18.10.2007

Weltrekord geschafft

38.164.739 Menschen sind am 17. Oktober gegen Armut aufgestanden

Wie berichtet fand am 17.10. ein weltweiter Aktionstag gegen Armut statt. Die Aktionen brachten einen neuen Weltrekord, der ins Guinnes-Buch der Rekorde eigetragen wird.

8.164.739 Menschen in rund 100 Ländern sind zum Welttag der Armutsbekämpfung am 17. Oktober gegen Armut aufgestanden. Die Rekordzahl von 23 Millionen aus dem Vorjahr wurde also deutlich überboten. Damit ist ein neuer Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde gelungen.

Viel wichtiger als das Buch der Rekorde ist aber die internationale Aufmerksamkeit, die diese Aktion mit sich bringen wird.

17.10.2007

Heute: Weltweiter Aktionstag gegen Armut!

STAND UP, SPEAK OUT

Stelle dich gegen Armut

Nur noch mal zur Erinnerung

10.10.2007

STAND UP, SPEAK OUT

Weltweiter Aktionstag gegen Armut am 17.Oktober 2007

Stelle dich gegen Armut

Die UN-Milleniumskampagne und die Aktion "Global Call to Action against Poverty", in Deutschland "Deine Stimme gegen die Armut", rufen zum symbolischen Stand-Up auf.

Zum Welttag der Armutsbekämpfung am 17. Oktober werden Millionen von Menschen in allen Erdteilen symbolisch gegen Armut aufstehen und von ihren Regierungen die Umsetzung der UN-Millenniumsziele einfordern

Im vergangen Jahr haben 23,5 Millionen Menschen mitgemacht. Damit kam die Aktion ins Guinness Buch der Rekorde. In diesem Jahr hoffen die Veranstalter, die Teilnehmerzahl noch überbieten zu können.

Näheres zu der Aktion findet sich unter http://www.stell-dich-gegen-armut.de (Nicht erschrecken! Flash und Sound!).

Wer mitmachen möchte, kann sich an einer Aktion beteiligen oder selbst einen Stand-Up organisieren. Wie das funktioniert, beschreibt die Mitmach-Seite der Stand-Up-Aktion

Die Teilnahme über das Internet oder per SMS ist ebenfalls möglich

Und gerade habe ich noch diese Information gefunden:

Oxfam beteiligt sich mit dem "Poverty Requiem" ("Lied gegen Armut"), vorgetragen vom Chor der Schostakowitsch Musikschule Berlin-Lichtenberg am zentralen STAND UP am 17. Oktober ab 11:00h im Berliner Sony Center am Potsdamer Platz. Für mich ist Berlin leider zu weit, aber vielleicht liest das ja jemand, der hingehen kann.

04.07.2007

EU verfehlt Millenniumsziele

Nach Ansicht der Welthungerhilfe richtet die Europäische Union ihre Entwicklungshilfe nicht an den Millenniumszielen aus

In einer Erklärung vom 26.06. stellt die Welthungerhilfe fest, dass die EU ihre Entwicklungshilfeprogramme nicht genügend an den UN-Millenniumszielen ausrichtet.

Wie der heute in Brüssel vorgestellte Bericht mit dem Titel "The EU?s contribution to the Millennium Development Goals ? Halfway to 2015: Mid-term Review" zeigt, wird das Ziel, 20 Prozent der EU-Entwicklungshilfe für die medizinische Grundversorgung und für die Grundschulbildung bereitzustellen, nicht erreicht. Der Anteil der EU-Hilfe für die Grundschulbildung sank sogar von 4 Prozent im Jahr 2000 auf nur 2,7 Prozent im Jahr 2005.
Die Untersuchung zeigt, dass nur zwei von 61 EU-Programmen für die Länder Afrikas, der Karibik und des pazifischen Raums dem Bereich Gesundheit Priorität einräumen. Bei der Bekämpfung von HIV/Aids lassen sich so gut wie keine Bemühungen feststellen, und Bildung hat nur in fünf der 61 Programme Priorität. Die EU ist weltweit der größte Geber von Entwicklungshilfe.

Nach Ansicht der EU-Expertin der Welthungerhilfe, Birgit Dederichs-Bain, geht es der EU bei Ihren Maßnahmen viel mehr um Ihrer eigenen Interessen als um tatsächliche Armutsbekämpfung. Als Beispiel wird die "Government Facility" für Entwicklungsländer genannt, ein Instrument um Entwicklungsländer für zusätzliche Finanzierung zu qualifizieren und bei dem es im Wesentlichen darum geht, afrikanische Länder "zu Maßnahmen gegen Migration, für Handelsliberalisierung und Terrorismusbekämpfung zu bewegen"

09.04.2007

Rückgang der Entwicklungshilfe

Die Länder der OECD gaben 2006 insgesamt wenige Geld für Entwicklungshilfe aus

Nach einem Bericht der Deutschen Welle haben die Industriestaaten der OECD ihre Ausgaben für Entwicklungshilfe im Jahr 2006 erstmals seit 1997 gesenkt.

Während Deutschland seine Ausgaben leicht erhöht hat gingen die Ausgaben der USA um 20 Prozent und Italiens um 30 Prozent zurück.

In die Zahlen der OECD fliessen immer auch Leistungen der jeweiligen Staaten für den Schuldenerlass ein. So handelt es sich bei einem Viertel der Entwicklungsleistungen Deutschlands um der Schuldenerlass vor allem für den Irak und Nigeria.

Private und kirchliche Hilfswerke kritisierten diese Zahlen (der OECD). "Die Werte der Geber sehen besser aus als sie tatsächlich sind", sagte Claudia Warning, Vorsitzende des "Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen" (VENRO). Denn ein Drittel der Ausgaben komme nicht unmittelbar der Armutsbekämpfung zugute, sondern bestehe aus Schuldenerlassen oder Ausgaben für ausländische Studenten und Asylbewerber. (wal)

Von der Erreichung der Millenniumsziele sind die OECD-Staaten wieder ein Stück weiter entfernt.

04.04.2007

Neue OECD-Zahlen über Entwicklungshilfe: Deutsche Entwicklungshilfe wächst zu langsam

Deutschland ist immer noch weit davon entfernt, seine finanziellen Versprechen an die Entwicklungsländer einzulösen

Oxfam Deutschland weist in einer Presseinformation auf die von der OECD am 02.04.2007 vorgelegten Zahlen zur Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit hin.

Die Entwicklungshilfeleistungen (ODA) Deutschlands, haben sich danach von 10,08 Mrd. im Jahr 2005 auf 10,35 Mrd. US-Dollar in 2006 erhöht.

Der Umfang der Deutschen Entwicklungshilfeleistungen entspricht damit 0,36 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE). Bei etwa einem Viertel dieser Leistungen handelt es sich allerdings um Schuldenerlasse für Entwicklungsländer, vor allem für den Irak und für Nigeria.

Oxfam betont, dass Deutschland noch weit davon entfernt ist, seine finanziellen Versprechen an die Entwicklungsländer einzulösen.

Die Bundesregierung muss erhebliche Anstrengungen unternehmen, um ihre Zusage zu erfüllen und die Entwicklungshilfe bis 2010 auf 0,51 Prozent bzw. bis 2015 auf 0,7 Prozent des BNE zu erhöhen", so Reinhard Hermle, Entwicklungspolitischer Berater bei Oxfam Deutschland.


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