30.01.2012

Bündnis lädt zur Unkonferenz ein

Unkonferenz Inklusion 23. -24.03.2012 in Herne Unkonferenz Inklusion 23. -24.03.2012 in Herne

Ich organisiere gerade eine zweite Unkonferenz des NRW-Bündnisses Eine Schule für alle. Das darf natürlich auch hier nicht fehlen. Hier eine Pressemitteilung, die ich heute verschickt habe.

Presseinformation: Am 23. und 24.03.2012 treffen sich im Herner Stadtteilzentrum Pluto Eltern, Pädagogen und Interessenten aus ganz NRW zu einer außergewöhnlichen Tagung. Das NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" lädt zu einer Unkonferenz zum Thema Inklusion ein. Darunter verstehen die Veranstalter eine kooperative Mitmachkonferenz.

Unkonferenz

Eine Tagesordnung oder Referentenliste sucht man bei dieser Veranstaltung vergeblich. Die Themen werden erst während der Konferenz von den Teilnehmern festgelegt. Jeder der teilnimmt, kann zugleich Referent sein.

"Es gibt inzwischen umfangreiche Erfahrungen mit dieser Konferenzform", erklärt Organisator Michael Baumeister vom NRW-Bündnis. "Unter dem Titel Barcamp oder Open-Space werden Unkonferenzen weltweit seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt." Für Teilnehmer klassischer Konferenzen und Tagungen sind nicht selten die Gespräche in den Pausen oder am Rande der Veranstaltung wichtiger, als die eigentliche Tagesordnung. Unkonferenzen greifen diese Erfahrung auf und rücken die Interessen der Teilnehmer in den Vordergrund.

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03.09.2010

Unkonferenz

Mitmachkonferenz des NRW-Bündnis Eine Schule für alle

Am 13. und 14.11. veranstalte wir vom NRW-Bündnis Eine Schule für alle in Essen eine Konferenz, die in Form einer Unkonferenz oder eines Barcamps stattfinden soll. Die Idee ist übrigens von mir.

Ich habe mit den beiden Socialcamps an zwei vergleichbaren Veranstaltungen teilgenommen und habe diese Form als sehr effektiv und kreativ erlebt. In der Elternbewegung und im NRW-Bündnis sind aber völlig andere Leute mit anderem Hintergrund. Ich bin wirklich mal gespannt, wie sich eine solche Veranstaltung dort realisieren läßt.

Konferenzen und Tagungen der Bündnispartner waren bisher immer gut organisiert und hatten kompetente Referenten. Aber mich hat auch immer irgendwie gestört, dass über neues Lernen und über die Defizite des derzeitigen Schul- und Bildungssystems in Form von Frontalunterricht geredet wurde.

Eine Unkonferenz ist eine kooperative Mitmachveranstaltung. Bei der Unkonferenz gibt es keine vorgegebene Tagesordnung und keine Referentenliste. Jeder Teilnehmern kann auch Referent werden, kann Vorträge halten oder Themen präsentieren. Die Tagesplanung wird zu Beginn jeden Tages von den Teilnehmern gemeinsam aufgestellt. Die Themen werden in Gruppen bearbeitet.

Wir erhoffen uns von der Veranstaltung vor allem neue Impulse und neue Gesprächspartner. Ich denke, diese Tagungsform ist ein guter Beitrag zur Kommunikation und Vernetzung zwichen den Unterstützern.

Jeder, der Interesse hat, ist herzlich eingeladen, teilzunehmen. Teilnahmebeitrag 30 €, ermäßigt 10 €. Anmeldung unter http://www.nrw-eineschule.de/unkonferenz2010

Übrigens: Die Lebenshilfe in Baden Würtemberg hat eine ähnliche Veranstaltung zum Thema Inklusion auch schon einmal durchgeführt. Die Veranstalter berichteten am Telefon sehr positiv davon. http://www.bridge-lebenshilfe.de/kongress/ .


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