05.10.2010

Sondervorstellung »Me too - Wer will schon normal sein«

Plakat Me Too

Vor einiger Zeit habe ich mal der Lebenshilfe Dorsten vorgeschlagen, den tollen Film »Me Too - Wer will schon normal sein?« nach Dorsten zu holen. Jetzt ist es so weit, der Film wird am 26.10.2010 um 18:00 Uhr im Central Kino Center zu sehen sein. Einritt: 6,00 Euro – ermäßigt 5,00 Euro.

In der Hauptrolle ist der Spanier Pablo Pineda zu sehen, der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluß erreicht hat.

„ME TOO – wer will schon normal sein?“ erzählt berührend und humorvoll die Geschichte von Daniel (Pablo Pineda), der das Down-Syndrom hat und sich in seine nicht behinderte Kollegin Laura (Lola Dueñas) verliebt. Mit Schwung und Charme zeigt der spanische Film die Annäherungen zweier Menschen, die üblicherweise in völlig unterschiedlichen Welten leben.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung ist offizieller Partner von ME TOO. (Quelle: Lebenshilfe)

18.05.2010

Me Too

Im Blog des Arbeitskreises Down-Syndrom fand ich heute einen Hinweis auf den Film Me Too, der am 5. August in den deutschen Kinos startet. Der Trailer läßt auf einen eindrucksvollen und außergewöhnlichen Film hoffen. Eine Hauptrolle spielt Pablo Pineda, der erste Mensch mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluß errreicht hat. Informationen Bilder und der Trailer finden sich auf der Homepage zum Film

02.11.2008

Krabat der Film

Wir waren vorhin im Krabatfilm. Hätte ich das Buch nicht gekannt, so hätte er mir sicher besser gefallen.

Ich will nicht von diesem Film abraten, im Gegenteil, er ist sicher eine Empfehlung wert. Aber meine Vorstellung von der Mühle, von der Gegend und von den Personen war einfach einen ganz andere und so war ich ein wenig enttäuscht.

Ich habe ja schon mal geschrieben, dass Krabat für mich immer der der Inbegriff des perfekten Jugendbuches war. Was das Buch so perfekt macht, ist die Komposition der drei Jahre an der Mühle, der Rhythmus der Jahreszeiten und der zugehörigen Ereignisse auf der Mühle, immer durchwirkt, durch einzelne Geschichten, wie z.B. die vom Ochsenblaschke, vom Pumphutt oder von der Feldmusik. Und genau dieser Rhythmus kommt im Film zu kurz, schon dadurch dass die Handlung im Film auf 2 Jahre reduziert ist.

Außerdem lebt das Buch von dem Witz, mit dem die Gesellen ihre Zaubereien z.B. bei diversen Kuhhandeln oder im Umgang mit Soldaten einsetzen. Im Film sieht man statt dessen eine Art stockschwingende Shaolinmönche.

Gut, man darf nicht den Fehler machen, einen Film mit der Buchvorlage zu vergleichen. Der Film ist ein eigenes Werk und als solches sicher gut und spannend gemacht.

Wer aber die filmische Umsetzung des Buches erwartet, dessen Erwartungen werden nicht erfüllt.

11.09.2008

Die Mühle im Koselbruch

Die Verfilmung von Otfried Preußlers Buch Krabat kommt am 09.10.2008 ins Kino

Heute habe ich in der Buchhandlung einen Sondertisch zum bevorstehenden Filmstart des Krabatfilmes gesehen. Ich wusste zwar, dass das Buch verfilmt werden sollte, aber nicht, dass er schon so bald in Kino kommt.

Ich bin schon immer ein großer Fan von Jugendbüchern und habe schon unzählige Bücher dieses Genres gelesen. Aber immer noch ist Krabat für mich der Inbegriff des perfekten Jugendbuches, ein wahres Meisterwerk. Traumhaft komponiert aus Spannung und Rhythmus, vom Altmeister der deutschen Kinder und Jugendliteratur Otfried Preußler.

Diesem Buch filmisch gerecht zu werden, ist schon eine Herausforderung.

Der Trailer verheißt zwar spannende Szenen, wirkt aber für meine Begriffe zu dunkel. Das wird dem Roman irgendwie nicht gerecht. Aber vielleicht ist der Film ja doch noch anders. Vom Trailer auf den Film zu schließen hat sich ja schon häufig als Trugschluß entpuppt.

Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt.


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