»Gentechnik-Ratgeber« - jetzt bestellen
In Kürze erscheint der neue Gentechik-Ratgeber von Greenpeace. Er kann jetzt schon bestellt werden.
via Twitter
In Kürze erscheint der neue Gentechik-Ratgeber von Greenpeace. Er kann jetzt schon bestellt werden.
via Twitter
Greenpeace erklärt in einem kurzen Video die Probleme der landwirtschaftlichen Nutzung der Gentechnik.
Nett gemacht, gut verständlich, weiter sagen! (via Twitter)
In Asien, Afrika und auch in Pakistan wird Elektroschrott unter menschen- und umweltverachtenden Bedingungen auseinander genommen. Kabel werden unter freiem Himmel verbrannt, um an Metall zu kommen. Besonders Kinder leiden unter den Auswirkungen der giftigen Chemikalien in der Luft und im Trinkwasser.
Der Fotograf Robert Knoth berichtet in einem bewegenden Photo-Essay von seinen Eindrücken in Pakistan.
via CebitBlog
Setzen Sie sich für einen konsequenten europäischen CO2-Grenzwert bei Pkw ein!
In Brüssel sabotiert die Bundesregierung auf Druck der Autoindustrie gezielt eine EU-Regelung, die Standards für den Bau sparsamerer und klimafreundlicherer Fahrzeuge setzen soll. Unterstützen Sie deshalb unseren Appell an die Bundeskanzlerin:
Für konsequenten Klimaschutz und gegen die weitere Förderung von Spritfressern.
via Twitter
In den letzten Wochen war ich ziemlich erkältet und bin kaum mal zum schreiben gekommen. Diesem Blog merkt man das an. Ich hoffe, in den nächsten Wochen wird sich das ein wenig ändern. Jedenfalls darf diese - nun schon etwas ältere - Nachricht hier nicht fehlen.
Am 18.04.2007 wurde wie berichtet der Maissorte MON810 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wegen des Fehlens eines Monitoring-Planes die Zulassung für den Anbau in Deutschland entzogen.
Den geforderte Monitoring-Plan hat die Firma Monsanto inzwischen vorgelegt. Wie Greenpeace darstellt, ist dieses Monitoring aus Sicht des Bundesamt für Naturschutz (BfN) allerdings völlig unzureichend. Von der Zulassung wurde vom BfN deshalb abgeraten.
Trotzdem liegt seit dem 06. Dezember 2007 die Zulassung für diese Maissorte nun wieder vor.
Greenpeace-Expertin Ulrike Brendel:
"Seehofer hat die Einwände der Fachbehörde schlicht ignoriert und handelt völlig widersprüchlich. Im April schränkt er den Anbau von Gen-Mais ein, jetzt akzeptiert er einen lächerlichen Überwachungsplan und genehmigt den Anbau. Er muss sich entscheiden, ob er die Interessen der Verbraucher und der Umwelt oder die der Gentechnik-Firmen vertreten will."
S. auch http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/naturschutzamt_krit... http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/zulassungen/dossier-mon-810-mais.html
Dazu passend: Eine Campact-Aktion ruft Bürger auf, ihre Abgeordneten zum Einsatz für den Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft aufzufordern
Nachdem Greenpeace, BUND, WWF und die Bildzeitung zur Aktion Licht aus aufgerufen haben, ist eine Gruppe von Organisationen, darunter Nabu, die Grüne Liga Campact, die Taz, Wir Klimaretter, jetzt.de, Attac, die BUND-Jugend, NaJu und Robin Wood der Ansicht
Es ist schön, Zeichen zu setzen. Aber um das Klima wirklich noch zu retten, müssen wir mehr tun: Unseren Ausstoß an Treibhausgasen dauerhaft senken und politischen Druck machen. Sie können dabei mithelfen. Jetzt!
Die Klimaschutz-Kooperation "Rettet unsere Erde" von BILD, BUND, Greenpeace und WWF ruft gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8. Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: "Licht aus! Für unser Klima.". Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.
Dass ich mal auf eine Aktion hinwesen würde, an der Bild beteiligt ist ...
Ich tue mich ja schon immer sehr schwer mit der EU.
Erst kürzlich hat wie berichtet der Europäischer Gerichtshof erklärt, regionale Anbauverbote genveränderter Produkte seien unzulässig, gentechnikfreie Zonen also nicht rechtlich durchsetzbar.
Berichte, wie ich sie jetzt wieder bei Telepolis lesen konnte, sind auch nicht gerade dazu angetan, an meiner Haltung zur EU etwas zu ändern:
Anlass ist die Akteneinsicht von Greenpeace in Dokumente über den Monsanto-Konzern.
Laut Dagens Nyheter erhielt die schwedische Regierung ein Schreiben der EU-Kommission, in dem sie dazu aufgefordert wird, sich an EU-Recht anzupassen. Das aber ist nur möglich, wenn Schweden das in der Verfassung verankerte Öffentlichkeitsprinzip aufgibt.
Das Öffentlichkeitsprinzip machte es möglich, dass Greenpeace Einsicht in Informationen über gentechnisch veränderten Mais des Saatgutkonzerns Monsanto bekam. Die EU-Kommission sieht darin einen Verstoß gegen die EU-Richtlinie zu genveränderten Organismen.
Der Artikel verweist auf eine interessante und kritische Auseinandersetzung von Jony Eisenberg in der TAZ darüber, wie die EU von Lobbyisten und Multis instrumentalisiert wird. Sein Fazit:
Reformieren kann man ein solches System nicht. Das ist die wahrhaft traurige Perspektive für Europa: Die EU in der Form, in der wir sie vorfinden, muss zerschlagen werden.
Greenpeace weist auf einen weltweiten Klima-Aktionstag hin, der anläßlich der UN-Klimakonferenz in Bali/Indonesien vom 3. bis 14. Dezember geplant ist:
Zehntausende Menschen in aller Welt werden am 8. Dezember 2007 für den Klimaschutz auf die Straße gehen. In Deutschland ruft die Klimaallianz, ein Bündnis von über 80 Organisationen dazu auf, sich am globalen Klima-Aktionstag zu beteiligen. Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich diesen Termin freizuhalten. Kommen Sie am 8. Dezember nach Berlin oder Neurath! Demonstrieren Sie mit uns für konsequenten Klimaschutz.
Greenpeace berichtet am 15.06.2007, dass die französischen Expertengruppe CRIIGEN (Committee for Independent Research and Information on Genetic Engineering) bei Ratten Schädigungen an Herz und Nieren feststellen konnte, die mit der Mais-Sorte NK603 der Firma Monsanto gefüttert worden war. Der Mais NK603 ist gentechnisch so verändert, dass er gegen das Spritzmittel Roundup der Firma Monsanto resistent ist. Die selbe Expertengruppe hatte im Frühjahr eine Studie vorgestellt, in der sie Vergiftungssymptome und Nierenschäden bei Ratten feststellte, die mit der Gen-Maissorte MON 863 gefüttert worden waren - eine ebenfalls für den Verzehr zugelassenen Sorte der Firma Monsanto.
"Wer diesen Gen-Mais zulässt, macht Verbraucher zu Versuchskaninchen", sagt Christoph Then, Gentechnikexperte von Greenpeace. "Der von uns vorgestellte Report zeigt, dass die Risikoprüfung von Gen-Saaten in der EU nicht funktioniert. Die zum Teil manipulierten Angaben der Industrie werden nicht wirklich überprüft. Es findet keine unabhängige Risikoforschung statt."
(...)
Greenpeace fordert einen Stopp der Zulassung und des Anbaus von Gen-Pflanzen in der EU, eine vollständige Neuorganisation der Europäischen Zulassungstelle EFSA (European Food Safety Authority) und wesentlich höhere Anforderungen an die Risikoabschätzung von Gen-Saaten.
Und wieder mal mussten Ratten für die Versuche herhalten. Ob Hugh Grant (der Präsident von Monsanto, nicht der Schauspieler) und seine Leute ihren Mais wohl selber essen. Vielleicht sollten die Wissenschaftler mal ... lassen wir das.
Seit wir Anfang des Jahres den Greenpeace-Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik gelesen haben, sind Produkte der Fa. Landliebe aus unserem Kühlschrank verbannt.
Es freut mich deshalb, heute lesen zu können, dass die Greenpeace-Kampagne gegen Genmilch offensichtlich einen Erfolg verbuchen konnte. Greenpeace berichtet am 12.06.2007, dass der Molkerei-Konzern Campina/Landliebe ab September 2007 Veränderungen beim Futtermittel-Einkauf plant.
Landliebe ist (...) die erste große konventionelle Milchmarke in Deutschland, die weitestgehend ohne Gen-Pflanzen produziert wird. Zudem verpflichtet sich der Konzern, auf Soja aus Urwaldzerstörung zu verzichten. Gerade die Soja-Produktion stellt große ökologische Probleme dar. Nicht selten werden Urwälder gerodet, um Futter in riesigen Monokulturen für europäisches Milchvieh anzubauen.
Auch wenn es noch unklar ist, ob Landliebe zukünftig vollig auf Genfutter verzichten wird, ist dies ein wichtiger Schritt. Die Konzerne müssen erkennen, dass die Verbraucher keine Gentechnik im Essen wollen. Auch die in der vergangenen Woche beschlossene Änderung der EU-Öko-Verordnung, die selbst bei Bio-Produkten eine Kontaminierung von 0,9% erlaubt, ist deshalb ein völlig falscher Schritt.
Eigentlich halte ich viel von Greenpeace. Wer mein Blog liest, wird das auch schnell merken. Die Schlauchbootaktion, die heute in Heiligendamm beim G8-Gipfel stattfand, wirft bei mir allerdings die Frage auf, ob es den Aktiven hier nicht mehr um den Showeffekt ging, als darum, mit einer Aktion wirklich etwas zu erreichen. 3 Menschen sind verletzt worden.
Ich kann mir nicht vorstellen, das sich die Aktivisten bei ernsthafter Betrachtung auch nur die geringste Chance ausgemalt haben, zu den Regierungschefs vorzudringen. Es war klar, dass die Polizei versuchen würde, die Aktion zu verhindern. Und es war klar, dass die Stimmung aufgeheizt ist. Die Aktivisten mussten damit rechnen, dass dabei auch Menschen verletzt werden.
Dass Tausende im Umfeld von Heiligendamm protestieren, sollte auch den Regierungschefs nicht entgangen sein. Und dass eine überwältigende Zahl von Bürgern in ihren Ländern weitergehende Beschlüsse von ihnen erwartet, wissen sie vermutlich auch. Was soll so Neues in der Petition gestanden haben, dass die Aktivisten die Hoffnung hatten, es könne - vorausgesetzt man erreicht sie tatsächlich - die Regierungschefs noch zu einem andern Beschluss bewegen?
Diese Aktion hat für mich zu viel von einem Action-Film und viel zu wenig realistische Aussicht, tatsächlich etwas zu erreichen.
Walfänger bei ihrem blutigen Treiben zu stören oder mit Schlauchbooten Schiffe am Vergiften der Meere zu hindern ist etwas Anderes. Auch hier können Menschen zu Schaden kommen, doch die Aussicht auf Erfolg legitimiert dieses Risiko. Nur für eine gute Show ist dieser Preis zu hoch.
Foto: Netzeitung
Wie Greenpeace berichtet, hat das das Europäische Patentamt (EPA) in München am Donnerstag ein bereits 1994 erteiltes Patent auf Gen-Soja vollständig zurückgezogen.
Sehr zum Missfallen des US-Gentechnikgiganten Monsanto. Denn der wollte am Donnerstag vor der Beschwerdekammer des EPA seinen Monopol-Anspruch auf alle Gen-Sojabohnen der Welt durchsetzen. Damit hat das EPA im Grunde eine fehlerhafte Patent-Erteilung in der Vergangenheit zugegeben. Jetzt kommt es darauf an, dass in Zukunft solche Patente von vornherein nicht mehr erteilt werden.
Bereits 60 Prozent des weltweit angebauten Sojas ist nach Greenpeace-Angaben gentechnisch verändert, 90 Prozent davon wird durch Monsanto beherrscht. Durch ein solches Patent wäre mit Monsanto ein einziger Konzern in die Lage geraten, weltweit die Kontrolle über das angebaute Soja auszuüben.
Auch dieser Fall belegt, wie Firmen das Patentrecht missbrauchen, um sich die Natur systematisch anzueignen. Patentiert werden nicht wirkliche Erfindungen, sondern Entdeckungen und selbst ganze Lebewesen. Greenpeace fordert daher ein Verbot von Patenten auf Pflanzen und Saatgut, Tiere, Menschen und ihre Gene.
In einer Mitteilung vom 30.04.2007 kündigt Greenpeace an, in den nächsten Wochen auf den bisher unlimitierten Strecken - immerhin über 6.000 Kilometer Autobahn in Deutschland - Schilder mit der Geschwindigkeitsbeschränkung aufzustellen.
Von den 12.000 Kilometern Autobahn in Deutschland gibt es nur auf knapp der Hälfte eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Ein Tempolimit ist die schnellste und günstigste Maßnahme zur Reduzierung von Treibhausgasen im Verkehrsbereich, denn auf deutschen Autobahnen werden rund ein Drittel aller PKW-Kilometer gefahren.
(...)
"Während sich in Bangkok die Experten des Weltklimarates den Kopf über Maßnahmen gegen den Klimawandel zerbrechen, leistet sich Deutschland als einziges Industrieland der Welt weiterhin unbeschränkte und CO2-treibende Raserei", sagt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. Es ist ein ungeheurer Zynismus, dass Minister Tiefensee ein Tempolimit blockiert. "Er verantwortet damit Jahr für Jahr hunderte von zusätzlichen Verkehrstoten, tausende von Verletzten und mehrere Millionen Tonnen Treibhausgase. Da die zuständigen Politiker bisher immer nur reden, wird Greenpeace jetzt handeln!"
über 40 Organisationen darunter die evangelische und katholische Kirche, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbände und weitere Organisationen haben sich heute zu einer Klima-Allianz zusammengeschlossen, darunter der Evangelische Entwicklungsdienst, Brot für die Welt, die Diakonie Katastrophenhilfe, Misereor, der BUND, die DUH, Greenpeace, NABU der WWF sowie Germanwatch, WEED und attac. Weitere Unternehmen, Gewerkschaften und Organisationen sind dazu eingeladen, sich dem Bündnis anzuschließen.
Auf der Homepage der Klima-Allianz heißt es:
Insgesamt über 40 Organisationen veröffentlichten am 24. April 2007 einen gemeinsamen Aufruf für eine entschlossenere Klimapolitik.
Erstmalig in Deutschland tritt damit ein breites Bündnis an, um gemeinsam den Klimawandel zu stoppen.
(...)
Die Bundesregierung muss nach Auffassung der Klima-Allianz zusätzliche Finanzmittel zur Armutsbekämpfung und für Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern aufbringen. Der Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttosozialeinkommen müsse bis 2015 auf 0,7 Prozent erhöht werden. Dies sollte durch die Einführung einer Flugticketabgabe unterstützt werden. Die CO2-Zertifikate beim Emissionshandel sollten umgehend versteigert werden, nicht erst nach 2012, wie derzeit von der Bundesregierung vorgesehen. Ihrer internationalen Verantwortung müsse die Bundesregierung auch beim bevorstehenden G8-Gipfel und bei den Klimaverhandlungen gerecht werden.
Wie Greenpeace heute berichtet, ist der Genmais MON863 auf den Philipinen nicht mehr erwünscht. Die Importgenehmigung wurde zurückgezogen.
Die Bürger der EU warten hingegen noch immer auf Reaktionen auf die unabhängige Studie französicher Wissenschaftler vom März 2007. Nach dieser Studie ist der genveränderte Mais MON863 der Fa. Monsanto potentiell gesundheitsschädlich. Ratten wiesen nach der Fütterung mit MON863 Schädigungen von Leber und Nieren auf.
Wie Greenpeace berichtet, hat sich ein neues Bündnis aus Gegnern von Patenten auf Leben gegründet. Ihm gehören Misereor, Swissaid, Die Erklärung von Bern, Kein Patent auf Leben!, Greenpeace und die Bauernverbände aus Italien (Coldiretti), Argentinien (Federación Agraria Argentina) und Indien (Bharat Krishak Samaj) an.
Das EPA hat bereits hunderte Patente auf gentechnisch veränderte und herkömmliche Pflanzen erteilt. In diesem Jahr steht dort eine Entscheidung an, ob die Züchtung konventioneller Pflanzen generell patentierbar ist. Die Gefahr dabei: Landwirte geraten in zunehmende Abhängigkeit von Konzernen, die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen.
Die Mitglieder im Bündnis rufen gemeinsam über die Webseite http://www.no-patents-on-seeds.org zum Protest gegen diese Grundsatzentscheidung des EPA auf.
Gestern berichtete ich über den Greenpeace-Protest gegen Zerstörung von Urwäldern in Lappland
Nach Angaben von Greenpeace hat es heute eine Reaktion darauf gegeben.
Der Papierhersteller (Stora Enso) hat sich vorerst gegen weiteren Einschlag in den finnisch-lappländischen Urwaldgebieten ausgesprochen. Er empfiehlt dem staatlichen finnischen Forstamt, zunächst eine ausführliche ökologische Untersuchung durchzuführen. Damit reagiert der Konzern positiv auf den Greenpeace-Protest vom Donnerstag.
Greenpeace sieht darin einen Schritt in die richtige Richtung. Vom Zellstoff- und Papierhersteller Botnia/M-real fordert Greenpeace, dass er dem Beispiel Stora Ensos folgt.
Eine neue Studie des Aachener Instituts EUtech im Auftrag von Greenpeace mit dem Titel "Klimaschutz: Plan B - Nationales Energiekonzept bis 2020" wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt.
Auf über 200 Seiten kann nun jeder nachlesen, wie Kraftwerkspark, Verkehrspolitik und Privathaushalte in Deutschland umgestellt werden müssen, um eine Senkung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 zu erreichen. Schlechte Nachricht für die Atomindustrie: Nach dem Modell kann bereits 2015 der letzte Atommeiler vom Netz gehen - acht Jahre früher als bisher vorgesehen.
Wir rechnen genau vor, wie Treibhausgase in Industrie, Haushalten und Verkehr eingespart werden können, erklärt Böhling. Außerdem zeigt unsere Studie, welche politischen Maßnahmen die Bundesregierung in den nächsten Jahren ergreifen muss, um die Energiepolitik auf Kurs zu bringen.
Greenpeace protestierte mit dieser Aktion gegen die Zerstörung der Urwälder Lapplands.
Den weltgrößte Papierhersteller Stora Enso und die Firma Botnia, einen der größten Zellstoffhersteller Europas, sehen sie als Motor für den Raubbau am Urwald.
Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass sie beim Lesen eines Hochglanz-Magazins, beim Verschicken eines Briefes oder beim Kauf eines Druckers in Tausenden Jahren gewachsenen Urwald in Ihren Händen halten, sagt Oliver Salge, Waldexperte von Greenpeace. Stora Enso und M-real sollen endlich aufhören, Urwälder zu zerstören.
Der Genmais MON863 der Firma Monsanto stellt nach einer von Greenpeace am 13.03.2007 vorgestellten Studie ein potentielles Gesundheitsrisiko dar:
Der Gen-Mais des Konzerns Monsanto ist seit Jahren im Gerede, weil er, an Ratten verfüttert, zu Vergiftungssymptomen und Schädigungen von Leber und Nieren führte. In die EU darf er trotzdem als Lebens- und Futtermittel eingeführt werden. Daran halten die EFSA und die nationalen Zulassungsbehörden fest - auch das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz.
Greenpeace gelang es 2005 per Gerichtsbeschluß die Offenlegung der Risikobewertung von Monsanto für die Zulassung für den europäischen Markt zu erwirken. Diese wurde jetzt von der unabhängigen Expertengruppe CRIIGEN (Committee for Independent Research and Genetic Engineering) bewertet.
Es gibt erhebliche Mängel in der statistischen Auswertung der Studie, wie sie von Monsanto vorgelegt wurde, sagt Gilles-Eric Séralini von der Universität in Caen, der das französische Wissenschaftlerteam CRIIGEN leitet. "Neben den Schäden an Leber und Nieren wurden auch die Gewichtsveränderungen der Tiere nicht ausreichend untersucht. Weitere wichtige Daten, beispielsweise über Veränderungen des Urins der Tiere, ließ Monsanto unter den Tisch fallen."
Wie Greenpeace am 02.03.2007 berichtet, wurde eine Presseerklärung und eine Grafik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) scheinbar so modififziert, "dass die deutsche Autoindustrie nicht noch mehr in den Fokus der Kritik gerät".
Gestern berichtete ich über das Eckpunktepapier zur Gentechnik
Tags: Gentechnik, Greenpeace, BUND, NABU, Transgen
Greenpeace weist in einer Mitteilung auf das Patent EP 1330552 hin, mit dem sich die Erfinder der Turbomilchkühe aus Belgien und Neuseeland ein Verfahren zur Züchtung von Kühen schützen lassen. Diese Kühe geben mehr Milch oder Milch mit veränderten Inhaltsstoffen. "Dies geschieht durch normale Zucht oder den Einbau zusätzlicher Gene in das Genom der Tiere".
Bald gehört der Kuhstall nicht mehr den Bauern, sondern den Konzernen, sagt Christoph Then, Patentexperte von Greenpeace. Nutztiere sind ins Fadenkreuz der Agrar- und Biotechnologie-Industrie geraten. Dutzende von Patenten auf normale Zucht, geklonte und genmanipulierte Tiere sind beantragt, viele sind schon vergeben.
Greenpeace fordert, dass die europäische Patentrichtlinien geändert werden. Patente auf Tiere und ihre Gene, sowie auf Pflanzen und Saatgut sollen nicht mehr möglich sein.
Aus Lautsprechern dröhnte der Lärm von Kettensägen, während Greenpeace-Aktivisten Holzspäne in den Fluren verteilten. Mit einer Aktion in den Räumen des Kleenex-Fabrikanten Kimberly-Clark im kanadischen Toronto wollte Greenpeace gegen die Zerstörung der Kanadischen Wälder, eines der besten Schutzschilde gegen die globale Erwärmung, protestieren.
"Es ist skrupelos, dass diese riesige amerikanische Firma daran festhält, Kanadas borealen Wald - eines der größten intakten Ökosysteme, das auf der Erde verblieben ist - zu zerstören, um daraus etwas zu produzieren, das einmal benutzt und dann weggeworfen wird"
sagt Greenpeace-Waldexpertin Christy Ferguson
Wegen dieser Firma werden Jahrtausende alte Wälder buchstäblich das Klo heruntergespült.
Greenpeace warnt davor, dass mit der Einführung von Vista, der neuen Version des Betriebssystems Window, bis zu 50% aller zur Zeit betriebenen Rechner ausrangiert und als Elektroschrott in Ländern der Dritten Welt entsorgt werden.
In Ländern wie China, Indien, Thailand oder den Philippinen stapeln sich schon jetzt die Berge an Elektronikschrott in den Himmel. Dort werden die gifthaltigen und mit Schwermetallen durchsetzten Bauteile von Tagelöhnern über offenen Feuern auseinander genommen. Die ungeschützten Arbeiter vergiften sich dabei. Greenpeace versucht seit Jahren, die Hersteller zu Rücknahmegarantien und der Verwendung von weniger Giftstoffen zu bewegen.
Hinzu kommt, dass der größte Teil der neuen Rechnergenerationen wesentlich mehr Energie verbraucht.
Das zeigt wieder die unseeligen Mechanismen, die mit kommerzieller Software verbunden sind. Ein aktuelles Linux Debian läuft noch gut auf einen älternen Rechner, bei mir z.B. auf einem (gebraucht gekauften) Pentium III
Fleisch und Milchprodukte müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden, wenn die Tiere genetisch verändertes Futter bekommen haben. Mit einer Petition, die von mehr als einer Millionen Europäern unterstützt wird, will Greenpeace jetzt erreichen, dass sich das ändert.
"Diese Petition ruft die EU auf, dem heimlichen Eindringen von Gen-Pflanzen nach Europa ein Ende zu setzen, erklärt Marco Contiero vom Greenpeace-Büro in Brüssel. Gegenwärtig ist die Gesetzeslage so, dass den Verbrauchern nichts anderes übrig bleibt, als Lebensmittel zu essen, die mit Hilfe von Gen-Pflanzen produziert wurden. Der Einsatz von Gen-Pflanzen in der Nahrungskette muss beendet werden. Dann wäre die Umwelt geschützt. Denn immer wieder entweichen Gen-Pflanzen unkontrolliert und stellen dann eine Gefahr für die Gesundheit und die Artenvielfalt dar."
530 Einträge