Am vorletzten Wochenende war ich in Berlin beim 2. Socialcamp. Weil ich in den letzten Wochen meine Blogleser wieder mal sträflich vernachlässigt habe, habe ich auch dieses Ereignis bisher unterschlagen.
Nicht unterschlagen möchte ich allerdings den wie ich finde sehr gelungenen Film über das Socialcamp 2009, den Helpedia jetzt veröffentlicht hat.
Er gibt ein wenig von der Stimmung im Hub Berlin wieder und läßt auch ein paar Aspekte der Themen und Sessions dort anklingen. Eine Veranstaltung wie das Socialcamp lässt sich aber wohl in einem so kurzen Film nicht umfassend darstellen. Sie lebt besonders auch von den Gesprächen und Begegnungen am Rande.
Schön war dieses mal auch, bei zwei Sessions und einem gemeinsamen Abendessen mit den anderen Veranstaltern der Socialbars in den verschiedenen Städten zusammen zu kommen.
Nur noch 10 Tage bis zu nächsten Socialbar Ruhrgebiet. Weihnachten kommt auch immer so plötzlich. Beim letzten Mal war die Socialbar ziemlich gut besucht und hat viel Spaß gemacht. Es wäre schön, wenn es beim nächsten Mal wieder so wird.
Am Donnerstag, 10.09.2009 ab 19:00 Uhr im Unperfekthaus Essen.
Über Erfahrungen, wie man das Netz für politisches und gesellschaftliches
Engagement nutzen kann. Über Fragen und Probleme, vor denen NGOs und
Initiativen dabei stehen. Darüber, wie "Web 2.0" die Zivilgesellschaft stärken
kann. Die Socialbar bietet den Raum und den Ort, die Inhalte bestimmst Du mit.
Los geht's um 19.00 Uhr: Ankommen, Hallo sagen, Getränke nehmen.
Anders als bei den letzten Treffen wollen wir recht zügig mit den
Präsentationen beginnen um anschließend mehr Zeit für Open Space, Diskussion,
Kontaktpflege und Kooperationsplanung zu haben.
Wenn Du selbst etwas präsentieren möchtest, trage Dich bitte ebenfalls dort ein.
Der Eintritt im Unperfekthaus beträgt EUR 5,50 - alle alkoholfreien Getränke
inbegriffen. Anfahrtsbescheschreibung unter http://www.unperfekthaus.de/anfahrt
Falls noch nicht geschehen, melde Dich bitte online im Wiki an.
Wir freuen uns über Referent/innenvorschläge und auch über die aktive
inhaltliche Mitgestaltung der Socialbar und des Wikis!!
Gut wäre es übrigens, wenn alle InteressentInnen auch noch mal ihre Twitter-,
Blog- und Social-Networking-Kanäle und natürlich auch alle persönlichen
Kontakte nutzen würden, um auf die Socialbar hinzuweisen.
Nächste Woche ist es schon wieder so weit. Die Socialbar Ruhrgebiet steht vor der Tür. Im Gegensatz zum letzten Mal ist sie für mich bis jetzt noch ziemlich weit weg gewesen. Es gab noch so viele andere Themen in den letzten Wochen.
Hier die Einladung, die vorhin an den Verteiler gegangen ist, sie gilt natürlich für alle, die Interesse haben, teilzunehmen. Ich würde mich freuen, wenn es voll wird.
Wir wollen mit Dir reden: bei der Socialbar. Am Donnerstag, 09.07.2009
ab 19 Uhr im Unperfekthaus Essen.
Über Erfahrungen, wie man das Netz für politisches und
gesellschaftliches Engagement nutzen kann. Über Fragen und Probleme,
vor denen NGOs und Initiativen dabei stehen. Darüber, wie "Web 2.0"
die Zivilgesellschaft stärken kann. Die Socialbar bietet den Raum und
den Ort, die Inhalte bestimmst Du mit.
Wenn Du selbst etwas präsentieren möchtest, trage Dich bitte ebenfalls
dort ein.
Eintritt Unperfekthaus EUR 5,50 - alle alkoholfreien Getränke
inbegriffen. Anfahrtsbescheschreibung unter
http://www.unperfekthaus.de/anfahrt
Falls noch nicht geschehen, melde Dich bitte online im Wiki an.
Wir freuen uns über Referent/innenvorschläge und auch über die aktive
inhaltliche Mitgestaltung der Socialbar und des Wikis!!
Gut wäre es übrigens, wenn alle InteressentInnen auch noch mal ihre
Twitter-, Blog- und Social-Networking-Kanäle und natürlich auch alle
persönlichen Kontakte nutzen würden, um auf die Socialbar hinzuweisen.
Auch wenn ich es gerade noch hatte, hier noch mal eine Erinnerung an die Socialbar am kommenden Donnerstag. Diesen Text habe ich gestern an verschieden Organisationen und Mail-Verteiler geschickt und veröffentliche ihn natürlich auch hier:
In den vergangenen 12 Monaten entstand in Berlin, Hamburg und Wien die
Socialbar, ein regelmäßiges i.d.R. monatliches Treffen von
Web-Aktivisten und Internetspezialisten mit Weltverbesserern,
Vertretern von NGOs, Politikern und Unternehmern mit sozialer
Verantwortung, die zusammenkommen, um sich kennen zu lernen, Kontakte
zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.
In weiteren Städten wie München, Augsburg und Frankfurt entstehen
derzeit ebenfalls Socialbar-Treffen.
Der thematische Fokus liegt dabei auf den Potentialen des Internets.
In kurzen Vorträgen und im persönlichen Austausch mit
Internetspezialisten sollen zivilgesellschaftliche Initiativen an die
neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation
herangeführt werden.
Nebenher bietet die Socialbar auch Gelegenheit, sich über Ideen, Jobs
und Sponsoring zu unterhalten.
Auch im Ruhrgebiet soll nun eine Socialbar starten. Am 14.05.2009
findet um 19:00 Uhr ein erstes Treffen im Unperfekthaus ins Essen
statt.
Ich lade Sie/Dich herzlich ein, an der Socialbar im Ruhrgebiet teilzunehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Eintritt im Unperfekthaus kostet 5,50
Euro. Darin sind bereits alle alkoholfreien Getränke enthalten.
Anmeldung bitte auf dem Socialbar-Wiki unter
http://www.socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet . Wer selbst Interesse hat, bei
der Socialbar einen Vortrag halten oder ein Projekt präsentieren
möchten, ist herzlich dazu eingeladen. Bitte den Vortrag ebenfalls im
Wiki eintragen.
Ich habe vorhin noch zwei weitere Mails verschickt, die ich vor allem als Notiz für mich selbst, aber natürlich auch für ein mögliches Recycling hier veröffentliche
Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.
Ich versuche seit längerem, auch im Ruhrgebiet ein solches Treffen auf die Beine zu stellen. Die nächste Socialbar im Ruhrgebiet findet am 14.05.2009 im Unperfekthaus in Essen statt.
Nach dem wir beim ersten Treffen nur zu dritt waren, gibt es für das Treffen am 14.05. deutlich mehr InteressentInnen. Ich hoffe, es wird ein interesanter Abend.
Wer einen Vortrag halten oder ein Projekt vorstellen möchte, sollte dies ebenfalls im Wiki eintragen.
Vermutlich ist für einige TeilnehmerInnen das Thema Web 2.0 noch Neuland.
Neben Projektvorstellungen sind deshalb auch allgemeine Vorträge zu Themen aus
dem Spektrum Web 2.0 erwünscht. Wer sich vorstellen kann, z.B. eine kurze
Einführung in das Thema "Web 2.0 für 'Weltverbesserer'" oder auch zu einzelnen
Themen wie Twitter, Social Networking o.ä. zu halten, ist dazu herzlich
eingeladen.
Vorträg sollten auf höchstens 20 Minuten begrenzt werden. Diskussionen und auch
Gespräche zwischen den TeilnehmerInnen sollen ja nicht zu kurz kommen.
Ich habe gerade mal auf die Seite http://socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet geschaut und festgestellt, dass sich erst vier Personen angemeldet haben.
Wenn hier Leute mitlesen, die selbst Blogs, Webseiten, Twitter-Accounts, Social-Network-Accounts o.ä. haben: Bitte weist doch auch noch mal auf diese Veranstaltung hin! Vielleicht ist die Information einfach noch nicht breit genug gestreut worden.
Am 14. und 15. Juni 2008 fand in Berlin das erste Socialcamp statt. Ich habe ja schon darüber berichtet.
im SocialCamp (steht) neben der Vernetzung von Online-ExpertInnen
und VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen der Austausch im
Mittelpunkt: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von
NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren?
Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische
Ausrichtung von NGO mit sich? http://socialcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Das_SocialCamp
Beim Socialcamp wurden bereits die Weichen für Nachtreffen gestellt.
In Berlin hat das auch schon funktioniert, seit einiger
Zeit findet dort ein regelmäßiges Treffen statt.
Nun soll es auch im Ruhrgebiet ein erstes Treffen geben, auf das dann hoffentlich eine Reihe weiterer folgen wird
Ich bin gerade nochmal ins Café as Cruso bar auf Borkum gegangen um dort das Wlan zu nutzen und guten Kaffee zu trinken. Heute ist Regenwetter und Antje ist mit den Kindern wieder im Spielhaus.
Im Postfach war eine Mail, die auf einen Film über das Socialcamp hinwies, das wie berichtet am 14. und 15. Juni in Berlin stattfand.
Ich habe selbst gerade nur ein paar tonlose Sequenzen geguckt, denn im Café ist Video-gucken nur schlecht möglich (höchstens, wenn es um Public-Fernseh-gucken im Zusammenhang mit Fußball geht).
Ich habe mir den Film also herunter geladen und werde ihn mir später in Ruhe zu Gemüte führen.
Jedenfalls kamen mit den ersten Szenen gleich ein paar angenehme Erinnerungen zurück. Es war wirklich eine schöne Veranstaltung.
Am Wochenende war ich beim Socialcamp in Berlin und ich muss sagen, es hat mich ziemlich begeistert.
Ich habe ja schon darüber berichtet Beim Socialcamp handelte es sich um eine Veranstaltung
im Stil eines BarCamps. Zur Erklärung:
bei einem BarCamp gibt es keine feste Tagesordnung oder Rednerliste, sondern
das Programm wird von den Beteiligten spontan nach den anliegenden Bedürfnissen
festgelegt. Jeder und jede kann somit zum Referenten oder zum Teilnehmer
werden. Einige Session sind vorbereitet, andere ergeben sich ganz spontan
während des BarCamps.
Für mich war es das erste Mal, dass ich an einem BarCamp teilgenommen
habe. Ich hatte von BarCamps und von OpenSpace gehört und kenne auch
andere selbstbestimmte Methoden von Gruppeninteraktion. Aber es war
dann doch eine ganz besondere Form, die ich in dieser Art noch nicht
erlebt hatte.
Ich habe selten bei Veranstaltungen eine so kreative und freundliche
Arbeitsatmosphäre erlebt. Dafür ist sicher auch die hervorragende Location im
SelfHub in Kreuzberg
verantwortlich, die sich für so ein Barcamp ganz besonders eignet. Und auch das
Team, das das Camp vorbereitet hat, hat ganze Arbeit geleistet.
Und nicht zuletzt haben die Menschen, die teilgenommen haben,
sich sehr kreativ eingebracht.
Inhaltlich ging es um die Frage der Nutzung von Web2.0 durch NGOs.
Vertreter dieser Organisationen wie auch Internetaktivisten, Macher
von Social Communities und Geeeks saßen zwei Tagen zusammen und
tauschten sich darüber aus, wie das Internet und vor allem die neuen
Möglichkeiten für die oft nicht so webaffinen NGOs zu nutzen seien.
Wie ich gelernt habe, spielen die folgenden Aspekte dabei eine
wichtige Rolle:
NGOs stehen, je größer sie sind, häufig in Konkurrenz zueinander,
vor allem, wenn es um Adressen und Spender geht. Das kann hinderlich
bei der Zusammenarbeit sein.
Versuche von NGOs, eigene Communities im Rahmen ihres
Internetauftrittes zu schaffen, sind selten erfolgreich. Die
Zahl der InteressentInnen bleibt gering. NGOs tun sich
grundsätzlich schwer damit, User-Generated Content ungefiltert
zuzulassen, was aber ein wesentliches Erfolgskriterium für
funktionierende Web2.0-Angebote ist.
Die Landschaft der Social-Communities wird größer. Auch hier
entsteht Konkurrenz.
NGOs, die die Schwarmeffekte der Communities nutzen wollen, müssen
entweder auf vielen Plattformen aktiv sein, oder eine Auswahl
treffen. In jedem Fall ist eine solche Aktivität mit hohem Aufwand
verbunden, der häufig nicht zu leisten ist.
Es sind dringend Schnittstellen erforderlich, die es ermöglichen,
über mehrere Netzwerke hinweg aktiv zu sein. Der heutige Zustand,
auf jeder Plattform mit eigenem Profil angemeldet sein zu müssen,
und in diesen jeweils eigene (und teilweise die gleichen)
Beziehungsstrukturen (Freunde) aufbauen zu müssen, ist wenig
effektiv. Spannende Entwicklungen in diesem Zusammenhang sind der Globale Partizipations Feed von OneAim.org und auch die plattformübergreifende API OpenSocial
Sozial Communities und NGOs haben jeweils andere Schwerpunkte.
NGOs haben eine oft umfangreiches Wissen, der Schwerpunkt von Social
Communities liegt eher im Bereich Kommunikation und Vernetzung.
Web 2.0 ist in der Entwicklung. Versuche, das Web 2.0 für die Arbeit
von NGOs zu nutzen, sind in oft noch Experimente. Das liegt in der Natur
des sich entwickelnden Netzes.
Ich denke, niemand kennt Lösungen, die auf alle anstehenden Fragen passen.
Aber die Veranstaltung war ein Ansatz, der in die richtige Richtung
weist. Sie war ein Anfang, und so wurden auch bereits Nachtreffen
geplant. Auch über ein Socialcamp 2009 wurde schon geredet.
Mir hat es viele nette und interessante Kontakte vermittelt und
vielleicht lässt sich ja auch hier im Ruhrgebiet ein Prozess
initiieren, der die Anfänge auf dem Socialcamp fortsetzt. (Endlich
habe ich mal kapiert wtf immer alle so toll am Geotagging finden, hier
wäre es nämlich wirklich mal nützlich)
Das Thema internetbasierte Kommunikationsstrategien für gesellschaftspolitische Gruppen interessiert mich schon lange, auch wenn ich gerade nicht den langen Atem habe, meine Ideen in die Realität umzusetzen.
Da die Arbeit vieler Gruppen zur Zeit stagniert, ist es um so wichtiger, die Arbeit vor Ort optimal zu vernetzen. Die traditionellen Arbeitsform dieser Gruppen, meist ausschließlich regelmäßige Treffen, erreicht nur einen Teil möglicher InteressentInnen.
Ich bin sicher, dass das Internet auch für kleine Eine Welt-Gruppen, Umweltgruppen, und Gruppierungen aus dem Spektrum der lokalen Agenda große Chancen bietet, vielfach tun sich diese Gruppen aber auch sehr schwer mit dem Web.
Mit dem Thema "Neue Kommunikationsstrategie für NGOs" befasst sich vom 14. bis 15 Juni 2008 in Berlin das erste Socialcamp in Deutschland.
Die zweite Welle des Internetbooms verändert die Einflussmöglichkeiten des Internets. Mit dem Wandel im Kommunikationsverhalten ändert sich auch das Informations- und Konsumverhalten. Täglich starten neue, innovative Angebote, die um das knappe Gut der öffentlichen Aufmerksamkeit buhlen. Dies stellt die bisherige Kommunikationsstrategie von NGO in Frage.
Deshalb steht im SocialCamp neben der Vernetzung von Online-ExpertInnen und VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen der Austausch im Mittelpunkt: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren? Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische Ausrichtung von NGO mit sich?
Die Idee für das SocialCamp entstand in der Bloggercommunity. Hier finden bereits seit einigen Jahren Internetkonferenzen unter dem Namen Barcamp statt. Als Teil einer globalen Veranstaltungsreihe steht hier der Gedanke des freien Wissensaustauschs über technische Innovationen des Web 2.0 und der allgemeinen Netzwerkbildung im Vordergrund. Das Barcamp ist ein Element der OpenSource-Bewegung im realen Raum. Die enge Verbindung zu Barcamp wird nicht nur im Namen, sondern auch im Veranstaltungsformat deutlich. Jeder Teilnehmer entscheidet frei über die Inhalte des Workshops und kann als Referent tätig sein.
http://www.socialcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Das_SocialCamp
Tolle Idee. Für mich genau das richtige Thema zur richtigen Zeit. Ich habe mich schon angemeldet (schon wieder nach Berlin).