20.10.2009

Socialcamp 2009 - Der Film

Am vorletzten Wochenende war ich in Berlin beim 2. Socialcamp. Weil ich in den letzten Wochen meine Blogleser wieder mal sträflich vernachlässigt habe, habe ich auch dieses Ereignis bisher unterschlagen.

Nicht unterschlagen möchte ich allerdings den wie ich finde sehr gelungenen Film über das Socialcamp 2009, den Helpedia jetzt veröffentlicht hat. Er gibt ein wenig von der Stimmung im Hub Berlin wieder und läßt auch ein paar Aspekte der Themen und Sessions dort anklingen. Eine Veranstaltung wie das Socialcamp lässt sich aber wohl in einem so kurzen Film nicht umfassend darstellen. Sie lebt besonders auch von den Gesprächen und Begegnungen am Rande.

Schön war dieses mal auch, bei zwei Sessions und einem gemeinsamen Abendessen mit den anderen Veranstaltern der Socialbars in den verschiedenen Städten zusammen zu kommen.

Übrigens: am Donnerstag 05.11.2009 ist wieder Socialbar Ruhrgebiet.

Und hier ist der Film

Socialcamp'09 from Helpedia on Vimeo.

01.09.2009

Socialbar im Ruhrgebiet am Donnerstag, 10.09.2009

Nur noch 10 Tage bis zu nächsten Socialbar Ruhrgebiet. Weihnachten kommt auch immer so plötzlich. Beim letzten Mal war die Socialbar ziemlich gut besucht und hat viel Spaß gemacht. Es wäre schön, wenn es beim nächsten Mal wieder so wird.

Hier die Einladung:

Liebe Campaignerin, lieber Campaigner, liebe (Netz-)Aktivistin, lieber (Netz-)Aktivist,

Wir wollen mit Dir reden: bei der Socialbar.

Am Donnerstag, 10.09.2009 ab 19:00 Uhr im Unperfekthaus Essen.

Über Erfahrungen, wie man das Netz für politisches und gesellschaftliches Engagement nutzen kann. Über Fragen und Probleme, vor denen NGOs und Initiativen dabei stehen. Darüber, wie "Web 2.0" die Zivilgesellschaft stärken kann. Die Socialbar bietet den Raum und den Ort, die Inhalte bestimmst Du mit.

Los geht's um 19.00 Uhr: Ankommen, Hallo sagen, Getränke nehmen.

Anders als bei den letzten Treffen wollen wir recht zügig mit den Präsentationen beginnen um anschließend mehr Zeit für Open Space, Diskussion, Kontaktpflege und Kooperationsplanung zu haben.

Über Präsentationen und Vorträge kannst Du Dich im Wiki unter http://socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet informieren.

Wenn Du selbst etwas präsentieren möchtest, trage Dich bitte ebenfalls dort ein.

Der Eintritt im Unperfekthaus beträgt EUR 5,50 - alle alkoholfreien Getränke inbegriffen. Anfahrtsbescheschreibung unter http://www.unperfekthaus.de/anfahrt

Falls noch nicht geschehen, melde Dich bitte online im Wiki an.

Wir freuen uns über Referent/innenvorschläge und auch über die aktive inhaltliche Mitgestaltung der Socialbar und des Wikis!!

Gut wäre es übrigens, wenn alle InteressentInnen auch noch mal ihre Twitter-, Blog- und Social-Networking-Kanäle und natürlich auch alle persönlichen Kontakte nutzen würden, um auf die Socialbar hinzuweisen.

Bis zur Socialbar im Unperfekthaus

Gruß
Michael Baumeister

29.06.2009

Nächste Socialbar im Ruhrgebiet am Donnerstag, 09.07.2009

Nächste Woche ist es schon wieder so weit. Die Socialbar Ruhrgebiet steht vor der Tür. Im Gegensatz zum letzten Mal ist sie für mich bis jetzt noch ziemlich weit weg gewesen. Es gab noch so viele andere Themen in den letzten Wochen.

Hier die Einladung, die vorhin an den Verteiler gegangen ist, sie gilt natürlich für alle, die Interesse haben, teilzunehmen. Ich würde mich freuen, wenn es voll wird.

Liebe Campaignerin, lieber Campaigner, liebe (Netz-)Aktivistin, lieber (Netz-)Aktivist,

Wir wollen mit Dir reden: bei der Socialbar. Am Donnerstag, 09.07.2009 ab 19 Uhr im Unperfekthaus Essen.

Über Erfahrungen, wie man das Netz für politisches und gesellschaftliches Engagement nutzen kann. Über Fragen und Probleme, vor denen NGOs und Initiativen dabei stehen. Darüber, wie "Web 2.0" die Zivilgesellschaft stärken kann. Die Socialbar bietet den Raum und den Ort, die Inhalte bestimmst Du mit.

Los geht's 19.00 Uhr Ankommen, Hallo sagen, Getränke nehmen 19.30 Vorstellen, Kennenlernen 20.00 Präsentationen

anschließend Open Space, Diskutieren, Kontakte knüpfen, Kooperationen planen.

Über Präsentationen und Vorträge kannst Du Dich im Wiki unter http://socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet informieren.

Wenn Du selbst etwas präsentieren möchtest, trage Dich bitte ebenfalls dort ein.

Eintritt Unperfekthaus EUR 5,50 - alle alkoholfreien Getränke inbegriffen. Anfahrtsbescheschreibung unter http://www.unperfekthaus.de/anfahrt

Falls noch nicht geschehen, melde Dich bitte online im Wiki an.

Wir freuen uns über Referent/innenvorschläge und auch über die aktive inhaltliche Mitgestaltung der Socialbar und des Wikis!!

Gut wäre es übrigens, wenn alle InteressentInnen auch noch mal ihre Twitter-, Blog- und Social-Networking-Kanäle und natürlich auch alle persönlichen Kontakte nutzen würden, um auf die Socialbar hinzuweisen.

Bis zur Socialbar im Unperfekthaus

Gruß Michael Baumeister

15.05.2009

Bericht von der Socialbar Ruhrgebiet am 14.05.2009

Gestern fand im Unperfekthaus in Essen die Socialbar Ruhrgebiet statt. Nachdem ich im März bei einer Socialbar in Berlin mit gut 50 Besuchern zu Gast war, war ich anfangs - ich gebe es zu - ein wenig enttäuscht, als um 19:30 gerade mal 5 TeilnehmerInnen da waren. Aber die Enttäuschung hielt nur kurz, denn es entstand sehr schnell ein interessantes Gespräch über Web 2.0, Twitter, SEO und Kommunikation im Netz.

Als Julia Reinermann und Steffi Wölfle um kurz nach 20 Uhr mit ihrem Vortrag begannen, war unsere Gruppe auf 9 Personen angewachsen, die aufmerksam zuhörten, was die beiden Studentinnen von der Initiative für Nachhaltigkeit der Uni Duisburg/Essen über »Veranstaltungen im Bereich Nachhaltigkeit und Web 2.0« erzählten. Besonders erwähnt sei übrigens noch, dass Steffi zur Socialbar gekommen ist, obwohl sie am nächsten Tag eine Prüfung hatte. (Ich hoffe, es ist gut gelaufen, Steffi!)

Stefan Evertz hatte am gleichen Tag noch recht spontan einen Vortrag über die ePetition gegen Internetsperren vorbereitet (Zensursula). Stefan appellierte, jeder solle in seinem privaten Kreis möglichst viele Leute auf die Probleme afmerksam machen, die mit den geplanten Internetsperren verbunden sind und sie möglichst dazu bewegen, sich an den Sperren an der Petition (natürlich) zu beteiligen.

Dabei ging es ihm besonders um die Frage, wie man das Thema aus dem Kreis der Internetaktiven ins »real life« transportieren kann. Das Thema wurde ebenfalls ausführlich diskutiert. (Auf das Thema Internetzensur gegen Kinderpornografie werde ich, sobald ich Zeit habe, hier noch mal in einem gesonderten Beitrag eingehen, den ich gerade vorbereite.)

Als dritter Referent stellte Philipp Schuch ein neues Projekt »Weltbeweger« vor, das in wenigen Tagen an den Start geht. Es geht um die Vernetzung bürgerschaftlich engagierter Menschen und Organisationen. Philipp will noch einen Link nachliefern, den ich hier noch ergänzen werde.

Es war ein wirklich interessanter und anregender Abend. Wir waren uns einig, dass wir die Socialbar im Ruhrgebiet fortsetzen wollen. Zukünftig wird die Socialbar immer in den ungeraden Monaten am 2. Donnerstag im Unperfekthaus in Essen stattfinden, also am 09.07.2009, 10.09.2009 und 12.11.2009.

Ich hoffe, dass wir in der Zwischenzeit weitere InteressentInnen auf die Socialbar aufmerksam machn können. Vor allem fände ich es spannend, wenn noch mehr Leute aus dem sozialpolitischen Spektrum der NGOs, Sozialverbände, Wohlfahrtsorganisationen etc. an der Socialbar teilnehmen würden.

Also kommt selbst und empfehlt uns weiter.

Anmeldungen und Informationen auf dem Socialabar-Wiki. Neue Informationen bekommt man auch, wenn man bei Twitter @socialbar_ruhr folgt.

Chaim, der mit mir zusammen die Socialbar im Ruhrgebiet organisiert, hat in seinem Blog übrigens auch schon über die Veranstaltung berichtet

10.05.2009

Online vernetzen, offline bewegen

Die Socialbar im Ruhrgebiet am 14.05.2009

Auch wenn ich es gerade noch hatte, hier noch mal eine Erinnerung an die Socialbar am kommenden Donnerstag. Diesen Text habe ich gestern an verschieden Organisationen und Mail-Verteiler geschickt und veröffentliche ihn natürlich auch hier:

In den vergangenen 12 Monaten entstand in Berlin, Hamburg und Wien die Socialbar, ein regelmäßiges i.d.R. monatliches Treffen von Web-Aktivisten und Internetspezialisten mit Weltverbesserern, Vertretern von NGOs, Politikern und Unternehmern mit sozialer Verantwortung, die zusammenkommen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.

In weiteren Städten wie München, Augsburg und Frankfurt entstehen derzeit ebenfalls Socialbar-Treffen.

Der thematische Fokus liegt dabei auf den Potentialen des Internets.

In kurzen Vorträgen und im persönlichen Austausch mit Internetspezialisten sollen zivilgesellschaftliche Initiativen an die neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation herangeführt werden. Nebenher bietet die Socialbar auch Gelegenheit, sich über Ideen, Jobs und Sponsoring zu unterhalten.

Auch im Ruhrgebiet soll nun eine Socialbar starten. Am 14.05.2009 findet um 19:00 Uhr ein erstes Treffen im Unperfekthaus ins Essen statt.

Ich lade Sie/Dich herzlich ein, an der Socialbar im Ruhrgebiet teilzunehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Der Eintritt im Unperfekthaus kostet 5,50 Euro. Darin sind bereits alle alkoholfreien Getränke enthalten.

Anmeldung bitte auf dem Socialbar-Wiki unter http://www.socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet . Wer selbst Interesse hat, bei der Socialbar einen Vortrag halten oder ein Projekt präsentieren möchten, ist herzlich dazu eingeladen. Bitte den Vortrag ebenfalls im Wiki eintragen.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Weiter Informationen unter http://www.socialbar.de und http://www.socialbar.de/wiki/Ruhrgebiet

Update 12.05.2009

Ich habe vorhin noch zwei weitere Mails verschickt, die ich vor allem als Notiz für mich selbst, aber natürlich auch für ein mögliches Recycling hier veröffentliche

Weiter lesen ...

17.04.2009

Socialbar Ruhrgebiet am 14.05.2009

Socialbar In der Folge des Socialcamps 2008 sind in verschiedenen Städten die regelmäßigen Socialbar-Treffen entstanden.

Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.

Ich versuche seit längerem, auch im Ruhrgebiet ein solches Treffen auf die Beine zu stellen. Die nächste Socialbar im Ruhrgebiet findet am 14.05.2009 im Unperfekthaus in Essen statt.

Nach dem wir beim ersten Treffen nur zu dritt waren, gibt es für das Treffen am 14.05. deutlich mehr InteressentInnen. Ich hoffe, es wird ein interesanter Abend.

Anmeldung über das Socialbar-Wiki.

Wer einen Vortrag halten oder ein Projekt vorstellen möchte, sollte dies ebenfalls im Wiki eintragen.

Vermutlich ist für einige TeilnehmerInnen das Thema Web 2.0 noch Neuland. Neben Projektvorstellungen sind deshalb auch allgemeine Vorträge zu Themen aus dem Spektrum Web 2.0 erwünscht. Wer sich vorstellen kann, z.B. eine kurze Einführung in das Thema "Web 2.0 für 'Weltverbesserer'" oder auch zu einzelnen Themen wie Twitter, Social Networking o.ä. zu halten, ist dazu herzlich eingeladen.

Vorträg sollten auf höchstens 20 Minuten begrenzt werden. Diskussionen und auch Gespräche zwischen den TeilnehmerInnen sollen ja nicht zu kurz kommen.

12.01.2009

»Elternnetz ungehindert« gescheitert

Im Sommer vergangenen Jahres habe ich auf der Internetplattform Kaioo (heute OpenNetworX) das Elternnetz ungehindert eröffnet. Die Resonanz war gering, seit etwa einem halben Jahr tut sich dort nichts mehr. Im Grunde gibt es nur Beiträge von mir.

Ich habe das Elternnetz immer als Versuch verstanden, neue Formen der Webbasierten Kommunikation zur Vernetzung von Eltern zu nutzen. Warum dies nicht gelungen ist, dazu habe ich Vermutungen, aber keinesfalls sichere Erkenntnisse.

Es ist so wie es ist, der Versuch war nicht erfolgreich.

Ich werde das Eltennetz deshalb nach dem 23.01.2009 löschen, es sei denn, bis dahin findet sich noch jemand, der/die das Netzwerk als Admin weiterführen möchte. In diesem Fall bitte Nachricht bei OpenNetworX oder hier im Blog.

28.11.2008

Leben in 140 Zeichen

Der Elektrische Reporter erklärt Twitter. Sehenswertes Video, das etwas Klarheit über das Phänomen Microblogging schafft. Aber wie Cem Basman im Video schon sagt: Man muß es ausprobieren, um es zu verstehen.

via: Sprechblase

15.10.2008

Web 2.0 für Eltern von Kindern mit Behinderung

Ich war heute im Beirat der Lebenshilfe Dorsten eingeladen um etwas über Web 2.0, Blogs und das Elternnetz ungehindert zu erzählen.

Meine Slides finden sich unter http://www.mbauweb.de/lebenshilfe15102008/

20.09.2008

Wie kriegt man ganz normale Leute ins Web 2.0?

Bei Kaioo - demnächst OpenNetworX - habe ich vor einigen Wochen ein Netzwerk für Eltern von Kindern mit Behinderungen gegründet.

Bei einem Sozialen Netzwerk handelt es sich um eine Internetplattform, auf der man Kontakte mit anderen angemeldeten Mitgliedern pflegen und Informationen verbreiten und erhalten kann. Dies kann sowohl in Gruppen als auch im Dialog mit einzelnen Mitgliedern erfolgen. Ich habe ja in meinem Blog schon häufiger darüber berichtet.

Soziale Netze im Internet haben zur Zeit einen deutliche Boom, bekannt sind z.B. StudiVZ, SchuelerVZ oder XING.

Was liegt da näher, als diese Technik auch für die Vernetzung von Eltern zu verwenden? - Dachte ich. Mit dem Versuch, Menschen für Kommunikation im Internet zu interessieren, denen das Einstellen eigener Inhalte im Internet eher fremd ist, bin ich ja auch in der Vergangenheit schon gescheitert.

Trotzdem war ich zuversichtlich, dass die Vernetzung vielen Eltern wichtig ist und dass sie deshalb meine Idee aufnehmen würden.

Fehlanzeige - das Elternnetz ungehindert ist bis heute kaum auf Resonanz gestoßen.

Nach fast 2 Monaten haben sich gerade mal acht Leute angemeldet. Eine ganze Reihe von Eltern, die ich persönlich angesprochen habe, haben den Weg in das Netzwerk bis heute nicht gefunden.

Was hindert eigentlich nicht webaffine Menschen daran, sich solchen Netzen anzuschließen? Bei Ebay kauft ja auch jeder ein, der einen Computer einschalten kann. Ein Elternnetz kann ja kaum schwieriger zu bedienen sein, als eine Ebay-Auktion.

Vermutlich sind es andere Hürden, die Leute davon abhalten:

  • Soziale Netzwerke sind vielen Leuten suspekt. Die verständlich Angst, das perönlich Informationen, die man ins Internet stellt, auch von Leute gelesen werden, von denen man das nicht möchte, ist verbreitet.
  • Das Elternnetz ist ein anonymes Gebilde. Über seine Kinder will man vielleicht nicht auf so einer Plattform wie dem Internet kommunizieren.

Wenn ich nachfrage, höre ich Reaktionen, wie "Ich wollte mich schon längst mal dort anmelden, aber ich bin noch nicht dazu gekommen ...", "Ich wollte das schon immer mal lernen ...", "Dazu muß ich demnächst mal einen Kurs machen ...", "Ich gebe das mal meine Mann, der versteht mehr von Computern als ich ..."

Ich vermute, dass die Hürden doch höher sind, als ich mir das als Webworker so vorstellen kann. Es gibt auch Leute, die E-Mail-Kurse besuchen.

Möglicherweise ist es aber auch eine Frage der Bekanntheit.

Ich habe eine Reihe von Personen und Organisation angeschrieben, die als Multiplikatoren für diese Informationen hätten dienen können, aber ich befürchte, die meisten haben meine Mail ignoriert. Im günstigsten Fall liegt sie ausgedruckt auf dem Stapel und wartet darauf, bei der nächsten Mitgliederversammlung unter "Verschiedenes" erwähnt zu werden.

Ich kann nur vermuten, woran das liegt:

  • Man hat meine Mail für Spam gehalten und entsorgt.
  • man will keine Empfehlungen geben, für ein Netzwerk, bei dem die Integrität des Verantwortlichen nicht klar ist - Sie wissen ja nicht viel von mir, außer, dass ich Vater eines Sohnes mit Down-Syndrom bin und selbst das könnte ja erfunden sein.
  • Meine Information hat sich nicht abgehoben, von sonstiger Werbung
  • mein Material war nicht verständlich

Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass noch Reaktionen kommen. Gottes Mühlen mahlen eben langsam.

Von mehreren Stellen wurde mir fest zugesagt, die Information über das Elternnetz in einen Verteiler aufzunehmen, in eine Fall sogar, sie in einer Zeitschrift zu veröffentlichen.

Ich habe wohl zu sehr auf die vielgepriesenen viralen Effekte im Internet gesetzt. Die mag es ja in der Bloggerszene geben, aber eine große und gut vernetzte Szene von Eltern von Kindern mit Behinderung im Web gibt es eben nicht.

Was denkt Ihr, was kann man tun, um Eltern für das Elternnetz zu gewinnen?

27.08.2008

Blogosfair II

Heute ist Mitgliederversammlung der Lokalen Agenda 21 in Dorsten. Ich habe vor fast einem Jahr hier mal einen Beitrag zur Kommunikation in der Lokalen Eine-Welt-Arbeit geschrieben. Die Zeit läuft aber manchmal anders. Heute steht das Thema noch mal auf der Tagesordnung.

Da in meinem Blog Einträge aus dem Archiv nicht kommentiert werden können, mache ich hier mal einen neuen Beitrag auf, falls doch noch jemand einen Kommentar abgeben will.

Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten. Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben. ....

19.07.2008

Open Networx

Kaioo-Relaunch mit neuen Funktionen

Kaioo Open Networx Seit gestern zeigt sich das soziale Netzwerk Kaioo in neuer Aufmachung, auf den ersten Blick wirkt alles übersichtlicher und aufgeräumter.

Neu bei Kaioo ist, dass nun jeder die Möglichkeit hat, eigene Netzwerke auf der Kaioo-Plattform zu gründen. Wenn also ein Verein, die Ehemaligen einer Schule oder eine Firma eine Online-Möglichkeit zur Kommunikation suchen, können sie auf Kaioo ihr eigenes Netzwerk gründen, wobei sowohl geschlossene Netzwerke denkbar sind, in die man nur mit Einladung kommt, als auch offene, in denen jede/r Mitglied werden kann.

Etwas ähnliches gibt es ja bereits bei Mixxt, Tribax und noch einigen anderen Anbietern, das besondere bei Kaioo ist aber die Gemeinnützigkeit der Organisation. Kaioo selbst lebt von Spenden und wird Werbeeinnahmen an gemeinnützige Organisationen spenden.

Die Gemeinnützigkeit führt auch dazu, dass es bei Kaioo keine Interessen gibt, mit den persönlichen Informationen der Mitglieder im Netz Geld zu verdienen. Kaioo kann somit glaubwürdig garantieren, dass die Mitgliederdaten nicht an Dritte weitergegeben werden.

Ich habe im Juni auf dem Socialcamp von Philipp Schuch von Kaioo schon einige Einzelheiten erfahren und hatte seitdem auch schon verschiedene Ideen, wie man Kaioo-Netzwerke nutzen kann.

Elternnetzwerk

Vor allem denke ich über ein Netzwerk für Eltern von Kindern mit Behinderung aus NRW nach (und vielleicht auch für andere TeilnehmerInnen, z.B. Pädagogen, die mit unseren Kindern zu tun haben). Das Thema "Gemeinsamer Unterricht" aber auch viele andere Themen könnten dort sicher gut besprochen werden. Ein Portal, das die Kommunikation von Eltern ermöglicht, ohne dass man auf Termine und Veranstaltungsorte angewiesen ist. Ich höre immer wieder, dass Versuche, Eltern von kindern mit Behinderung zusammen zu bringen, sehr schwierig sind, denn wir haben ja eines gemeinsam - wir haben Kinder. Online geht das vermutlich einfacher.

Ich werde es voraussichtlich in den nächsten Tagen einrichten und dann die Information auch hier veröffentlichen.

Berufliche Nutzung

Auch im beruflichen Zusammenhang sehe ich Nutzungsmöglichkeiten.

Dabei ist mir allerdings noch nicht so recht wohl, denn auf Kaioo habe ich mein Profil, in dem ich auch Informationen über mich und meinen Vorlieben (Bücher, Filme) veröffentliche.

Klar, im Grunde steht das auch der Welt offen, es ist aber noch was anderes, wenn jemand, der mich aus dem beruflichen Kontext kennt, zufällig auf Kaioo entdeckt, dass ich Star Trek mag, als wenn diese Information immer in dem Profil auftaucht, mit dem ich im beruflichen Zusammenhang kommuniziere.

Ich kann mir natürlich einfach ein zweites Kaioo-Profil anlegen und das im beruflichen Rahmen nutzen, besser wäre es aber wohl, wenn ich gezielt die Sichtbarkeit verschiedener Informationen für verschiedene Netzwerke einstellen könnte.

Das Problem der Abhängigkeit im Web 2.0

Eine zentrale Frage bleibt allerdings immer. Sollte man überhaupt mit derartigen Aktivitäten auf fremde Anbieter zurückgreifen, oder ist es ein zu großes Risiko? Ist nicht "selber Hosten" die richtige Entscheidung, weil Kaioo natürlich jederzeit den Laden dichtmachen und sämtliche Netzwerke schließen kann?

Robert Basic ist kürzlich in einem interessanten Artikel auf diese Frage eingegangen, und auch der Schockwellenreiter denkt über die Einschränkungen der Freiheit im Cyberspace nach. Wie Robert Basic in seinem Artikel schreibt, ist die Exportierbarkeit von Daten wichtig. Ich habe dazu bei kaioo noch keine Informationen. Bleibt zu hoffen, dass diese Möglichkeit rasch kommt.

Gerade bei Experimenten, wie dem beschriebenen Elternnetz, wäre selber hosten aber ein viel zu großer Aufwand, solang nicht klar ist, ob ich mit dieser Idee überhaupt auf Resonanz stoße. Insofern muss ich die Risiken wohl in Kauf nehmen. Wie das im beruflichen Kontext entschieden wird, weiß ich es noch nicht. Auch da eignet sich Kaioo natürlich gut dazu, erste Erfahrungen zu sammeln.

Fazit

Soweit ich es bis jetzt beurteilen kann, ist Kaioo ein guter Start in eine neue Ära gelungen. Verbesserungen sind sicher noch möglich, trotzdem: Kaioo ist auf dem richtigen Weg.

Update

Wir haben uns eben für den Namen "Elternnetz ungehindert" entschieden. Jetzt werde ich mich mal daran machen, noch ein paar Details zu überlegen (Logo, Begrüßungstext, Design) und dann können wir auch schon mit der Umsetzung auf Kaioo loslegen.

17.04.2008

socialcamp Berlin

Neue Kommunikationsstrategien für NGOs

Das Thema internetbasierte Kommunikationsstrategien für gesellschaftspolitische Gruppen interessiert mich schon lange, auch wenn ich gerade nicht den langen Atem habe, meine Ideen in die Realität umzusetzen.

Da die Arbeit vieler Gruppen zur Zeit stagniert, ist es um so wichtiger, die Arbeit vor Ort optimal zu vernetzen. Die traditionellen Arbeitsform dieser Gruppen, meist ausschließlich regelmäßige Treffen, erreicht nur einen Teil möglicher InteressentInnen.

Ich bin sicher, dass das Internet auch für kleine Eine Welt-Gruppen, Umweltgruppen, und Gruppierungen aus dem Spektrum der lokalen Agenda große Chancen bietet, vielfach tun sich diese Gruppen aber auch sehr schwer mit dem Web.

Mit dem Thema "Neue Kommunikationsstrategie für NGOs" befasst sich vom 14. bis 15 Juni 2008 in Berlin das erste Socialcamp in Deutschland.

Die zweite Welle des Internetbooms verändert die Einflussmöglichkeiten des Internets. Mit dem Wandel im Kommunikationsverhalten ändert sich auch das Informations- und Konsumverhalten. Täglich starten neue, innovative Angebote, die um das knappe Gut der öffentlichen Aufmerksamkeit buhlen. Dies stellt die bisherige Kommunikationsstrategie von NGO in Frage.

Deshalb steht im SocialCamp neben der Vernetzung von Online-ExpertInnen und VertreterInnen gemeinnütziger Organisationen der Austausch im Mittelpunkt: Welche Entwicklungen im Internet sind für die Arbeit von NGO von Interesse? Wie können NGO erfolgreich im Internet agieren? Welche Veränderungen bringt das Internet für die strategische Ausrichtung von NGO mit sich?

Die Idee für das SocialCamp entstand in der Bloggercommunity. Hier finden bereits seit einigen Jahren Internetkonferenzen unter dem Namen Barcamp statt. Als Teil einer globalen Veranstaltungsreihe steht hier der Gedanke des freien Wissensaustauschs über technische Innovationen des Web 2.0 und der allgemeinen Netzwerkbildung im Vordergrund. Das Barcamp ist ein Element der OpenSource-Bewegung im realen Raum. Die enge Verbindung zu Barcamp wird nicht nur im Namen, sondern auch im Veranstaltungsformat deutlich. Jeder Teilnehmer entscheidet frei über die Inhalte des Workshops und kann als Referent tätig sein. http://www.socialcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Das_SocialCamp

Tolle Idee. Für mich genau das richtige Thema zur richtigen Zeit. Ich habe mich schon angemeldet (schon wieder nach Berlin).

12.04.2008

Upload-Test Sevenload 3.0

Ich habe gerade mal getestet, ob der Upload bei Sevenload wieder geht.


Ganz perfekt ist es noch nicht.

Ein Foto ist im Nirvana verschwunden, obwohl der Uploadbalken schön durchgelaufen war.

Mehrmals konnte ich keinen Fortschritt beim Upload sehen aber dann war ein Teil der Bilder doch in meinem Profil zu finden.

09.04.2008

Weiterhin Probleme bei Sevenload

Auf Sevenload bekomme ich gerade die Meldung:

Wir launchen gerade das neue sevenload 3.0! Versuche zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal die gewünschte Seite aufzurufen. Weitere Informationen zum Relaunch findest du in unserem Blog.

Das dauert jetzt ja doch schon ein paar Tage. Die ersten Probleme hatte ich am 31.03.

Genau da sehe ich das Problem von Web 2.0. Du bist von den Betreibern dieser Dienste abhängig. Für mich und mein Blog ist das nicht weiter tragisch, wenn mal ein paar Tage nicht alle Bilder zu sehen sind.

Aber ich stelle mir mal vor, solche Probleme treten beim Anbieter einer Online-Office Lösung auf. Gibt es eigentlich schon Firmen, oder auch nur Einzelkämpfer, die wesentliche Teile ihrer Arbeit über Services wie Zohoo, Google Text & Tables oder Atoolo abwickeln?

Wenn diese Web 2.0 Dienste sich solche Ausfälle leisten würden - Prost Mahlzeit! Ich will jetzt gar nicht auf Sevenload rumhacken. Der Dienst gehört nach wie vor zu meinen Favoriten und die werden ihre Probleme schon in den Griff kriegen, aber hier wird deutlich, wo die Risken liegen.

So charmant die Vorstellung auch ist, man könne seine Arbeit ganz ins Web verlagern. Wer davon leben muß oder wem die ständige Verfügbarkeit wichtig ist, der sollte sich doch besser um Alternativen für den Fall der Fälle bemühen, oder seine Daten ganz klassisch selber hosten.

03.04.2008

Web 2.0 für sozialpolitische Gruppen

Auf der Rückfahrt vom zweiten Tag der re:publica in Berlin (ich übernachte in Brandenburg, habe also etwa 50 Minuten Zugfahrt) hatte ich Zeit, ein paar Gedanken zu verfassen - zumindest so lange, bis mein Notebook-Akku ganz leer war.

Heute stand ein wesentlicher Teil der re:publica für mich unter dem Motto: Web 2.0 für Projekte und NGOs.

Zwei Veranstaltungen befassten sich mit dem Thema, ein Panel in sehr allgemeiner Form und ein Workshop speziell mit dem Internetkonzept von Greenpeace.

Für NGOs und politische Organisationen bietet das Web 2.0 eine Menge Chancen. Große Bedeutung hat die Möglichkeit, Zielgruppen zu erreichen, die man über die klassichen Wege nicht erreicht. Das hat zwei Aspekte. Internet-affine Gruppen nutzen zunehmend die digitalen Medien zur Kommunikation, statt sich über die klassischen Formen zu organisieren. Die Möglichkeit, zeitversetzt und ortsunabhängig zu kommunizieren, bietet einen breiten Raum für Beteiligung. Daneben bietet vor allem die Interaktion - also der 2.0-Faktor - entscheide Vorteile. User-generated Content bringt echten Mehrwehrt gegenüber den klassischen Internetauftritten dieser Organisationen.

Für große Organisationen also eingentlich ein "must". Was aber bringt Web 2.0 für die kleinen. Kann die kleine lokale Eine-Welt-Gruppe tatsächlich von Web 2.0 profitieren? Wenn es sich nicht um eine Gruppe handelt, in der die Nutzung des Internets, aber auch des Mitmachwebs weit verbreitet ist, wird es schwierig. Mein Traum ist ja schon länger, Web 2.0 als Erweiterung für die traditionenllen Gruppenarbeit zu nutzen. Erste Ansprachen der Akteure führten dabei vor Ort in Dorsten allerdings nicht zu viel Begeisterung. Das Medium Blog z.B. ist weitgehend unbekannt und wird mit unüberwindlichen Hürden assoziiert.

Helfen Projekt-Portale wie mixxt? Ich kann nur spekulieren. Zunächst einmal werden solche Portale die Barrierern nicht auflösen, die mit der Nutzung von Web 2.0-Services verbunden sind. Vorurteile werden hier vermutlich noch mehr zum tragen kommen, allein schon dadurch, dass eine Anmeldung zu diesem Portal erforderlich ist.

Hinzu kommt, dass die Fülle der Angeboten unüberschaubar ist. Allein an den ersten beiden Tagen der Re:publica 2008 bin ich mit drei Leuten ins Gespräch gekommen, die Geschäftsideen vertraten, die irgendwie damit zu tun hatten, soziale oder politische Projekte zu vernetzen und Plattform für solche Projekte zu sein.

Ein Projekt auf einer solchen Plattform zu betreiben ist sicher ganz nett, wie aber erfolgt die Vernetzung, wenn sich später herausstellt, dass das eigene Projekt bei mixxt, ein anderes, vergeichbares vielleicht im Rahmen von Facebook und ein drittes auf einem selbst gehosteten Forum oder Portal läuft - jeweils mit eigene Profilen und als closed-shop?

Würde mich mal interessieren, was es dazu für Ideen gibt. Zur Zeit tendiere ich stark in die Richtung, Inhalte so weit wie möglich selbst zu hosten und nur dann - wenn nötig - in anderen Communities einzustellen. Aber wo und wie läuft die Kommunikation. Betreibt eine Gruppe ein eigenes Blog und stellt Content aus diesem Blog in sozialen Netzen oder anderen Communities ein, so werden ja Antworten nicht im Blog sonderen dort landen - ein unlösbares Problem?

Mein vorläufiges Fazit: Für kleinere, lokale Gruppe ist eine breite Nutzung kaum denkbar, wenn diese nicht über einzelne, sehr Internet-affine Menschen geschieht. Wichtig ist, dass Web 2.0-Aktivitäten nicht im closed-shop erfolgen. Alleine auf einem sozialen Netzwerk zu agieren, versperrt mit Sicherheit Chancen für eine spätere Vernetzung.

Meine alte Idee, die Vernetzung über ein Gruppen-Blog zu organisieren, erscheint mir hingegen nach wie vor recht vielversprechend.

31.03.2008

Sevenload 3.0

Störungen durch Update

Seit gestern gibt es bei Sevenload eine gößere Update-Aktion. Da der überwiegende Teil meiner Bilder dort liegt, gibt es hier im Blog zur Zeit Probleme mit eingebundenen Bildern. Ich hoffe, die sind bald behoben.

Update 01.04.

Ich stelle gerade fest, das mein Sevenload-Account nicht mehr da ist. Da ich jetzt auf dem Weg nach Berlin bin, kann ich mich aber wohl erst am nächsten Montag darum Kümmern. Ich gehe aber eigentlich davon aus, dass das Sevenload-Team das noch geregelt kriegt.

Update 08.04.

Seit Sonntag sehe ich wieder Bilder in meinem Blog und mein Account ist auch wieder erreichbar. Der Schockwellenreiter hat allerdings heute noch Probleme ausgemacht.

Update 09.04.

Jetzt läuft gerade wieder nichts. Mindestens eins meiner Bilder ist verschwunden und auf Sevenload bekomme ich die Meldung:

Wir launchen gerade das neue sevenload 3.0! Versuche zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal die gewünschte Seite aufzurufen. Weitere Informationen zum Relaunch findest du in unserem Blog.

S. auch diesen Beitrag

13.02.2008

Top 10 Webanwendungen

Hier habe ich mal die Webseiten bzw. Anwendungen zusammengestellt, die ich zur Zeit am intensivsten nutze.
  1. Bloglines
    Ein Online-Feedreader. Ich nutze seit etwa 2 Jahren nur noch Bloglines für alle RSS-Feeds, vor allem, weil es online verfügbar ist. Wenn ich im Büro Artikel gelesen habe, werden sie mir zu Hause nicht wieder als neu angezeigt.

  2. Wikipedia
    Dazu muß eigentlich nichts mehr gesagt werden

  3. Sevenload
    Sevenload stellt Speicherplatz für Bilder und Videos zur Verfügung. Social-Community inbegriffen. Ich benutze Sevenload vor allem, um Bilder online zu stellen, und sie dann in meine Seiten einzubinden.
    Videos habe ich zur Zeit nicht online. Obwohl verbreiteter verwende ich bewußt nicht Flickr, weil Flickr zu Yahoo gehört und die mir zu eng mit den chinesischen Behörden zusammenarbeiten

  4. Zoho.com
    Umfangreiche Online Office-Suite. Textverarbeitung, Planer, Tabellenkalkulation, Wiki. Man kann Dokumente für sich selbst erstellen, mit anderen gemeinsam darauf zugreifen oder sie im Internet freigeben. Teilweise ein wenig buggy aber weitgehend funktionsfähig. Nutze ich eigentlich täglich.

  5. Technorati
    Die Blogsuchmaschine

  6. Kaioo
    "Die erste ECHTE Social Community im Internet" Man kann ein Profil anlegen, Bilder zeigen, in Gruppen diskutieren, Freundschaften schließen und noch einiges mehr. Schluckt eine Menge Zeit, wenn man ernsthaft mitmacht.

  7. Lufee
    Filtert Nachrichten. Ermöglicht es, Nachrichten zu speziellen Themen im Internet zu finden und (per RSS) zu verfolgen. Gute Ergänzung zu Google News.

  8. Ask.com
    Wer beim Suchen nicht nur von Google und Yahoo abhängig sein will, sollte mal Ask.com probieren.

  9. RapidShare
    Mal schnell eine große Datei weiter geben? Dateien bis 200MB lassen sich kostenlos hochladen. Wer den Download-Url kennt, kann darauf zugreifen.
    Nachteil: Man braucht einen Browser. Mit wget klappt es nicht.
    Bei der kostenlose Version verzögert ein Countdown den Download. Damit kann man aber - finde ich - gut leben.
    Natürlich ändert die Tatsache, dass die Weitergabe von Dateien mit RapidShare möglich ist, nichts am Urheberrecht der Dateien.

  10. Mein eigener Bookmarker 'screen-08-02-12_16-06-57' von walhus
    Ist eigentlich mein wichtigstes Onlinewerkzeug. Selbst programmiert. Speichert zuverlässig Bookmarks, Links und Notizen und ermöglicht mir den Zugriff darauf von überall her.
    Hätte ich diesen Bookmarker nicht, würde ich vermutlich Mister Wong verwenden, um meine Bookmarks online nutzen zu können.

20.11.2007

Kaioo - Soziales Netzwerk für wohltätige Zwecke

Kaioo will die generierten Gewinne gemeinnützigen Projekten überweisen

Logo kaioo.com - Beta Soziale Netzwerke sind ja im Moment "in". Netzwerke wie MySpace, Facebook und Xing haben innerhalb weniger Jahre Millionen von Nutzern gewonnen. Allein die tägliche Neuzugänge bei MySpace könnten locker eine Kleinstadt bevölkern. Ich fand das in der Vergangenheit zwar recht bemerkenswert, konnte aber solchen Netzwerken persönlich nicht viel abgewinnen.

Über Heise bin ich gestern auf Kaioo aufmerksam geworden.

Kaioo will die generierten Gewinne gemeinnützigen Projekten überweisen und bezeichnet sich daher als "erstes echtes soziales Netzwerk". Dabei können nach Angaben des Projekts auch die Kaioo-User mitbestimmen, für welche wohltätigen Zwecke oder an welche gemeinnützigen Organisationen das Geld gehen soll.

Das könnte ja vielleicht eine gute Sache weden. Ich habe mir gestern bei Kaioo ein Profil erstellt und mir vorgenommen, dort wenigstens gelegentlich mal reinzuschauen. Ich werde berichten.

07.10.2007

Blogosfair

Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit

Dieser Text wurde an Interessierte der Lokalen Agenda 21 in Dorsten verschickt. Um eine Möglichkeit zur Diskussion zu schaffen, veröffentliche ich ihn auch an dieser Stelle.

Die klassische Arbeitsform gesellschaftspolitischer Gruppen, z.B. in der Eine-Welt-Arbeit besteht darin, sich regelmäßig zu treffen und gelegentlich Aktivitäten durchzuführen. Wenn es gut läuft, berichtet noch die Presse über diese Aktivitäten. Mit dieser Arbeitsform erreichen wir aber nur einen kleinen Ausschnitt derer, die möglicherweise Interesse an unseren Themen haben.

Eine große Zahl interessierter Personen erreichen wir nicht, z.B.:

  • Personen, die zu den festen Gruppenterminen einfach keine Zeit haben oder Familienväter/mütter deren Partner keine Zeit hat ...
  • Menschen, die nicht gern regelmäßig zu ein und demselben Treffen gehen
  • Leute, die sich nur für einen Ausschnitt des Themenspektrums interessieren oder nur an bestimmten Projekten mitarbeiten würden
  • Menschen, die nicht hier leben, sich aber mit der Stadt, Gemeinde, Gruppe ... verbunden fühlen
  • Menschen, die von den Aktivitäten nicht rechtzeitig erfahren haben

Eine-Welt-Arbeit im Internet?

Jeder 2. Deutsche nutzt heute das Internet. Selbst bei der Personengruppe über 60 Jahren sind es noch über 30 Prozent, die regelmäßig Internetdienste nutzen. Wer heute 20 ist, für den ist das Internet Normalität, nicht "Neues Medium".

Das Internet bietet gegenüber der klassischen Arbeitsform den Vorteil, dass Aktivitäten asynchron ablaufen, dass also jeder zu einem selbst gewählten Zeitpunkt mitarbeiten kann.

Blog?

Seit einigen Jahren entsteht im Internet einen neue Generation von Inhalten, die oft unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst werden. Zentrales Merkmal dieser Formate ist, dass die Nutzer sehr einfach die Möglichkeit haben, selbst Inhalte zu erstellen, zu kommentieren oder zu ergänzen.

Blogs sind sicher die verbreitetste Spielform des Web 2.0. Die Blogsuchmaschine Technorati verzeichnet zur Zeit weltweit 107,5 Millionen Blogs zu allen nur denkbaren Themen.

Blogs (Kurzform von Weblog, ein Logbuch im Web) sind Internetseiten, die regelmäßig um neue Beiträge ergänzt werden. Normalerweise steht der aktuellste Beitrag oben. In der Regel können Leser Kommentare zu den Einträgen hinterlassen. Zumeist gibt es einen festen Link für jeden Eintrag (Permalink), so dass verschiedene Blogbetreiber (Blogger) ihre Einträge einfach gegenseitig verlinken können. Außerdem bieten die meisten Blogs eine einfache Textversion ohne Design im sog. RSS-Format an. Menschen, die viele Blogs verfolgen, können diese so in einen speziellen Programm (sog. Feedreader) lesen, in denen neue Blogeinträge in einer übersichtliche Form angezeigt werden.

Es ist ganz einfach!

Bloggen, das verfassen von Blogeinträgen, erfordern keine besonderen Computerkenntnisse. Wer ein normales Textverarbeitungsprogramm bedienen kann, ist auch in der Lage, einen Blogeintrag zu verfassen.

Ein Blog für die lokale Eine-Welt-Arbeit

Was Inhalt eines solchen Blogs sein kann, ist aus meiner Sicht recht offen.

Ich stelle mir ein gemeinsames Blog von Mitgliedern der Eine-Welt-Gruppen und auch anderer Gruppen aus dem Themenspektrum der lokalen Agenda vor. Selbstverständlich können auch Blogger mitmachen, die keiner Gruppe angehören, etwa weil sie zu dem o.g. Personenkreis zählen.

Ein lokaler Bezug auf Dorsten (evt. auch Kreis Recklinghausen / Vest) ist aus meiner Sicht sinnvoll, aber nicht zwingend.

Ein Blog bietet den Aktiven im fairen Handel die Möglichkeit, in Dialog mit Menschen zu treten, die Fragen haben, mitmachen, kaufen oder sich informieren wollen. Aber es kann auch zur Kommunikation untereinander genutzt werden, ist Archiv und Portal für Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Einstieg könnten z.B. Produktbeschreibungen von fair gehandelten Produkten sein, so wie ich sie in meinen Blog für das "Produkt des Monats" der Eine-Welt-Gruppe St. Antonius geschrieben habe.

Gut geeignet sind aus meiner Sicht auch Beschreibungen von Partnerschaften und Projekten in der Eine-Welt-Arbeit.

Zusätzlich könnten "Gastartikel" z.B. von Menschen in Partnerprojekten oder Links auf interessante Veröffentlichungen "gebloggt" werden, ebenso wie Veranstaltungshinweise, und Berichte über gelungenen (oder mißlungene) Veranstaltungen, Nachrichten, Meldungen und Meinungen über politische Zusammenhänge und Ereignisse ...

Ein großer Vorteil besteht darin, dass alle Einträge permanent bestehen bleiben, also auch noch nach längerer Zeit gelesen werden können. Weil jeder Eintrag eine feste Webadresse hat, kann im Rahmen von Pressearbeit sehr einfach darauf verwiesen werden.

Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Internetseiten ist, dass LeserInnen auf den Seiten Kommentare hinterlassen können und so ein unmittelbarer Kontakt und Dialog entstehen kann.

Voraussetzungen für die Umsetzung

Ein Blog ist mit geringem Aufwand einzurichten. Für die meisten Blogprogramme wird PHP-Unterstützung und eine MySQL Datenbank benötigt (notfalls geht es auch ohne Datenbank) - eine Ausstattung, die heute eigentlich jeder Webspace-Provider für wenig Geld anbietet. Die technische Umsetzung könnte ich übernehmen.

Es sollten sich mindestens zwei Personen finden, die regelmäßig die Kommentare kontrollieren und evtl Werbung sowie rechtlich bedenkliche Kommentare löschen. Ich wäre bereit, eine dieser Personen zu sein.

Weiterhin brauchen wir natürlich Blogger. Es wäre schön, wenn sich Personen fänden, die bereit sind regelmäßig (oder auch nur gelegentlich) Beiträge zu verfassen. Wer mitmachen möchte, kann eine Schreibberechtigung erhalten.

Ich denke, mit zwei oder drei Bloggern könnten wir beginnen.

Das Ganze lebt aber davon, dass so viele Interessierte, wie möglich regelmäßig die Blogseite aufrufen und sich mit Kommentaren beteiligen. Kommentare darf jeder hinterlassen, sie erfordern keine besonderen Berechtigungen.

Einladung

Diesen Text veröffentliche ich auch in meinem persönlichen Blog unter http://www.mbauweb.de/blog/story/00236

Ich lade dazu ein, meine Idee dort zu kommentieren und zu diskutieren. Schreiben Sie mir Ihre Meinung oder beteiligen Sie Sich an einer Diskussion.

Klicken Sie dazu auf den Link "Kommentare" oder rufen Sie die Seite http://www.mbauweb.de/blog/comments/00236#startcomments auf.

Wenn Sie einen Kommentar hinterlassen haben, wäre es gut, wenn Sie nach einiger Zeit noch einmal auf die Seite zurückkommen. Vielleicht bezieht sich ein anderer Kommentar ja auf Ihren Beitrag.


Tags

Alle Tags

Impressum

RSS

Creative Commons License

Blogroll

Archiv

556 Einträge