. Für indische Bauern hatte dies zur Folge, dass sie ihren eigenen Basmiti-Reis nicht mehr unter dieser Bezeichnung vermarkten konnten.
Vandana Shiva bezeichnet ein solches Vorgehen als Bio-Piraterie. Von der Welthandelsorganisation und der Europäischen Union fordert sie Regelungen, die das nicht zulassen.
Die landesweiten Proteste in Indien gegen die Patentierung von Basmati-Reis wurden überwiegend von Navdanya organisiert. Schließlich wurde nach Intervention der indischen Regierung beim amerikanische Patentamt das Patent der Firma Rice Tec aufgehoben.
Lebendige Demokratie
Navdanya knüpft an die indische Tradition der Dorfräte an, die alle Fragen des Gemeinwesens geregelt haben. Dazu gehört, dass in der Gemeinde selbst entschieden wird, welches Saatgut bis zur nächsten Aussaat aufgehoben wird, und nicht das Saatgutunternehmen das Sagen hat. Inzwischen sind einige dieser Firmen dazu übergegangen, teils Saatgut zu verkaufen, das nur einmal keimt und nicht zur erneuten Aussaat geeignet ist. Dies widerspricht der Praxis und dem Selbstbestimmungsrecht der Bäuerinnen und Bauern.
Für die Bewahrung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft spielen die Frauen für Navdanya eine zentrale Rolle. Denn wie in vielen asiatischen Ländern bewahren die Frauen auch in Indien üblicherweise die Samenkörner auf, die im nächsten Jahr ausgesät werden.
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SPD will 14 Jahre alten Beschluß zum Ausschank fair gehandelten Kaffees kippen
In unserer Nachbarstadt Schermbeck wird seit 14 Jahren während der Rats- und Ausschussitzungen fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt. Auf Initiative der Grünen wurde 1993 beschlossen, den Kaffee aus dem Eine-Welt-Laden der katholischen Gemeinde zu kaufen. Der Kaffee ist - anders als in anderen Städten für die Kommunalpolitiker sogar kostenlos.
Wie die Ruhr-Nachrichten - Dorstener Zeitung in ihrer Papierfassung beute berichten, schmeckt der faire Kaffee den Politikern der SPD aber nicht mehr.
Mit einem Antrag der SPD an den Haupt- und Finanzausschuss soll deshalb nun erreicht werden, dass ein anderer Kaffee während der Ratssitzungen ausgeschenkt wird. Ob benachteiligte südamerikanische Kaffebauern durch den fairen Handel eine Zukunftsperspektive für sich und ihre Familien erhalten, spielt dabei scheinbar keine Rolle.
Welche Kaffeesorte den SPD-Politikern besser schmeckt, wird in dem Artikel leider nicht verraten.
Das Gerücht, dass fair gehandelter Kaffee grundsätzlich nicht schmeckt, hält sich seit Jahren beharrlich. Leider hat das mit der Realität nichts zu tun. Fair gehandelter Kaffee hat inzwischen eine hervorragende Qualität und einen ausgzeichneten Geschmack. Ich bin mir sicher, dass bei dem breiten Sortiment, dass allein die gepa anbietet, auch eine geeignete Sorte für die Schermbecker Ratsherren zu finden sein wird.
Ich empfehle als Filterkaffee den Kaffee Organico, einen "naturmilden aromatischem Röstkaffeee, samtig weich, zart im Geschmack, sehr bekömmlich" und für den Vollautomat (habe die aber sicher nicht) den Bio Caffè Crema.
Mal davon abgesehen: Habe die Schermbecker Kommunalpolitker eigentlich nicht besseres zu tun, als sich mit dem Geschmack des Kaffees bei der Ratssitzung zu befassen?
TransFair stellt Jahresberichtes 2006 vor
Wie die Informationskampagne zum fairen Handel "fair feels good" berichtet, hat sich der Absatz an fair gehandelten Produkten im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.
Fair feels good weist auf den Jahresbericht der Siegelorganisation TransFair hin.
18.000 Tonnen Rohwaren wurden unter fairen Bedingungen bei den Produzentengruppen in Lateinamerika, Asien und Afrika eingekauft, das ist doppelt so viel wie im Vorjahr. Der Umsatz mit Fairtrade-gesiegelten Produkten in Deutschland kletterte um 50 Prozent auf 110 Millionen Euro.
(...)
Dank der Anstrengung vieler Menschen boomt der Markt mit dem ethischen Konsum. Neue attraktive Produkte, besseres Marketing und zunehmendes Engagement der Verbraucher und des Handels haben zu diesem Erfolg geführt.
Ein weiterer Grund für die Steigerungen ist der zunehmende Ausbau der FairTrade-Produktlinien im Einzelhandel. So geht etwa ein Drittel der Absatzsteigerung auf die seit Sommer 2006 beim Discounter Lidl aufgenommenen fair gehandelten Produkte zurück.
Dem Darjeeling Bio Tee der Gepa wird im April im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Produkt des Monats April 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist der Darjeeling Bio Tee der Gepa.
Die Gepa bezieht den Biotee hauptsächlich aus dem indischen Teegarten Samabeong. Dieser Teegarten liegt im Darjeeling-Distict, nahe der Grenze zu Tibet auf 1485 bis 2000 Metern Höhe.
Samabeong wird von der Organisation Tea Promotors India (TPI) betrieben, einer sozial engagierten Teehandelsfirma mit Sitz in Kolkatta.
Um die alten Kolonialstrukturen im Teehandel zu beenden, führte TPI bereits 1990 das Konzept eines gemeinsamen Gremiums ein, durch das die Teearbeiterinnen und -arbeiter an den Entscheidungsprozessen des Teegartes beteiligt wurden - heute ein unverzichtbarer Bestandteil des weltweiten fairen Teehandels.
Der Mehrpreis aus dem fairen Handel wird z.B. für die Finanzierung eines Gemeinschaftszentrums, den Bau von Schulen, für Bildungsarbeit für Frauen, und zur Förderung weiterer Kleinbauern-Kooperativen verwendet.
Ökologie hat auf Samabeong eine große Bedeutung. So erhielten z.B. in den vergangenen Jahren 200 Teearbeiter-Familien Solarstromanlagen für ihre Häuser.
Samabeong ist einer der ersten zertifizierten Bioteegärten in Darjeeling. Der Teegarten wird von Naturland beraten und kontrolliert.
Der Biotee wird im Teegarten selbst weiterverarbeitet und in Kolkatta für die gepa in handgeschöpfte Kartonagen verpackt.
Weitere Informationen über die Organisation Tea Promotors India TPI bei der Gepa unter http://www.gepa3.de/download/AS_Ind_819_TPI.pdf
Mit Samabeong befasst sich auch der Gepa-Film Teatime for all - Eine gepa-Teereise nach Darjeeling und eine Gepa-TV-Folge. Die Sendung im WMV-Format gibt es zum Download bei bwFamily.tv in normaler Auflösung (5,7MB) oder in hoher Auflösung (58MB).
Im Dezember 2006 erfüllte der Radiosender WDR2 im Rahmen der Aktion WDR2-Winterwünsche einer Höhrerin den Wunsch, einmal den eigenen Darjeeling-Tee zu pflücken und zwar da wo er wächst.
Unter dem Titel "In Sichtweite des Mount Everest" wurde in 4 Sendungen von der Reise zum Teegarten Samabeong berichtet. Die Sendungen sind online abrufbar unter http://www.wdr.de/radio/wdr2/sonderdetail/351986.phtml.
Auf der Homepage der Siegelorganisation Transfair finden sich ebenfalls Informationen zur Teeplantage Samabeong.
Eine Warenkunde über Tee bietet die Gepa unter http://www.gepa3.de/shop/wareninfo.php?showIDwareninfo=2.
Übrigens ist dieser Tee inzwischen mein absoluter Lieblingstee.
Online-Informationen des Forum Fairer Handel
Die Kampagne fair feels good weist auf den neuen Internetauftritt des Forum Fairer Handel hin
Der neue Internetauftritt des Forum Fairer Handel versteht sich als Portal zu Informationen über den Fairen Handel mit den Ländern des Südens. Unter www.forum-fairer-handel.de bietet er einen Überblick über verschiedene Aspekte des Fairen Handels und enthält zahlreiche Verweise auf weiterführende Informationen. Die Seite erleichtert so die Orientierung im reichhaltigen Informationsangebot des Fairen Handels im Internet. Die Seite richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Multiplikatoren sowie an Journalisten.
Notizen vom Fachgespräch zum EU Bericht über Fairen Handel und Entwicklung
Heute war ich beim Fachgespräch "Kein Fair light
europaweit", veranstaltet vom Eine Welt Netz NRW
e.V. in den Räumen der InWent
gGmbh, Düsseldorf
Mit dem Thema "fairer Handel und die EU" haben ich mich bisher kaum
befasst. Die Veranstaltung war deshalb für mich recht spannend.
Ein paar Notizen:
Referenten: Dr. Friedjhof Schmidt
MdEP, Anja Osterhaus, Fair Trade
Advocacy Office
Herr Schmidt berichtete vom Entstehen und von den Hintergründen des
Berichts über fairen Handel und Entwicklung (PDF) des Entwicklungsausschusses des Europaparlaments (Aufforderung an mich selbst: lesen!)
Aus seiner Sicht widerlegt die Steigerung der Umsätze im fairen Handel
die Vorurteile, der Verbraucher orientiere sich nur am Preis. Für die
Sicherheit, das die Ware frei von "Blut und Gift" ist, sind die Verbraucher
auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen.
Der Bericht ist von eine fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe erstellt
worden. Ziel des Berichtes ist es, einen entsprechenden Beschluss der
EU-Kommission zu erreichen.
Wichtig ist, dass es nicht darum geht, Produkte zu privilegieren, denn
das würde andere Produkte diskriminieren. Es geht um Konzepte, nicht
um Marken.
Der Bericht definiert Kriterien des fairen Handels. Kern der
Definition ist der faire Preis, aber auch Kriterien wie
Vorauszahlungen, langfristige Handelsbeziehungen, Zertifizierung und
Schutz von Arbeitern, Frauen und Kindern kommen zur Sprache.
Frau Osthaus stellte das Fair Trade Advocacy Office vor. Es ist ein
gemeinsames Lobby-Büro von Fair-Trade Organisationen und vertritt damit
etwa 3000 Weltläden in Europa.
Zur Zeit sieht Frau Osthaus keine harmonisierte Vorgehensweise bei der Förderung des
fairen Handels auf der europäischen Ebene.
Sie weist auf die insgesamt gestiegenen Marktanteile des fairen
Handels hin (Das Thema hatte ich doch
gerade auch). Bei den
wichtigsten Produkten gibt es Marktanteile von ca 10%. In England
stammt 20% des verkauften Kaffees aus fairem Handel.
Die hohe Nachfrage führt dazu, das der faire Handel auch für andere
Unternehmen interessant wird. Es wird ein Markt gesehen.
Für viele Firmen ist das Kriterium des garantierten Preises allerdings
ein Hinderungsgrund, mit dem fairen Handel zusammen zu arbeiten.
Folge: Es entstehen neben den existierenden FairTrade-Siegeln viele
andere und individuelle Siegel und Zertifizierungssystem.
Für die Produzenten kann das zu erheblichen zusätzlichen Kosten
führen, wenn sie an verschiedene Abnehmer liefern, die dann die
Zertifizierung nach unterschiedlichen Systemen verlangen.
Der Faire Handel war der Pionier, weitere Siegel profitieren von den
bestehenden Strukturen.
In der Fair-Trade Bewegung steht man gesetzlichen Regelungen des
Begriffes eher zurückhaltend gegenüber.
Das Kriterium des fairen Preises hätte in solch einem
Gesetzgebungsprozess vermutlich keine Chance.
Ein weiteres Problem ist, das fairer Handel ein dynamischer Prozess
ist. Zu Beginn der Handelsbeziehung werden mit den Produzenten
Mindestvereinbarungen getroffen. Später werden weitere Prozess-schritte
vereinbart. Solch ein Verfahren lässt sich kaum in die Form eines
Gesetzes bringen.
Weiterhin besteht die Sorge, das bei der Ausarbeitung gesetzlicher
Regelungen die Interessenvertreter des fairen Handels in der
Minderheit wären. Ähnliches lässt sich zur Zeit bei den Diskussionen um
den ökologischen Landbau beobachten.
Frau Osthaus hat maßgeblich an dem Buch "Handeln - anders als
Andere"
mitgearbeitet. Ich habe es vorhin bestellt.
9,5 Prozent der Bevölkerung konnten als Käufer hinzu gewonnen werden
Fair feels good, die Kampagne zur Förderung des fairen Handels meldet Erfolg. Nach einer Marktforschungsstudie der Verbraucher-Initiative konnten in den letzten 3 Jahren 6,2 Millionen Menschen als Käufer fair gehandelter Produkte gewonnen werden, das sind 9,5% der Bevölkerung.
Es hat eine Bewegung stattgefunden, die mit der deutlichen Abnahme der Zahl der "Nichtkäufer" beginnt und bei einer spürbaren Zunahme der "Käufer" endet. Die Affinität und das Verständnis hinsichtlich des Fairen Handels sind - umfragebelegt - bei den Verbrauchern gestiegen. Gekauft werden die fair gehandelten Produkte vor allem im Supermarkt, gefolgt von Bio- und Naturkostläden sowie den Biosupermärkten. Auch die Assoziationen mit dem FairTrade-Siegel zeigen, dass Verbraucher wissen, was sie kaufen. 62 Prozent der Nennungen bezogen sich konkret auf die tatsächlichen Inhalte, für die der Faire Handel steht.
Dem Honig Cremosa der Gepa wird im März im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt

Produkt des Monats März 2007 im Eine-Welt-Laden der Dorstener St-Antonius-Gemeinde ist der Cremosa-Honig der Gepa.
Cremosa kommt von Imkern unterschiedlicher Länder - aus Chile, Mexiko, Nicaragua und Guatemala.
Die gepa bezieht ihn zu fairen Bedingungen von Kleinbauern, die sich zu Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zusammengeschlossen haben.
Weil Honig nicht an der Börse gehandelt wird, gibt es keinen festen Weltmarktpreis.
Die Preisgestaltung mit den Fair-Handelspartnern soll die Produktionskosten der kleinbäuerlichen Produzenten decken. Dazu zählen angemessene Arbeitslöhne, die zur Sicherung der Lebensgrundlage der Imker und ihrer Familien beitragen und die den Produzentenorganisationen Spielraum für die Verwirklichung gemeinschaftlicher sozialer und ökonomischer Ziele geben.
Weitere Informationen
Dem Merida Orangensaft der Gepa wird im Februar im Eine-Welt-Laden Shalom der Dorstener St. Antonius Gemeinde besondere Aufmerksamkeit geschenkt
Seit Januar 2007 gibt es im Dorstener Eine-Welt-Laden Shalom das "Produkt des Monats". Damit soll jeweils ein Produkt besonders hervor gehoben und bekannt gemacht werden. Im Februar ist es der Merida-Orangensaft der gepa.
Das Konzentrat dieses Oragensaftes kommt aus drei brasilianischen Kooperativen:
CAELNOR in der Region Ria Real, APACO, einer Initiative die sich für den Anbau ökologischer Produkte einsetzt und COAGROSOL im Bundesstaat Sao Paulo.
Mit COAGROSOL, der jüngsten der Kooperativen befasst sich auch die aktuelle Ausgabe von Gepa-TV, online zu finden unter unter http://bwfamily.tv.
Die Sendung kann dort mit hoher Auflösung (52 MB) oder mit geringer Auflösung(5,5 MB) herunter geladen werden
Auch die Augustausgabe 2006 (PDF) von Gepa Aktuell befasst sich mit COAGROSOL