27.09.2007

Aktionsaufruf zum internationalen StopEPA-Tag am 27. September 2007

Ungerechte EU-Freihandelsabkommen gefährden Afrikas Entwicklung

214 Organisationen aus 42 Ländern unterstützen den Aufruf der Initiative EPA-07 am 27.September, dem fünften Jahrestag des Beginns der Verhandlungen über die Economic Partnership Agreements (EPAs) zwischen der EU und den AKP-Staaten, gegen gegen die geplanten EU-AKP-Freihandelsabkommen zu protestieren.

EPAs dieser Art werden die AKP-Volkswirtschaften der vernichtenden Konkurrenz durch europäische Waren und Dienstleistungen aussetzen. Sie werden durch die Gefährdung lokaler und regionaler Industrieproduktion sowie die Zerstörung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft zu einem Anstieg sozialer Ungleichheit und zur Verschärfung der Armut führen, zum Verlust von Arbeitsplätzen und damit zur Gefährdung der Lebensgrundlage vieler Menschen. Die in den EPAs enthaltenen politischen Bedingungen werden die notwendigen demokratischen Handlungsspielräume zur Regulierung und zur Formulierung nationaler und regionaler Integrationsstrategien reduzieren und dadurch das Erreichen der nationalen Entwicklungsziele wesentlich erschweren. EPAs stehen damit in deutlichem Widerspruch zu einer nachhaltigen Entwicklung, die auf eine Reduzierung von Armut und sozialer Ungleichheit zielt.

Gefunden bei WEED

02.09.2007

Oxfam ruft zu Emailaktion gegen ungerechte Freihandelsabkommen auf

Nicht Marktöffnung für europäische Exporte, sondern Entwicklung in den AKP-Staaten - das müssen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen leisten!

Oxfam Deutschland ruft dazu auf, den portugiesischen Premierminister und EU-Ratsvorsitzenden José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa per Email aufzufordern, ungerechte Freihandelsabkommen zu beenden und statt dessen die entwicklungspolitischen Anliegen der armen AKP-Staaten ernst zu nehmen.

Die Zukunft von Millionen von Menschen und ihrer Umwelt ist in Gefahr. Die derzeitigen Vorschläge der EU für "Wirtschaftspartnerschaftsabkommen" (Economic Partnership Agreements, kurz EPAs) setzen Kleinbauern und andere arme Produzenten in Afrika, der Karibik und dem pazifischen Raum (AKP-Staaten) dem unfairen Wettbewerb mit Produzenten in der EU aus und bedrohen damit ihre Existenzgrundlage. Die Verhandlungen zwischen der EU und den 76 AKP-Staaten haben 2007 ihre entscheidende Phase erreicht. Darum ist es wichtig, jetzt dahingehend öffentlichen Druck auf die EU-Mitgliedsstaaten und die portugiesische Ratspräsidentschaft auszuüben, dass sie nur Handelsverträge abschließen, die zu nachhaltiger Entwicklung und der Beseitigung der Armut in den AKP-Staaten beitragen.

Auf der Internetseite von Oxfam steht deshalb eine Funktion zur Verfügung, mit der eine Mail an José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa verschickt werden kann


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