Ist schon länger her, dass wir zu Konzerten gegangen sind. Gestern spielten im Ramirez in Schermbeck Stoppok und Worthy und das war ein unbedingter Anlass, mal wieder unsere Kinderbetreuerin (Babysitter wäre inzwischen wohl der falsche Begriff) zu engagieren.
gehört zu den Musikern, die ich seit etwa 25 Jahren immer wieder und vor allem bei Konzerten gehört habe. Das letzte Konzert liegt allerdings auch schon wieder einige Jahre zurück. Man merkt ihm die 30jährige Routine auf der Bühne schon an. Stoppok ist ein herausragender Gitarrist mit einer sehr markanten Stimme, die Stücke sind eine gelungen Mischung aus Witzigem und Nachdenklichem. Er kommt souverän an und er hat zu jedem Beitrag aus dem Publikum die passende Antwort. Da verzeiht man ihm auch mal den einen oder anderen vergessenen Text.
Großartig ist auch das Zusammenspiel mit dem Bassisten Reggie Worthy, der für meine Begriffe ruhig mit noch mehr eigenen Stücken hätte vorkommen dürfen. Worthy ist nicht nur ein grandioser Bassist sondern hat auch gesanglich einiges zu bieten.
Hier ein recht aktuelles Video von Stoppok mit dem wirklich schönen Stück durch den Beton, leider ohne Worthy.
Ich habe gerade mit den Kindern die erste Folge von Robbi, Tobbi und das Fliewatüütauf Youtube angesehen. Für Spielereien wollte ich dann den Soundtrack als mp3-Datei haben.
Hier nochmal das Vorgehen vor allem als Gedankenstütze für mich:
Nachdem ich schon danach gefragt wurde, fühle ich mich doch ein wenig verpflichtet, mal wieder in der Musiktruhe zu kramen.
In meiner Zivildienstzeit habe Dougie MacLean rauf und runter gehört. Danach über 20 Jahre nicht mehr. Kürzlich habe ich festgestellt, dass es ihn immer noch gibt.
Wir waren gestern beim Konzert von Klaus Hoffman in der Philharmonie in Essen.
Ich habe Klaus Hoffmann schon ein paar Mal live erlebt. Macht immer wieder Spaß ihn zu hören. Ein unterhaltsamer Mix aus Geschichten, Entertainment und Chanson.
Video nach dem Klick auf das Bild.
Allerdings konnte ich es gestern nicht so völlig uneingeschränkt genießen, weil unser Sohn Jonas in der Nacht zuvor ziemlich heftige Ohrenschmerzen hatte, was die Nacht entsprechtend verkürzt hat.
Außerdem war es Premiere, dass die Kinder von unserer Babysitterin ins Bett gebracht wurden. Unter normalen Umständen hätte ich da keine Probleme gesehen, aber angesichts der Ohrenschmerzen vom Vortag war mir das Handy in meiner Hosentasche schon recht präsent.
Wird mal wieder Zeit, bei ihr rein zu hören. Hier eine etwas ältere Aufnahme von 1995.
Video nach dem Klick auf das Bild.
Achinoam Nini (hebr. אחינועם ניני, * 23. Juni 1969 in Tel-Aviv) ist eine vor allem auch international sehr erfolgreiche israelische Sängerin und Liedermacherin. Außerhalb Israels ist sie auch unter ihrem Kurznamen Noa (hebräisch: נועה) bekannt. (Wikipedia)
Wer mehr hören will: Auf der Noas Homepage gibt es einen Stream mit aktuellen Titeln.
Es reicht nicht, zu funktionieren.
Nicht mir.
Ich will gestalten, bewegen, mich zeigen.
Ich fürchte mich vor der Gemeinheit, will das Besondere. Nicht der
Alleweltsmensch sein, nicht der Jedermann.
In all den Jahren habe ich funktioniert.
Stehe ich noch auf einem außergewöhnlichen Standpunkt? Habe ich noch
Standpunkte?
Wenn ich einmal abtreten muß, sollen sie nicht sagen, er war einer von
vielen.
Gelingt das, wenn der Alltag an einem zerrt? Wenn der Trott einen
tritt?
Läßt der Gleichtritt des Lebens den Raum,
an die Seite zu treten und den Standpunkt zu finden,
von dem aus der Tag
nicht zum All-tag wird?
Der Schritt zur Seite.
Ich stehe neben mir. Ver-rückt.
Still crazy after all these years
Lange nicht gehört
Paul Simon: Still crazy after all these years
Video nach dem Klick auf das Bild.
Heute hat Antje nach langer Zeit mal wieder eine CD von Friend 'n Fellow gespielt und mich damit inspiriert, mal bei YouTube danach zu suchen. Eine göttliche Stimme gepaart mit genialem Gitarrenspiel. Nach all den Gentechnikartikeln ist das vielleicht mal eine nette Abwechselung.