17.05.2009

Fotos vom Agendamarkt in Dorsten am 16.05.2009

Auf dem Agendamarkt in Dorsten habe ich ein paar Fotos gemacht.

Agendamarkt Dorsten 2009 Agendamarkt Dorsten 2009 Agendamarkt Dorsten 2009 Agendamarkt Dorsten 2009


Weitere Fotos finden sich in meinem Album bei Sevenload.

Als Slideshow kann man sich die Bilder hier ansehen.

Update

Die Dorstener Zeitung berichtet hier und hat auch eine Fotostrecke online gestelt

12.05.2009

Agendamarkt in Dorsten am 16.05.2009

Noch ein Hinweis mit lokalem Bezug:

Am kommenden Samstag findet in Dorsten auf dem Platz zwischen dem Alten Rathaus und der St. Agatha-Kirche der Agendamarkt statt, veranstaltet vom Agendaverein Dorsten e.V. und der Aktionsgemeinschaft Lokale Agenda in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung der Stadt Dorsten.

Auf dem Markt werden fair gehandelte Produkte vorgestellt und zum Probieren angeboten. Es besteht die Möglichkeit zum Kaffeeklatsch, zu Gesprächen, Informationen und vielem mehr.

Ich bin Mitgliede im Agendaverein und werde wohl da sein und sehen, wo ich mit anfassen kann. Leider kann sich die eine-Welt-Gruppe St. Antonius dieses Mal aus Recourcengründen nicht mit einem eigenen Angebot beteiligen, ich werde mich aber bemühen, die Gruppe zumindest würdig zu repräsentiern.

27.08.2008

Blogosfair II

Heute ist Mitgliederversammlung der Lokalen Agenda 21 in Dorsten. Ich habe vor fast einem Jahr hier mal einen Beitrag zur Kommunikation in der Lokalen Eine-Welt-Arbeit geschrieben. Die Zeit läuft aber manchmal anders. Heute steht das Thema noch mal auf der Tagesordnung.

Da in meinem Blog Einträge aus dem Archiv nicht kommentiert werden können, mache ich hier mal einen neuen Beitrag auf, falls doch noch jemand einen Kommentar abgeben will.

Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten. Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben. ....

17.04.2008

socialcamp Berlin

Neue Kommunikationsstrategien für NGOs

Das Thema internetbasierte Kommunikationsstrategien für gesellschaftspolitische Gruppen interessiert mich schon lange, auch wenn ich gerade nicht den langen Atem habe, meine Ideen in die Realität umzusetzen.

Da die Arbeit vieler Gruppen zur Zeit stagniert, ist es um so wichtiger, die Arbeit vor Ort optimal zu vernetzen. Die traditionellen Arbeitsform dieser Gruppen, meist ausschließlich regelmäßige Treffen, erreicht nur einen Teil möglicher InteressentInnen.

Ich bin sicher, dass das Internet auch für kleine Eine Welt-Gruppen, Umweltgruppen, und Gruppierungen aus dem Spektrum der lokalen Agenda große Chancen bietet, vielfach tun sich diese Gruppen aber auch sehr schwer mit dem Web.

Mit dem Thema "Neue Kommunikationsstrategie für NGOs" befasst sich vom 14. bis 15 Juni 2008 in Berlin das erste Socialcamp in Deutschland.

Die zweite Welle des Internetbooms verändert die Einflussmöglichkeiten des Internets. Mit dem Wandel im Kommunikationsverhalten ändert sich auch das Informations- und Konsumverhalten. Täglich starten neue, innovative Angebote, die um das knappe Gut der öffentlichen Aufmerksamkeit buhlen. Dies stellt die bisherige Kommunikationsstrategie von NGO in Frage.

Deshalb steht im SocialCamp neben der Vernetzung von Online-ExpertInnen und VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen der Austausch im Mittelpunkt: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren? Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische Ausrichtung von NGO mit sich?

Die Idee für das SocialCamp entstand in der Bloggercommunity. Hier finden bereits seit einigen Jahren Internetkonferenzen unter dem Namen Barcamp statt. Als Teil einer globalen Veranstaltungsreihe steht hier der Gedanke des freien Wissensaustauschs über technische Innovationen des Web 2.0 und der allgemeinen Netzwerkbildung im Vordergrund. Das Barcamp ist ein Element der OpenSource-Bewegung im realen Raum. Die enge Verbindung zu Barcamp wird nicht nur im Namen, sondern auch im Veranstaltungsformat deutlich. Jeder Teilnehmer entscheidet frei über die Inhalte des Workshops und kann als Referent tätig sein. http://www.socialcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Das_SocialCamp

Tolle Idee. Für mich genau das richtige Thema zur richtigen Zeit. Ich habe mich schon angemeldet (schon wieder nach Berlin).

07.10.2007

Blogosfair

Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit

Dieser Text wurde an Interessierte der Lokalen Agenda 21 in Dorsten verschickt. Um eine Möglichkeit zur Diskussion zu schaffen, veröffentliche ich ihn auch an dieser Stelle.

Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten. Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben.

Eine große Zahl interessierter Personen erreichen wir nicht, z.B.:

  • Personen, die zu den festen Gruppenterminen einfach keine Zeit haben oder Familienväter/mütter deren Partner keine Zeit hat ...
  • Menschen, die nicht gern regelmäßig zu ein und demselben Treffen gehen
  • Leute, die sich nur für einen Ausschnitt des Themenspektrums interessieren oder nur an bestimmten Projekten mitarbeiten würden
  • Menschen, die nicht hier leben, sich aber mit der Stadt, Gemeinde, Gruppe ... verbunden fühlen
  • Menschen, die von den Aktivitäten nicht rechtzeitig erfahren haben

Eine-Welt-Arbeit im Internet?

Jeder 2. Deutsche nutzt heute das Internet. Selbst bei der Personengruppe über 60 Jahren sind es noch über 30 Prozent, die regelmäßig Internetdienste nutzen. Wer heute 20 ist, für den ist das Internet Normalität, nicht "Neues Medium".

Das Internet bietet gegenüber der klassischen Arbeitsform den Vorteil, dass Aktivitäten asynchron ablaufen, dass also jeder zu einem selbst gewählten Zeitpunkt mitarbeiten kann.

Blog?

Seit einigen Jahren entsteht im Internet einen neue Generation von Inhalten, die oft unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst werden. Zentrales Merkmal dieser Formate ist, dass die Nutzer sehr einfach die Möglichkeit haben, selbst Inhalte zu erstellen, zu kommentieren oder zu ergänzen.

Blogs sind sicher die verbreitetste Spielform des Web 2.0. Die Blogsuchmaschine Technorati verzeichnet zur Zeit weltweit 107,5 Millionen Blogs zu allen nur denkbaren Themen.

Blogs (Kurzform von Weblog, ein Logbuch im Web) sind Internetseiten, die regelmäßig um neue Beiträge ergänzt werden. Normalerweise steht der aktuellste Beitrag oben. In der Regel können Leser Kommentare zu den Einträgen hinterlassen. Zumeist gibt es einen festen Link für jeden Eintrag (Permalink), so dass verschiedene Blogbetreiber (Blogger) ihre Einträge einfach gegenseitig verlinken können. Außerdem bieten die meisten Blogs eine einfache Textversion ohne Design im sog. RSS-Format an. Menschen, die viele Blogs verfolgen, können diese so in einen speziellen Programm (sog. Feedreader) lesen, in denen neue Blogeinträge in einer übersichtliche Form angezeigt werden.

Es ist ganz einfach!

Bloggen, das verfassen von Blogeinträgen, erfordern keine besonderen Computerkenntnisse. Wer ein normales Textverarbeitungsprogramm bedienen kann, ist auch in der Lage, einen Blogeintrag zu verfassen.

Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit

Was Inhalt eines solchen Blogs sein kann, ist aus meiner Sicht recht offen.

Ich stelle mir ein gemeinsames Blog von Mitgliedern der Eine-Welt-Gruppen und auch anderer Gruppen aus dem Themenspektrum der lokalen Agenda vor. Selbstverständlich können auch Blogger mitmachen, die keiner Gruppe angehören, etwa weil sie zu dem o.g. Personenkreis zählen.

Ein lokaler Bezug auf Dorsten (evt. auch Kreis Recklinghausen / Vest) ist aus meiner Sicht sinnvoll, aber nicht zwingend.

Ein Blog bietet den Aktiven im fairen Handel die Möglichkeit, in Dialog mit Menschen zu treten, die Fragen haben, mitmachen, kaufen oder sich informieren wollen. Aber es kann auch zur Kommunikation untereinander genutzt werden, ist Archiv und Portal für Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Einstieg könnten z.B. Produktbeschreibungen von fair gehandelten Produkten sein, so wie ich sie in meinen Blog für das "Produkt des Monats" der Eine-Welt-Gruppe St. Antonius geschrieben habe.

Gut geeignet sind aus meiner Sicht auch Beschreibungen von Partnerschaften und Projekten in der Eine-Welt-Arbeit.

Zusätzlich könnten "Gastartikel" z.B. von Menschen in Partnerprojekten oder Links auf interessante Veröffentlichungen "gebloggt" werden, ebenso wie Veranstaltungshinweise, und Berichte über gelungenen (oder mißlungene) Veranstaltungen, Nachrichten, Meldungen und Meinungen über politische Zusammenhänge und Ereignisse ...

Ein großer Vorteil besteht darin, dass alle Einträge permanent bestehen bleiben, also auch noch nach längerer Zeit gelesen werden können. Weil jeder Eintrag eine feste Webadresse hat, kann im Rahmen von Pressearbeit sehr einfach darauf verwiesen werden.

Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Internetseiten ist, dass LeserInnen auf den Seiten Kommentare hinterlassen können und so ein unmittelbarer Kontakt und Dialog entstehen kann.

Voraussetzungen für die Umsetzung

Ein Blog ist mit geringem Aufwand einzurichten. Für die meisten Blogprogramme wird PHP-Unterstützung und eine MySQL Datenbank benötigt (notfalls geht es auch ohne Datenbank) - eine Ausstattung, die heute eigentlich jeder Webspace-Provider für wenig Geld anbietet. Die technische Umsetzung könnte ich übernehmen.

Es sollten sich mindestens zwei Personen finden, die regelmäßig die Kommentare kontrollieren und evtl Werbung sowie rechtlich bedenkliche Kommentare löschen. Ich wäre bereit, eine dieser Personen zu sein.

Weiterhin brauchen wir natürlich Blogger. Es wäre schön, wenn sich Personen fänden, die bereit sind regelmäßig (oder auch nur gelegentlich) Beiträge zu verfassen. Wer mitmachen möchte, kann eine Schreibberechtigung erhalten.

Ich denke, mit zwei oder drei Bloggern könnten wir beginnen.

Das Ganze lebt aber davon, dass so viele Interessierte, wie möglich regelmäßig die Blogseite aufrufen und sich mit Kommentaren beteiligen. Kommentare darf jeder hinterlassen, sie erfordern keine besonderen Berechtigungen.

Einladung

Diesen Text veröffentliche ich auch in meinem persönlichen Blog unter http://www.mbauweb.de/blog/story/00236

Ich lade dazu ein, meine Idee dort zu kommentieren und zu diskutieren. Schreiben Sie mir Ihre Meinung oder beteiligen Sie Sich an einer Diskussion.

Klicken Sie dazu auf den Link "Kommentare" oder rufen Sie die Seite http://www.mbauweb.de/blog/comments/00236#startcomments auf.

Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen haben, wäre es gut, wenn Sie nach einiger Zeit noch einmal auf die Seite zurückkommen. Vielleicht bezieht sich ein anderer Kommentar ja auf Ihren Beitrag.

01.09.2007

Dorstener Agendamarkt 2007

Der Eine-Welt-Kreis St. Antonius war gemeinsam mit vielen anderen Gruppen am Dorstener Agendamarkt beteiligt.

"Afrikanissimo - entdecke die Vielfalt!" so lautet das Motto der Fairen Woche 2007 und unter diesem Motto stand auch der diesjährige Dorstener Agendamarkt in der Innenstadt an der St. Agatha-Kirche. Dorstener Eine-Welt-Gruppen stellten fair-gehandelte Produkte vor, ließen Besucher probieren und warben mit Ständen und Aktionen für den fairen Handel. Die Trommlergruppe der Gesamtschule Wulfen sowie die Gruppe "one on one" sorgten für ein ansprechendes musikalisches Rahmenprogramm.
Trommelgruppe beim AgendamarktStand Erlassjahr.de beim Agendamarkt Gruppe One and One beim Agendamarkt Stand St. Antonius bem Agendamarkt
Unsere Eine-Welt-Gruppe St. Antonius stellte an ihrem Stand vor allem die Produkte vor, die im aktuellen Jahr bereits Produkt des Monats waren. Weitere teilnehmende Gruppen waren die Eine-Welt-Gruppe St. Agatha / St. Nikolaus, die Eine-Welt-Gruppe der Martin-Luther-Kirche, die Regenbogenwerkstatt, die Kinderhilfe Osorno, die Verbraucher-Zentrale Dorsten, der Dorstener Agenda e.V. und die Umweltabteilung der Stadt Dorsten.

Nach einigen Regenschauern während des Aufbaus spielte auch das Wetter noch recht gut mit.

Die ausgezeichneten musikalischen Darbietungen regte viele Marktbesucher an, stehen zu bleiben und zuzuhören. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung in freundlicher Atmosphäre mit vielen Gesprächen.

Bei Sevenload habe ich ein Album mit weiteren Fotos angelegt. Eine Diashow kann man sich dort auch ansehen.

06.05.2007

Städte entscheiden über die Zukunft der Welt

Autoren des Berichts zur Lage der Welt 2007 sehen Frustration, Ermüdung und mancherorts den Abbau lokaler Agenda-Strukturen

Am 3. Mai.2007 präsentierten Germanwatch und die Heinrich-Böll-Stiftung die deutsche Ausgabe des "Berichts zur Lage der Welt 2007". Die Studie betont die entscheidende Verantwortung der Städte für die Zukunft der Welt:

Ob die verheerendsten Folgen der drohenden Klimakatastrophe und des globalen Wandels abgewendet werden können, hängt vor allem von der Entwicklung in den wachsenden urbanen Ballungsräumen der Welt ab. Sie seien deshalb der Schlüssel zum Weg aus der Klimakatastrophe.

Gunther Hilliges, Mitautor der deutschen Ausgabe und langjähriges Vorstandsmitglied von Germanwatch, unterstrich:

"Weltweit gibt es mehr als 500.000 Kommunen. Sie bedecken zwar nur zwei Prozent der Erdoberfläche, verbrauchen aber mehr als 80 Prozent aller Ressourcen. Kommunen sind das einzige globale Netzwerk, das sich die Menschen geschaffen haben und ohne das nachhaltige Entwicklung unerreichbar bleibt. Ihre Einbeziehung in den Globalisierungsprozess muss durch die Staaten systematisch gefördert werden. Probleme und positive Möglichkeiten liegen eng und noch unerkannt beieinander."

Nach Ansicht der Autoren gerät ein wichtiger kommunaler Innovationsmotor, der Prozess der Lokalen Agenda 21, ins stottern.

In Deutschland haben sich diesem Prozess ohnehin nur 20,5 Prozent der Kommunen angeschlossen (in den Niederlanden, Großbritannien und Dänemark sind es über 80 Prozent). Zu oft liegen in den Kommunen Beteiligungs- und Entscheidungskompetenzen, Wissen und Handeln, Verwaltung und zivilgesellschaftliches Engagement weit auseinander. Das Ergebnis ist Frustration, Ermüdung und mancherorts ein Abbau der Agenda-Strukturen. Die Konsequenzen daraus können nur sein, dass Bürgerbeteiligung künftig weniger in Parallelstrukturen oder jenseits von Verwaltung und Politik stattfindet, sondern dass Möglichkeiten zur Implementierung neuer Ideen von vornherein berücksichtigt und dafür auch Gratifikationen wie Qualifizierung, Anerkennung und Ownership aller Stakeholder bei der Umsetzung vorgesehen werden. Die Möglichkeiten für kommunales Engagement in Handlungsfeldern wie Klima- und Umweltschutz, Bürgerbeteiligung, Bürgerhaushalt, Fairer Handel und Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung sind noch lange nicht ausgeschöpft. Dafür wird immer wieder und erneut Mut zu Handeln gebraucht. Mut, um "Globalisierung von unten" mitzugestalten, Mut auch dazu, die eigene Rolle in globalen Prozessen zu stärken und zu verbessern.


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