Ich habe jetzt auch ein Handy
Eigentlich wollte ich nie ein Handy haben, aber in der letzten Zeit häuften sich dann doch die Gelegenheiten, bei denen ich dachte: "Wäre ja ganz praktisch". Den Ausschlag hat neulich gegeben, dass die einzige funktionstüchtige Telefonzelle am Essener Hauptbahnhof völlig vollgekotzt war und ich dort trotzdem telefonieren mußte.
Also dachte ich mir: Boys need Toys und habe mir gleich eins zugelegt, das noch ein paar zusätzliche Gimmiks hat.
Im Mediamarkt gab es günstig das Sony Ericsson K750i. Der Insider wird jetzt herablassend schmunzeln, weil Baujahr 2005, aber immerhin kann ich Fotos mit 2 Megapixel machen, Radio und MP3 hören, sogar kurze Videos aufzeichnen (zugegeben: Leinwandqualität erreiche ich nicht damit) und - man glaubt es kaum - telefonieren.
Eigentlich soll das Handy problemlos unter Linux als Massespeicher eingebunden werden können, das funktioniert aber bei mir noch nicht. Scheinbar stimmt etwas mit dem Memory-Stick nicht. Er ist nicht einmal mit einem Card-Reader zu mounten, das Handy kann ihn aber lesen.
Zunächst wird überhaupt nichts erkannt. Nach dem Entladen von usb-storage und erneutem Anstecken des Readers kann fdisk dann ein Gerät ausmachen:
krabat# fdisk -l /dev/sdd
ergibt
/dev/sdd1 * 1 972 62188+ 6 FAT16
Allerdings kann ich /dev/sdd1 nicht mounten:
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/sdd1 ...
Die Logdatei sagt mir:
Aug 11 08:51:18 krabat kernel: VFS: Can't find a valid FAT filesystem on dev 08:31.
Was kann das sein?
Update
Ich habe gerade festgestellt, dass es mit dem
Kernel zu tun haben muß. Am
Slug (
Openslug mit Kernel 2.6.16) funktioniert es mit dem gleichen Kartenlesegerät.
Update2
Ich habe mir vorhin einen anderen, größeren Memory-Stick gekauft. Und plötzlich funktioniert alles.
Das Problem hat wohl doch was mit dem mitgelieferten Stick zu tun. Irgendwo in
diesem Thread habe ich gelesen, das es solche Probleme gibt.
Jedenfalls läuft gerade das Upload der ersten Handy-Fotos nach
Sevenload
IEs4Linux ermöglicht es, mehrer Versionen des Internet Explorers unter Linux zu nutzen
Nachdem ich gestern zu ersten Mal gesehen habe, wie meine Seite unter Windows aussieht, habe ich beschlossen, beim Stylesheet noch ein wenig nachzubessern.
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift Linux-User brachte einen Artikel über das Programm ies4linux, das in Verbindung mit Wine die Installation von mehreren Internet-Explorer-Versionen ermöglicht (hier 5, 5.5 und 6. - in der Beta-Version auch 7).
Weil ich zur Zeit noch Debian / Sarge verwende, habe ich mich an diese Anleitung gehalten, die Pakete wine libxxf86dga1 und libxxf86vm1 von http://www.backports.org installiert und dann ies4linux ausgeführt.
3 Versionen des Internet Explorers laufen danach in friedlicher Koexistenz auf meinem Linux-Rechner. Unter Windows ist das nicht so einfach, mehr als einen IE zu installieren.
Was mein Blog angeht, so habe ich schon einige Kleinigkeiten entdeckt, die ich noch anpassen muß. Ein Problem mit den ies4linux konnte ich gleich feststellen.
Die Definition font-family: sans-serif führt zu einer viel zu fetten Schrift. Das scheint im Original-IE unter Windows aber nicht so zu sein. Ich habe jetzt Schriften (Arial, Helvetica) im Stylesheet angegeben, um das Problem zu beheben. Wer damit Schwierigkeiten hat, bitte melden.
Für die kleinen Pfeile vor externen Links verwende ich die Regel
a.extern{
padding-left:14px;
background-image: url("http://mbauweb.de/pfeil.png");
background-repeat: no-repeat;
}
Dummerweise wird der Pfeil im IE5.5 und IE6 nicht angezeigt, wenn der Link einen Zeilenumbruch enthält.
Seit heute habe ich einen neuen Drucker. Schon lange habe ich mit einem guten Photodrucker liebäugelt. www.linuxprinting.org empfiehlt diesen Drucker und die ersten Ergebnisse bestätigen diese Empfehlung
Auf http://www.linuxprinting.org wird der Epson-Stylus Photo R800 empfholen
for best results the CMYKRB (with red and blue ink) Stylus Photo R800 (A4/Letter)/R1800 (A3)
Seit heute habe ich so einen Drucker.
Für diesen Drucker wird Gutenprint 5.0 benötigt, das unter Debian Sarge nicht zur Verfügung steht. Nach einiger Lesearbeit war es aber möglich, Gutenprint 5.0 unter Debian Sarge ans Laufen zu bekommen, allerdings nicht mit Debian-Mitteln.
Das Vorgehen:
- von
http://sourceforge.net/projects/gimp-print/ das tar.bz2-Paket besorgen
-
http://lists.debian.org/debian-user-german/2006/05/msg00532.html beschreibt das Vorgehen. Ich habe noch --with-gimp2 hinzugenommen, um das Gimp-Plugin zu erhalten.
aptitude install libcupsys2-dev libcupsimage2-dev libgimp2.0-dev
./configure --with-cups --with-gimp2
make
make install
cups-genppdupdate.5.0
Anschließend ging es mir wie dem Autor des Artikels. Ohne Reboot lief nichts.
Danach funktionierte aber alles einwandfrei.
Die ersten Ausdrucke sind schon sehr gut.
Mal sehen, wie es weitergeht.